Nachrichten-Übersicht

  • Internationale Konferenz zur Biologischen Vielfalt

    Vom 18. bis 20. April 2016 trafen sich Delegierte aus 17 Ländern Europas und Zentralasiens auf Einladung der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) in Bonn. Die aktuelle Situation der biologischen Vielfalt in Ernährung und Landwirtschaft in Europa und Zentralasien stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diskutiert wurden der Beitrag der Biodiversität zu einer nachhaltigen und leistungsfähigen Landwirtschaft ebenso wie die Herausforderungen zu ihrem Erhalt. Aus den vorliegenden Länderberichten möchte die FAO einen ersten Weltzustandsbericht über die Biodiversität in Ernährung und Landwirtschaft erstellen und voraussichtlich 2018 veröffentlichen.

    27.04.2016


  • Beschluss zur Verminderung der Gefährdung pflanzengenetischer Ressourcen in Deutschland

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde gebeten, ein Konzept zu entwickeln, aufbauend auf dem „Nationalen Fachprogramm pflanzengenetischer Ressourcen“, in dem die Stärkung regionaler Kompetenz-Zentren für die On-farm-Bewirtschaftung durch innovative Förderinstrumente im Vordergrund stehen. Weitere Informationen siehe Ergebnisniederschrift ACK Berlin 14.01.2016

    26.04.2016


  • Forest Expert Program

    Logo des Forest Expert Programms

    Die in Deutschland praktizierte nachhaltige und multifunktionale Forstwirtschaft gilt international als vorbildlich. Das "Forest Expert Program" wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Deutschen Forstverein entwickelt. Im Rahmen dieses neuen Austauschprogramms wird es Hospitanten aus Drittstaaten ermöglicht, eine einmonatige, individuell zusammengestellte Hospitation bei einer oder mehreren Institutionen zu absolvieren. Es richtet sich an Forstleute in aller Welt, die als Multiplikatoren das deutsche forstliche Fachwissen in ihren Herkunftsländern weitervermitteln können. Bewerbungen sind bis zum 18. April 2016 möglich.

    01.04.2016


  • Eröffnung der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere

    Am 24.03.2016 wurde die Deutsche Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere eröffnet. Die Genbank wird gemeinsam von Bund und Ländern getragen. Sie ist eine wichtige Säule im Rahmen des Nationalen Fachprogramms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland. In der Genbank soll genetisches Material von gefährdeten, einheimischen Nutztierrassen eingelagert werden.

    29.03.2016


  • Experten für Biodiversität, Ökosystemleistungen und nachhaltige Nutzung gesucht

    Aktuell sucht der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) wieder Experten aus aller Welt für anstehende Studien. Es geht um die Globale Studie zu Biodiversität und Ökosystemleistungen sowie einen Workshop zur Festlegung des Untersuchungsrahmens für eine Studie zu Nachhaltiger Nutzung der Biodiversität. Interessierte Experten aus Deutschland können sich bis zum 13. April bewerben. Nähere Informationen stellt die Deutsche Koordinierungsstelle IPBES zur Verfügung.

    24.03.2016


  • Tagungsband zum Kongress „Deutsche Obstsortenvielfalt“ veröffentlicht

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstaltete im September 2015 den Kongress „Deutsche Obstsortenvielfalt“. Der Tagungsband zu diesem Kongress ist nun auf der Internetseite des Julius-Kühn Institutes verfügbar.

    14.03.2016


  • Aktuelle Bekanntmachung im Programm „Bilaterale Wissenschaftlerkooperation“

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Bekanntmachung zur Mobilitätsunterstützung bei deutsch-neuseeländischen Forschungsprojekten im Rahmen des Programmes „Bilaterale Wissenschaftlerkooperation“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Anträge sind bis zum 14. April 2016 bei der BLE einzureichen.

