Agrobiodiversität und Ökologischer Landbau

©BLE, Bonn/Foto: Dominic Menzler

Die im Ökologischen Landbau angewendeten Anbauverfahren unterliegen gesetzlichen Regelungen, nämlich der EG-Öko-Verordnung, die die Mindestanforderungen beschreibt, um das EU-Bio-Siegel bzw. das deutsche staatliche Biosiegel zu erhalten. Daneben gibt es anbauverbandsspezifische Regelungen, die teilweise über die Vorgaben durch die EG-Öko-Verordnung hinausgehen (u.a. Bioland, Naturland, Demeter, Gäa).

Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil des Ökologischen Landbaus auf 20 % der Anbaufläche der Bundesrepublik Deutschland zu erhöhen. Im Jahr 2011 lag dieser Anteil bei rund 6%.

Die Bedeutung des Ökologischen Landbaus für die Erhaltung der Agrobiodiversität wird auf den folgenden Seiten unter den folgenden Aspekten speziell beleuchtet:

 

Welche Rolle spielt Agrobiodiversität in den Richtlinien des Ökologischen Landbaus?

Weiter zu den Richtlinien

 

Wie steht es um die Vielfalt an Kulturarten, -sorten und Nutztierrassen im Ökologischen Landbau? Welche Bedeutung hat die Züchtung?

Weiter zur Züchtung für den Ökologischen Landbau

 

Welchen Beitrag leistet der Ökologische Landbau für die Vielfalt an Begleitfauna und -flora?

Weiter zur Begleitfauna und -flora

 

Ausgewählte Links zum Thema

 

Literaturquellen:

[1] AGRE-LL (Arbeitsgemeinschaft für Rinderzucht auf Lebensleistung) (2011): http://www.arge-ll.de/html/bullenkatalog_be.html (Download am 06.09.2011).

[2] BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) (2009): Erhält der Öko-Landbau die Biodiversität? Nachgefragt: 28 Antworten zum Stand des Wissens rund um Öko-Landbau und Biolebensmittel, Berlin, 54-55.

[3] Geiger F, Bengtsson J, Berendse F, Weisser W W, Emmerson M, Morales M B, Ceryngier P, Liira J, Tscharntke T, Winqvist C, Eggers S, Bommarco R, Pärt T, Bretagnolle V, Plantegenest M, Clement L W, Dennis Ch, Palmer C, Oñate J J, Guerrero I, Hawro V, Aavik T, Thies C, Flohre A, Hänke S, Fischer Ch, Goedhart P W, Inchausti P (2010): Persistent negative effects of pesticides on biodiversity and biological control potential on European farmland. Basic and Applied Ecology 11, 97-105.

[4] Hole D G, Perkins A J, Wilson J D, Alexander I H, Grice P V, Evans A D (2005) : Does organic farming benefit biodiversity? Biological Conversation 122, 113-130.

[5] Hörning B, Vössing U & Trei G (2011): Ansätze zu Alternativen in der Geflügelzucht. In: Leithold et al. (Hrsg.) (2011): Es geht ums Ganze: Forschen im Dialog von Wissenschaft und Praxis. Band 2: Tierproduktion, Sozioökonomie. S. 22-23.

[6] Kleijn D, Kohler F, Báldi A, Batáry P, Conceptción E D, Clough Y, Díaz M, Gabriel D, Holzschuh A, Knop E, Kovács A, Marshall E J P, Tscharntke T, Verhulst J (2009): On the relationship between farmland biodiversity and land-use intensity in Europe. Proc. R. Soc. B 276, 903-909.

[7] Naturland (2010): Naturland Richtlinien Erzeugung. http://www.naturland.de/richtlinien.html (Download am 18.05.2011).

[8] Rat für Nachhaltige Entwicklung (2011): „Gold-Standard Ökolandbau“: Für eine nachhaltige Gestaltung der Agrarwende. Empfehlungen des Rates für Nachhaltige Entwicklungvom 11. Juli 2011, http://www.nachhaltigkeitsrat.de/dokumente (Download am 01.09.2011).

[9] Schmidt G (2003): Auf dem Weg zu einer ökologischen Tierzucht. Ökologie & Landbau 128/4, S. 6-10.

[10] Spieß H (2009): Gesichtspunkte zur biologisch-dynamischen Getreidezüchtung. Lebendige Erde 1, 18-21.

[11] Stricker K (2011): Kollbecksmoor Huhn. Website. (Download am 29.08.2011).