GENRES - Informationssystem Genetische Ressourcen

Ihre Informationsplattform zur Biologischen Vielfalt für Landwirtschaft und Ernährung

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  • Waldgebiet des Jahres 2016

    Logo des Waldgebiet des Jahres

    Der Küstenwald Usedom, im äußersten Nordosten Deutschlands gelegen, wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2016 ausgezeichnet. Im Usedomer Küstenwald gelingt es in besonderer Weise, den hohen Besucherdruck sowie die wichtige Aufgabe des Küstenschutzes in Einklang mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung zu bringen. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.

    11.02.2016 - mh


  • Stellenangebote der FAO

    Die Welternährungsorganisation der UN, FAO, sucht zwei „Agricultural Officer“ für pflanzengenetische Ressourcen in Rom. Die Aufgaben bestehen darin, die Potenziale pflanzengenetischer Ressourcen in Form einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung einzubringen. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Kulturpflanzenforschung, pflanzengenetische Ressourcen oder verwandten Themen und mindestens drei bzw. sieben Jahre Berufserfahrung in diesen Bereichen sowie entsprechende Sprachkenntnisse. Bewerbungen können bis zum 22. Februar 2016 eingereicht werden.

    09.02.2016 - mw


  • Bundespreis für die seltene Rasse Rotes Höhenvieh

    © Dietrich Kühne

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Bleser, vergab einen von drei Bundespreisen für den Ökologischen Landbau an den Betrieb Wehmeyer für die Zucht des Roten Höhenviehs. Insgesamt hatten sich 49 Betriebe für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2016 beworben. Im Betrieb Wehmeyer werden 240 Rinder der seltenen Rasse Rotes Höhenvieh gehalten. Die Fleisch- und Wurstwaren werden in der Region vermarktet, und auch im lokalen Naturschutz ist der Betrieb aktiv.

    28.01.2016 - ah


  • Winter-Linde - Baum des Jahres 2016

    Winter-Lindenbaum
    © A. Roloff

    Die Winter-Linde (Tilia cordata) wurde zum "Baum des Jahres 2016" ausgerufen. Sie kommt in Mitteleuropa von der Ebene bis zu den Alpen (max. bis 1500 m) vor. Die Winter-Linde gilt in vielen Waldgesellschaften als die typische Mischbaumart. Sie ist ein sommergrüner Baum, der bis zu 30 m hoch und bis 1000 Jahre alt werden kann. Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt und ähneln in ihrer Form einem Herz. Es ist ein Baum mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten: Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Außerdem sind die Blüten wichtige Nahrungsquelle für Bienen, entsprechend beliebt ist der Lindenblütenhonig.

    22.01.2016 - mh


  • Gefährdete Nutztierrassen 2016

    Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen ernennt jedes Jahr die „Gefährdete Nutztierrasse“. Sie will damit auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Vielfalt aufmerksam machen. 2016 stehen drei regionale Rinderrassen im Blickpunkt, die an ihre jeweilige Region gut angepasst und dort auch kulturell verwurzelt sind. Während das Original Braunvieh vor allem an die steilen und steinigen Grünlandstandorte der Alpen angepasst ist, ist das Glanrind im Mittelgebirge zu Hause. Das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind kommt in Tiefland- und Küstenregionen besonders gut zurecht.

    29.12.2015 - ah


  • Fisch des Jahres 2016: Der Hecht

    Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016. Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, verantwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer sensibler Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt bzw. erhalten.

    17.12.2015 - cf


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