    14.03.2016


  • Weltbiodiversitätsrat legt gobalen Bericht zur Lage der Blütenbestäuber vor

    Blütenbestäubung ist essentiell für die Produktion vieler Nahrungsmittel. Umso besorgniserregender wird der drastische Rückgang der Bestäuber in vielen Gebieten der Erde in den letzten Jahren beobachtet. Zum Abschluss der Plenarsitzung des Weltbiodiversitätsrates in Kuala Lumpur wurde am Sonntag ein Bericht zum Thema „Blütenbestäuber und ihre Bedeutung für die Nahrungsmittelproduktion“ vorgelegt. Die Ergebnisse eines weltweiten Expertenkreises sollen den Regierungen der Mitgliedsstaaten zur Entscheidungsfindung dienen. Die Studie wird in Kürze auf der Seite des Weltbiodiversitätsrates (IPBES.net) veröffentlicht. Weitere Informationen:

    03.03.2016


  • EU- Strategie für Genetische Ressourcen gefordert

    Das Europäische Parlament hat eine Resolution zur Halbzeitbewertung der EU-Biodiversitätsstrategie verabschiedet. Das Parlament hat unter Punkt 4. die EU-Kommission dazu aufgefordert, eine EU-Strategie zur Erhaltung der genetischen Ressourcen zu entwickeln (unter 4.). Den Wortlaut der Resolution finden Sie hier:

    29.02.2016


  • Deutsche Genbank Rose – Bilder und Informationen online

    Das Europa-Rosarium koordiniert die Deutsche Genbank Rose innerhalb der Deutschen Genbank Zierpflanzen. Bilder und Informationen des Bestandes (e.g. Blütenfarbe, Züchter) sind nun online zugänglich. Die Datenbank bietet weitere Suchkriterien für Nutzer an, die Informationen über Rosen nach bestimmten Kriterien auswählen wollen. Bilder und Steckbriefe sind als pdf-Download erhältlich. Mehr Information (nur in deutsch) unter folgendem Link.

    23.02.2016


  • Waldgebiet des Jahres 2016

    Logo des Waldgebiet des Jahres

    Der Küstenwald Usedom, im äußersten Nordosten Deutschlands gelegen, wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2016 ausgezeichnet. Im Usedomer Küstenwald gelingt es in besonderer Weise, den hohen Besucherdruck sowie die wichtige Aufgabe des Küstenschutzes in Einklang mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung zu bringen. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.

    11.02.2016


  • Stellenangebote der FAO

    Die Welternährungsorganisation der UN, FAO, sucht zwei „Agricultural Officer“ für pflanzengenetische Ressourcen in Rom. Die Aufgaben bestehen darin, die Potenziale pflanzengenetischer Ressourcen in Form einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung einzubringen. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Kulturpflanzenforschung, pflanzengenetische Ressourcen oder verwandten Themen und mindestens drei bzw. sieben Jahre Berufserfahrung in diesen Bereichen sowie entsprechende Sprachkenntnisse. Bewerbungen können bis zum 22. Februar 2016 eingereicht werden.

    09.02.2016


  • Bundespreis für die seltene Rasse Rotes Höhenvieh

    © Dietrich Kühne

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Bleser, vergab einen von drei Bundespreisen für den Ökologischen Landbau an den Betrieb Wehmeyer für die Zucht des Roten Höhenviehs. Insgesamt hatten sich 49 Betriebe für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2016 beworben. Im Betrieb Wehmeyer werden 240 Rinder der seltenen Rasse Rotes Höhenvieh gehalten. Die Fleisch- und Wurstwaren werden in der Region vermarktet, und auch im lokalen Naturschutz ist der Betrieb aktiv.

    28.01.2016


  • Winter-Linde - Baum des Jahres 2016

    Winter-Lindenbaum
    © A. Roloff

    Die Winter-Linde (Tilia cordata) wurde zum "Baum des Jahres 2016" ausgerufen. Sie kommt in Mitteleuropa von der Ebene bis zu den Alpen (max. bis 1500 m) vor. Die Winter-Linde gilt in vielen Waldgesellschaften als die typische Mischbaumart. Sie ist ein sommergrüner Baum, der bis zu 30 m hoch und bis 1000 Jahre alt werden kann. Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt und ähneln in ihrer Form einem Herz. Es ist ein Baum mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten: Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Außerdem sind die Blüten wichtige Nahrungsquelle für Bienen, entsprechend beliebt ist der Lindenblütenhonig.

    22.01.2016


  • Gefährdete Nutztierrassen 2016

    Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen ernennt jedes Jahr die „Gefährdete Nutztierrasse“. Sie will damit auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Vielfalt aufmerksam machen. 2016 stehen drei regionale Rinderrassen im Blickpunkt, die an ihre jeweilige Region gut angepasst und dort auch kulturell verwurzelt sind. Während das Original Braunvieh vor allem an die steilen und steinigen Grünlandstandorte der Alpen angepasst ist, ist das Glanrind im Mittelgebirge zu Hause. Das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind kommt in Tiefland- und Küstenregionen besonders gut zurecht.

