Kontakt
IBV-Symposium 2010
BMELV Initiative 2010
Links zum Thema
- Faktenwissen zu tiergenetischen Ressourcen
- Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V.
- Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V.
- Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V.
- Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V.
- Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V.
- Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter e.V.
- Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter e.V.
- Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V.
Bedeutung von Haus- und Nutztieren als tiergenetische Ressourcen
Mit dem Beginn der Domestikation, der Haltung und später auch der Zucht von Haus- und Nutztieren machte die Menschheit einen epochalen Schritt. Unter verschiedensten geografischen und klimatischen Bedingungungen hat sich eine Vielzahl von Rassen bei allen wichtigen Haustierarten herausbilden können.

- Weiße gehörnte Heidschnucke, © BLE
In Deutschland spannt sich der Bogen von Pferderassen, wie dem "Schwarzwälder Kaltblut" über verschiedene Rinderrassen, darunter das "Rote Höhenvieh", bis hin zu Schweinerassen wie dem "Bunten Bentheimer Schwein". Aber auch bei anderen Tierarten (Schaf, Ziege, Geflügel, Kaninchen und Wildtieren) zeigt sich eine in ihrer Breite erhaltenswerte Variabilität unterschiedlichster Rassen und Populationen. Die große Bedeutung der Vielfalt tiergenetischer Ressourcen setzt sich aus ihrem realen Beitrag zur Wertschöpfungskette in der Landwirtschaft und ihrem potenziellen Wert als genetische Grundlage für künftige Anforderungen an die Ernährung des Menschen zusammen. Die ökologische Bedeutung liegt in der Nutzung angepasster Landrassen in Naturschutz und Landschaftspflege. Nicht zuletzt wird der über Jahrtausende entstandenen Vielfalt bei den Haus-und Nutztieren ein hoher kultureller Wert beigemessen.

