Gefährdung aquatischer genetischer Ressourcen

Anthropogene Einflüsse wie Umweltverschmutzung, Überfischung, Beifang, Habitatveränderungen und übermäßige Gewässernutzung sind die Hauptgefährdungsursachen der Aquatischen Genetischen Ressourcen. Hinzu kommen weitere Ursachen wie der einsetzende Klimawandel.

Querverbauung
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In der Küsten- und Hochseefischerei sind heute viele Bestände vor allem durch Übernutzung und Beifang bedroht. Die meisten Nutzfischbestände der Nord- und Ostsee befinden sich daher in einem kritischen Zustand.

Meeresverschmutzung und der Eintrag von Schadstoffen bilden weitere wichtige Gefährdungsursachen. Inwieweit auch die globale Erwärmung zum Verlust biologischer Vielfalt beitragen wird, ist derzeit nicht sicher vorhersagbar.

Binnengewässer stellen sensible Ökosysteme dar. Insofern beeinträchtigen neben schlechter Wasserqualität insbesondere strukturelle Veränderungen der aquatischen Lebensräume durch Querverbauung von Flüssen, Wasserkraftwerke und Begradigung, aber auch die Einleitung von Abwässern, die Einbringung von Fremdarten und die Schifffahrt die biologische Vielfalt der Fischfauna. In Deutschland müssen 70 % der Fischarten im Süßwasser als bestandsgefährdet bzw. 6 % als bereits ausgestorben oder verschollen eingestuft werden.

Der Verlust der genetischen Vielfalt in der Aquakultur ist aufgrund mangelnder Datengrundlage schwer abzuschätzen.

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