    29.12.2015


  • Fisch des Jahres 2016: Der Hecht

    Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016. Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, verantwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer sensibler Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt bzw. erhalten.

    17.12.2015


  • Rote Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland 2015 veröffentlicht

    Die BLE veröffentlichte die bereits vierte Auflage der Roten Liste einheimischer Nutztierrassen. Aktuell stufte der Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen 52 der 75 einheimischen Rassen der Großtierarten als gefährdet ein. Die Rote Liste gibt einen Überblick über die anhaltende Gefährdungssituation der Nutztierrassen in Deutschland. Sie kann bei der BLE unter der e-Mail Adresse ibv@ble.de kostenlos angefordert werden.

    07.12.2015


  • Symposium zu Mikroorganismen und Wirbellose

    Vizepräsidentin der BLE am Pult

    am 26./27. November 2015 fand in Berlin das Symposium „Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung“ statt, zu dem BMEL, das IBV der BLE und die Senatsarbeitsgruppe Biodiversität eingeladen hatten. Rund 100 Experten diskutierten darüber, wie unverzichtbar Mikroorganismen und Wirbellose für die Menschen, den Boden, die Pflanzengesundheit, als Bestäuber oder für die Lebensmittelherstellung sind, welches Potenzial sie als Innovationsträger für neue Technologien haben und wie ihre Erhaltung und nachhaltige Nutzung gesichert werden kann.

    02.12.2015


  • Oberlausitzer Biokarpfen gehört zu geschützten Produkten

    Der „Oberlausitzer Biokarpfen“ zeichnet sich durch seine hohe Vitalität und gute Futterverwertung sowie eine besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber den angegebenen klimatischen Verhältnissen aus. Die besonderen natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen haben die Entstehung der Teichwirtschaft und eine jahrhundertealte Tradition der Karpfenzucht in der Oberlausitz begünstigt. Das hierbei erworbene Wissen der Teichwirte, eine hervorragende Wasserqualität, die besonderen, extensiven und nachhaltigen Haltungsbedingungen, sowie der deutliche Einfluss des Kontinentalklimas, gewährleisten die charakteristischen Eigenschaften des „Oberlausitzer Biokarpfens“.

    23.11.2015


  • Stellenausschreibung als Projektmanager für die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

    Die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz hat ein Verbundprojekt initiiert, bei dem mit mindestens 10 Demonstrationsbetrieben in Deutschland gezeigt werden soll, das Biodiversität und konventionelle Landwirtschaft vereinbar sind. Eine ökologische und ökonomische Forschung begleiten das Projekt. Dieses Projekt ist auf 10 Jahre angelegt und bindet maßgebliche Akteure der Landwirtschaft und des Naturschutzes auf Bundesebene ein.

    19.11.2015


  • Bericht über forstliche Genressourcen

    Titelbild des Nationalen Berichtes

    Der Nationale Bericht über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von forstgenetischen Ressourcen in der Bundesrepublik Deutschland diente als Grundlage für die Erstellung des Weltzustandsberichtes forstgenetischer Ressourcen der Welternährungsorganisation (FAO). Der Nationale Bericht ist als Band 35 der Schriftenreihe "Agrobiodiversität" beim IBV erhältlich und online verfügbar.

    19.11.2015


  • Neue Ausgabe des "World Ocean Review"

    Die vierte Ausgabe des »World Ocean Review« mit dem Titel »Der nachhaltige Umgang mit unseren Meeren – von der Idee zur Strategie«, herausgegeben von der gemeinnützigen Organisation maribus gGmbH mit Unterstützung der Zeitschrift mare, des International Ocean Instituts (IOI) und des Exzellenzclusters »Ozean der Zukunft« widmet sich umfassend dem Themenbereich Nachhaltigkeit und Ozean. Die Mitwirkenden des aktuellen »World Ocean Review 4« aus dem Kieler Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« schlagen den Bogen von der Nachhaltigkeitstheorie über die Forschung zu Umsetzungsfragen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Meer und dessen Ressourcen.

    12.11.2015


  • Kastanienaktionstag

    Befallenes Kastanienblatt

    Für den 14. November 2015 hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) zum bundesweiten Aktionstag gegen die Kastanienminiermotte aufgerufen. Bereits seit Ende Mai sind die ersten Spuren des zerstörerischen Werkes der Kastanienminiermotte an den weißblühenden Kastanien sichtbar. Bisher hilft nur das Sammeln des Laubes und das anschließende Verbrennen, um die Überwinterung des Schädlings im Laub zu verhindern.

