Gefährdung aquatischer genetischer Ressourcen
Anthropogene Einflüsse wie Umweltverschmutzung, Überfischung, Beifang, Habitatveränderungen und übermäßige Gewässernutzung sind die Hauptgefährdungsursachen der Aquatischen Genetischen Ressourcen. Hinzu kommen weitere Ursachen wie der einsetzende Klimawandel.

- Querverbauung
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In der Küsten- und Hochseefischerei gelten viele Nutzfischbrestände nach dem Prinzip des höchstmöglichen Dauerertrags (Maximum Sustainable Yield) als überfischt. Meeresverschmutzung und der Eintrag von Schadstoffen bilden weitere wichtige Gefährdungsursachen. Inwieweit auch die globale Erwärmung zum Verlust biologischer Vielfalt beitragen wird, ist derzeit nicht sicher vorhersagbar.
Binnengewässer stellen sensible Ökosysteme dar. Insbesondere Wanderhindernisse, strukturelle Veränderungen der Gewässer, aber auch Nährstoffbelastung und die Ausbreitung von Fremdarten beeinträchtigen die biologische Vielfalt der Fischfauna. Vor allem Wanderfischarten und Fischarten die an die spezifischen Bedingungen von Auengewässern angepasst sind, zählen heute zu den am stärksten gefährdeten Süßwasserfischarten. Durch die allgemeine Verbesserung der Wasserqualität der Binnengewässer und anderer Bemühungen im Bereich des Gewässerschutzes hat es in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten bei einigen Arten aber auch positive Bestandsentwicklungen gegeben.

