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Schau- und Lehrgarten Greiffenberg
 
Schau- und Lehrgarten Greiffenberg
des Vereins zur Erhaltung und Rekultivierung
von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V.


Burgstr. 20
D-16278 Greiffenberg
Tel. 033334-70232
Fax 033334-85102
Email: vern_ev@01019freenet.de
Sie erreichen uns

Auto:

Autobahn A 11 Richtung Prenzlau, Ausfahrt Pfingstberg 7 km bis Greiffenberg)
bzw. über die 198 von Angermünde Richtung Prenzlau 10 km bis Greiffenberg

Bahn/Bus oder Fahrrad:
Bhf. Wilmersdorf (5 km bis Greiffenberg)
Bhf. Angermünde 10 km bis Greiffenberg) - z.T. mit direktem Busanschluß

Greiffenberg und der Schaugarten  
Die uckermärkische Ackerbürgerstadt wurde 1257 erstmals erwähnt. Mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gelegen, fällt schon von weitem die malerische Ruine einer alten Windmühle ins Auge. Nicht weniger pittoresk wirken die mächtigen Ziegelmauern der historischen Burgruine.
Wer wir sind  
Sortenvielfalt bei Tomaten
Sortenvielfalt bei Tomaten
Das heute als Schau- und Lehrgarten genutzte Gelände war ehedem eine privat betriebene Gärtnerei mit beheizten Glashäusern, Heiz- und Lagerraum sowie einem Wohn- und Geschäftshaus.

Zu DDR-Zeiten durch die ansässige LPG als Anzucht- und Gemüsegärtnerei genutzt, verfielen die unmodernen Glashäuser und Gebäude zusehends. 1993/94 wurde der gesamte Außenbereich teilberäumt (Abriß der verfallenden Glashäuser), zwei einfache Foliengewächshäuser aufgestellt und auch das Hauptgebäude durch eine örtliche Arbeitsfördergesellschaft teilsaniert. Für den Außenbereich fehlten damals klare Nutzungsideen.

1996 richtete der neugegründete Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V. (VERN e.V.) seine Geschäftsstelle dort ein und beriet die Arbeitsfördergesellschaft bei der Nutzung des Außenbereichs. Seit Frühjahr 1999 betreibt der VERN das Außengelände selbständig als Schau- und Lehrgarten und nutzt die langfristig angepachteten Gebäude für Unterrichts-, Lager- und Bürozwecke.

Die Büroräume teilt sich der VERN e.V. mit dem Bildungswerk Extensive Landnutzung (BEL e.V.), einer ebenfalls gemeinnützigen Einrichtung zur Fortbildung, Qualifizierung und Information zu umwelt- und naturschutzorientierten Verfahren der Landwirtschaft.
Alte Braunkohlsorte Klatschmohn, Zierform Alte Getreidesorte
Alte Braunkohlsorte Klatschmohn, Zierform Alte Getreidesorte
Das heutige Nutzungskonzept  
Geschäftsstelle
mit Information, Beratung und Koordinierung zur Erhaltung und Sicherung von Kulturpflanzen.
Saatgutarchiv
Genbank, Zwischenlager und Aufbereitungswerkstatt für vorwiegend regionale alte Kulturpflanzenherkünfte
Umweltbildung
Vorbereitung und Durchführung von Seminaren, Kursen, Lehreinheiten und Praxisübungen, sowie Einzel- und Gruppenführungen zur Kulturpflanzenkunde
Pflanzenanzucht und -vermehrung
  • für Schau- und Demonstrationszwecke als Öffentlichkeitsarbeit,
  • für Lehr-, Aus- und Fortbildung als Umweltbildung,
  • für Sorten- und Artenerhaltung, Selektion und Züchtung seltener Kulturpflanzen,
  • für Versuchs-, Forschungs- und Entwicklungsarbeit,
  • für die Saatgutabgabe an interessierte Privatleute.
Das Gelände  
Das ca. 4.000 qm große Gelände umfaßt 2 einfache, unbeheizte Folienhäuser mit ca. 150 qm Fläche, ca. 1.000 qm Dauerkulturen (Wild-, Zier- und Nutzpflanzen, Staudenanlage), ca. 2.000 qm Gartenfläche, rotierend genutzt für den Anbau von Gemüse/Hackfrucht, Zierpflanzen, Getreide und Gründüngung/Brache, ca. 1000 qm Grünland mit Weg und Besucheranlage; außerdem ein sanierungsbedürftiges Anlehngewächshaus sowie Werkstatt und Lagerräume.
Unsere Ziele  
alte Primula-Sorte
alte Primula-Sorte
  • Alte und seltene Kulturpflanzen allgemein und einfach zugänglich halten
  • Wissen über Anbau, Umgang und Nutzung dieser Pflanzen erhalten und weitergeben,
  • Erinnerung und Kenntnis um die besondere Kultur- und Züchtungsgeschichte von Nutzpflanzen in Brandenburg bewahren.

