Organisationen internationaler Agrobiodiversitätsforschung
Die Nahrungsversorgung der Menschen zu verbessern bzw. dauerhaft sicherzustellen, ist ein Anliegen verschiedener internationaler Organisationen. Um dieses Ziel zu erreichen, forschen und fördern u.a. die folgenden im Bereich Agrobiodiversität:
Die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen "Food and Agriculture Organization of the United Nations" (FAO) hat ihren Sitz in Rom. Das Ziel der FAO ist die Befreiung der Menschheit vom Hunger und weltweit die Erhöhung des Ernährungs- und Lebensstandards. Die FAO fungiert als Forum, wo alle Nationen auf Augenhöhe Abkommen verhandeln und Politik diskutieren können.
Zur FAO
Die FAO geht auch Partnerschaften im Bereich Forschung ein. So beispielsweise mit der "Consultative Group on International Agricultural Research" (CGIAR).
Die "Consultative Group on International Agricultural Research" (CGIAR) ist ein internationales Agrarforschungsnetzwerk mit 15 Forschungszentren weltweit. In den Instituten werden vor allem Probleme der Entwicklungsländer bearbeitet. Forschungsschwerpunkte sind die regional bedeutsamen Kulturarten, das nachhaltige Management der Umwelt und die genetischen Ressourcen in der Land- und Forstwirtschaft.
Eines der Forschungszentren ist "Bioversity International". Es konzentriert seine Agrobiodiversitätsforschung auf die drei Schwerpunkte Nachhaltige Landwirtschaft, Ernährung und Erhaltung und führt Projekte in über 100 Ländern mit über 300 Forschungspartnern durch.
Zur CGIAR
Zu Bioversity International
Das "World Vegetable Center" (AVRDC) hat zum Ziel durch gesteigerte Gemüseproduktion und -konsum Armut und Mangelernährung in den Entwicklungsländern zu lindern. Forschungsinhalt ist dabei die gesamte Wertschöpfungskette.
Zum World Vegetable Center
"ICIPE" ist eine in den Tropen angesiedelte Organisation, die vor allem die Nahrungsmittelversorgung der Menschen und die Gesundheit von Menschen und Tieren verbessern möchte. Die Forschung konzentriert sich dabei auf Krankheitserreger und Schädlinge, da diese in den Tropen oftmals Existenz bedrohend sind.
Zu ICIPE