    06.11.2015


  • BION Ringvorlesung zur Biodiversität

    Das Netzwerk BION (Biodiversität Bonn) verbindet etwa 60 Organisationen in der Bonner Region, die auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene an dem Thema Biodiversität arbeiten. Im Wintersemester 2015/2016 bieten die BION-Partner eine Ringvorlesung an der Universität Bonn an. Jeweils Donnerstag abends um 17.15 Uhr werden in 45 minütigen Vorträgen aktuelle Aspekte der Biodiversität dargestellt und diskutiert. Um Agrobiodiversität geht es am 19 November unter dem Titel: „Schutz und Nutzung – ein Konflikt?“ und am 3. Dezember mit dem Thema: „Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung“.

    22.10.2015


  • Bund und Länder vereinbaren Gründung der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere

    Der Bund und die Länder stimmten auf der Agrarministerkonferenz Anfang Oktober 2015 in Fulda der Gründung der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere zu. Damit wird ein wichtiger Baustein des Nationalen Fachprogramms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland umgesetzt. Das Konzept wurde vom Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen erarbeitet. Auch der Wissenschaftliche Beirat für Biologische Vielfalt und Genetische Ressourcen setzte sich erfolgreich für die Gründung der Genbank ein.

    16.10.2015


  • Symposium „Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung“

    Am 26./27. November 2015 findet in Berlin das Symposium „Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung“ statt. Veranstalter sind das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) und die Senatsarbeitsgruppe "Biodiversität". Das Symposium will den Stand des Wissens über die Bedeutung der Mikroorgansimen/Wirbellosen für Landwirtschaft und Ernährung aufzeigen, und den zukünftigen Handlungsbedarf zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung dieser wichtigen Organismengruppen diskutieren.

    29.09.2015


  • Aktuelle Ausschreibung der Europäischen Kommission

    Ausschnitt der EU-Fahne

    Die Europäische Kommission hat eine Preparatory Action im Bereich "Pflanzen- und tiergenetische Ressourcen der EU in der Landwirtschaft" ausgeschrieben, die auf die Inwertsetzung von "neglected genetic resources" ausgerichtet ist. Abgabefrist für die Einreichung von Angeboten ist der 5. Oktober 2015.

    21.08.2015


  • Nutztierrassen für Ökolandbau in Baden-Württemberg

    Seit Kurzem stellt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg auf seiner Website „Bio aus Baden-Württemberg“ für den Ökolandbau geeignete regionale Nutztierrassen vor. Bislang finden sich dort Steckbriefe zu seltenen Rinderrassen, wie dem Braunvieh alter Zuchtrichtung und dem Limpurger Rind. Informationen zu weiteren Rassen sollen folgen.

    19.08.2015


  • Landwirte setzen sich für Artenvielfalt ein

    Logo Rheinischer Landwirtschaftsverband

    Der Naturschutz in Deutschland geht bis auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, werde die Erhaltung der Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten bis heute in besonderer Weise über die Ausweisung von Schutzgebieten umgesetzt.

    14.07.2015


  • Muschelfischerei und Naturschutz verständigen sich auf Kompromiss

    Logo von Schleswig-Holstein

    Nach anderthalbjährigen Verhandlungen haben sich Schleswig-Holsteins Umwelt- und Fischereiminister Robert Habeck, Naturschutzverbände und Vertreter der Muschelfischerei auf gemeinsame Eckpunkte zur künftigen Miesmuschelnutzung im Nationalpark Wattenmeer verständigt.

    14.07.2015


  • Genbankmanager gesucht

    Verschiedene Auberginensorten

    Am World Vegetable Center in Taiwan ist die Stelle des Genbankmanagers neu zu besetzen. Gesucht wird eine motivierte und erfahrene Person, die die Erhaltung der Gemüseakzessionen managt und die Forschungsarbeit zu sowohl weltweit bedeutenden als auch traditionellen Nutzpflanzen am Center leitet. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2015.