Deshalb

  • betreibt der VERN einen Schau- und Lehrgarten in Greiffenberg/U. mit alljährlich vielen Hunderten verschiedenen Kulturarten, -formen und -sorten von Nutzpflanzen nicht nur regionalen Ursprungs,
  • unterhält der VERN eine eigene Genbank mit inzwischen etwa 2.000 verschiedenen Herkünften von seltenen Kultur- und Zierpflanzen,
  • verteilt der VERN aus eigenen Erhaltungsbeständen Saat- und Pflanzgut auf nicht-kommerzieller Basis an Interessenten,
  • koordiniert und berät der VERN fachlich die Erhaltungs- und Bildungsarbeit weiterer gärtnerischer und landwirtschaftlicher Initiativen vor allem in Brandenburg,
  • sucht der VERN nach weiteren Mitgliedern und Unterstützern dieser Arbeit.
Was wir bieten  
  • allgemein Führungen (Mo-Sa, So nach Absprache)
  • individuelle Beratung und Wissensaustausch
  • Saatgutabgabe
  • Kurse zu Pflanzenzucht, -anbau, -erhaltung, Samenkunde
  • Möglichkeiten für Praktika aller Art sowie FÖJ
  • Fachseminare zu eigenen Arbeitsschwerpunkten
  • Lehreinheiten für Schulen, Hochschulen, Qualifizierung und Arbeitsförderprojekte
  • Projektierung von Schauanlagen.
Noch dazu  
In räumlicher Nähe des Schau- und Lehrgartens befinden sich Seminar- und Veranstaltungsräume des Pfarramtes Greiffenberg. Ebendort sind auch einfache, preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten, vor allem für Schüler- und Studentengruppen.

In Fahrradentfernung gelegene landwirtschaftliche Betriebe stellen lohnende Exkursions- und Lehrziele dar (u.a. Lehrschäferei Friedrichsfelde, verschiedene ökologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe). Das etwa 10 km südlich gelegene Besucherinformationszentrum im Biosphärenreservat, die Blumberger Mühle, bietet weitere Möglichkeiten der Information und Erholung.

An Sommerwochenenden veranstaltet der Verein "Vogelscheuche" auf dem nahe gelegenen Kunsthof in Stegelitz Theateraufführungen und Konzerte.
Saat- und Pflanzgut alter Sorten  
Je nach Verfügbarkeit steht Saat- und Pflanzgut historischer Kulturpflanzen(-sorten) aus dem Erhaltungsanbau durch die Vereinsmitglieder zur Abgabe an Sie zur Verfügung. Haben sie Interesse an alten Kartoffelsorten, an bunten Tomaten oder historischen Zierpflanzen? Vielleicht finden Sie das Gewünschte oder so manches Überraschende im Saatgutkatalog des VERN e.V.

Ca. Mitte April - Mitte Mai erfolgt im Schaugarten die Jungpflanzenabgabe von weit mehr als 50 historischen Tomatensorten.

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