Kontakt
Links zum Thema
- Bundesnaturschutzgesetz
- Saatgutverkehrsgesetz
- Sortenschutzgesetz
- Richtlinie für die Zulassung von Erhaltungssorten
- Richtlinie für das Inverkehrbringen von Futterpflanzensaatgut-mischungen
- Richtlinie über die Zulassung von Gemüselandsorten
- Richtlinie über das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial von Obstarten zur Fruchterzeugung
- Internationaler Verband zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV)
Nationale und Internationale Rahmenbedingungen
Politische und rechtliche Rahmenbedingungen in Form von internationalen Vereinbarungen sowie europäischen und nationalen Gesetzen und Verordnungen regeln das Management und die Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen. Bei der Umsetzung von Maßnahmen sind die unterschiedlichsten Gremien und Akteure einzubeziehen.

- Deckblatt Nationales Fachprogramm, © BLE
Die Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen ist dabei kein eigenständiger Politik- und Rechtsbereich sondern wird vor allem von der (EU)-Agrar- und der Handelspolitik sowie der Umwelt- und Naturschutzpolitik beeinflusst. Von weitreichender Bedeutung sind die Bestimmungen des Saatgutverkehrsgesetzes, die den Handel von Saat- und Pflanzgut bei den bedeutendsten Kulturarten reglementieren.
Für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen land- und gartenbaulicher Kulturpflanzen ist in der Bundesregierung das BMELV zuständig. Neben der Umsetzung von internationalen Verpflichtungen beinhaltet dies die Koordinierung der Aktivitäten der Länder, die für die Durchführung der Tätigkeiten zur Erhaltung von pflanzengenetischen Ressourcen, einschließlich Forschung und Ausbildung, zuständig sind.