    13.07.2015


  • Neue Bekanntmachungen für Pflanzenzüchtung

    Logo BMEL

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben Bekanntmachungen im Bereich Pflanzenzüchtung im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die moderne Pflanzenzüchtung und die Züchtungsforschung nutzen pflanzengenetischen Ressourcen, um Züchtungsfortschritte zu generieren und die Ressourceneffizienz zu verbessern. Wir ermutigen Akteure sich mit innovativen Ideen an den Bekanntmachungen beteiligen. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 22. Oktober 2015.

    24.06.2015


  • Uni Kiel verleiht Thünen-Medaille an Alois Heißenhuber

    Herr Heißenhuber und Herr Hartung

    Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verlieh am 12. Juni die Johann-Heinrich-von-Thünen-Medaille in Gold an Professor Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber für seine überragenden Leistungen für die Landwirtschaft. Er unterstützte von 2007 bis 2014 das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft durch seine Mitarbeit im Wissenschaftlichen Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen. Professor Heißenhuber war von 1996 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Jahr 2013 Professor für Wirtschaftslehre des Landbaus an der TU München/Weihenstephan.

    23.06.2015


  • Stellenausschreibung

    Logo Crop Trust

    Der Global Crop Diversity Trust (GCDT) mit Sitz in Bonn sucht eine/n persönliche/n Assistenten/in für die Unterstützung der Geschäftsführung und des gesamten Leitungsteams. Die Stelle ist in Bonn (Deutschland) angesiedelt und zunächst auf drei Jahre befristet. Erforderlich sind mindestens sieben Jahre Berufserfahrung vorzugsweise im internationalen Umfeld sowie gute englische und deutsche Sprachkenntnisse. Bewerbungen sind bis zum 17 Juli möglich.

    15.06.2015


  • Neues Projekt zur Erhaltung von Wildsellerie in Deutschland

    Einzelpflanze von Wildsellerie. Foto: Lothar Frese, Julius Kühn-Institut

    Ein neues Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhaltung von Wildsellerie wird vom Julius Kühn-Institut (JKI) koordiniert und von BMEL/BLE gefördert. Partner sind die Universität Osnabrück sowie die Humboldt-Universität zu Berlin. Unterstützt wird das Projektteam von Landesumweltämtern und Unteren Naturschutzbehörden in zwölf Bundesländern sowie vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV). Die Ergebnisse sollen zum Aufbau eines bundesweiten Netzwerks dienen, um die genetische Vielfalt dieser Arten in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten.

    10.06.2015


  • Leicoma Schwein: Züchter, Halter, Verarbeiter und Vermarkter gesucht

    Schwein "Leicoma"

    Eine Interessensgemeinschaft versucht, die am meisten gefährdete deutsche Schweinerasse zu erhalten. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE sucht Unterstützer für die Initiative. Wer Interesse hat, die Erhaltung des Leicoma Schweins aktiv zu unterstützen, kann sich an das IBV (ibv@ble.de, 0228/ 68 45 -3694) oder an Herrn Scheuer (hubert.scheuer@gmx.de, 0177/2197842) wenden.

    05.06.2015


  • IPBES lädt zur Kommentierung des Berichtes zu Bestäubern ein

    Logo IPBES

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat den zweiten Entwurf des Berichtes „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ für eine offene Kommentierung freigegeben. Interessierte mit relevanter Expertise sind eingeladen, sich bis zum 30. Juni daran zu beteiligen. Dazu ist eine Registrierung mit Angabe der eigenen Expertise und der Kapitel, die kommentiert werden sollen, erforderlich unter

    01.06.2015


  • Erste europaweite Informationsplattform für Binnengewässer online

    Vier europäische Forschungseinrichtungen haben am 6. Mai 2015 eine Onlineplattform veröffentlicht, die erstmals Informationen und Ergebnisse aus der Süßwasserökosystemforschung bündelt. Die „Freshwater Information Platform“ stellt Daten und Kartensysteme frei zugänglich zur Verfügung und soll neue Forschungsansätze auf diesem Gebiet anregen. Sie bietet damit eine einzigartige und umfassende Wissensgrundlage für ein nachhaltiges Management unserer bedrohten Binnengewässer und der Ressourcen, die sie bereitstellen.

    13.05.2015


  • Europäische Waldstrategie verabschiedet

    Logo der Europäischen Union

    Das Europäische Parlament hat für eine neue „EU-Waldstrategie: für Wälder und den forstbasierten Sektor“ gestimmt. Mit der Strategie soll die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, deren ressourceneffiziente Nutzung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Forstsektors sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert werden. Zudem soll sie auch ganzheitliche gemeinsame Lösungsansätze für grenzüberschreitende Herausforderungen wie Waldfeuer, Klimawandel, Naturkatastrophen und die Ausbreitung gebietsfremder Arten bieten. Außerdem soll es weniger Bürokratie für Waldbesitzer und Forstwirte geben.

    06.05.2015


  • Bundeskabinett stimmt Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll zu

    Titelbild Broschüre "Deutschland tritt dem Nagoya Protokoll bei"

    Mit der Verabschiedung zweier Gesetzentwürfe schafft das Bundeskabinett die Grundlage für die Ratifizierung des Nagoya-Protokolls. Das Protokoll stellt Regeln für den Zugang zu genetischen Ressourcen aus anderen Staaten und die Aufteilung der aus der Nutzung resultierenden Vorteile auf. Seit Oktober 2014 ist das Protokoll und eine Europäische Verordnung zur Umsetzung in Kraft. Bis Oktober 2015 muss Deutschland eine Kontrollstelle aufbauen, die die Einhaltung der Regeln bei den Nutzern genetischer Ressourcen in Deutschland überwacht. Vorgesehen hierfür ist das Bundesamt für Naturschutz.

    04.05.2015


  • Seltene Baumarten in Deutschland

    Das Informationssystem Genetische Ressourcen (GENRES) bietet erstmalig Informationen zu seltenen Baumarten in Deutschland an. Diese basieren auf den Ergebnissen von bundesweit einheitlichen Erfassungen zum Erhalt genetischer Ressourcen seltener und gefährdeter Baumarten (Eibe, Elsbeere, Feld-Ahorn, Flaum-Eiche, Gewöhnliche Traubenkirsche, Grau- und Grün-Erle, Schwarz-Pappel, Speierling, Ulmenarten, Wild-Apfel und Wild-Birne) im Auftrag des BMEL. GENRES wird vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE geführt.

    15.04.2015


  • Waldzustandserhebung 2014

    Logo BMEL

    Das BMEL veröffentlicht die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2014. Diese bundesweite Erhebung wird seit 1984 jährlich von den Ländern basierend auf einem systematischen Netz von Stichproben vorgenommen. Aus der jüngsten Erhebung geht hervor, dass sich der Zustand des Waldes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert hat: Der Kronenzustand der Fichten hat sich leicht und der der Buche stark verschlechtert. Der Kronenzustand der Eiche hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert; Kiefern unverändert. Diese Informationen sind eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen zum Schutz des Waldes.

    09.04.2015


  • BION Ringvorlesung zur Biodiversität

    Das Netzwerk BION (Biodiversität Bonn) verbindet etwa 60 Organisationen in der Bonner Region, die auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene an dem Thema Biodiversität arbeiten. Im Sommersemester 2015 bieten die BION-Partner eine Ringvorlesung an der Universität Bonn an. Jeweils Dienstag abends um 18.15 Uhr werden in 45 minütigen Vorträgen aktuelle Aspekte der Biodiversität dargestellt und diskutiert. Um Agrobiodiversität geht es am 5. Mai unter dem Titel: „Schutz und Nutzung – ein Konflikt?“ und am 9. Juni mit dem Thema: „Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung“.

    26.03.2015


  • Newsletter informiert über Projekte zur nachhaltigen Waldwirtschaft

    Titelbild des Newsletters

    Um dem verbreiteten Raubbau an den Wäldern und der Umwandlung von Wald in andere Nutzungsformen entgegen zu wirken, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Projekte, die das Ziel haben, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen. Das Konzept "Schutz durch Nutzung" ist Leitmotiv aller Projekte. Das BMEL setzt damit unmittelbar an den verschiedenen Prozessen des internationalen Waldregimes an und ergänzt mit seinen Projekten die Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit.

    25.03.2015


  • Ausschreibung Rudolf-Mansfeld-Preis

    Logo des IPK

    Die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e. V. vergibt dieses Jahr erneut den Rudolf-Mansfeld-Preis. Dieser wird für die beste Abschlussarbeit zum Thema pflanzengenetische Ressourcen im weiteren Sinne vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem Geldbetrag von 1.000 € verbunden. Einsendeschluss ist der 30.04.15.

    17.03.2015


  • Neues Internetportal zum Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft"

    Logo der FNR

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veröffentlichte in 2014 den Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft". Informationen zu den ersten neun Projekten, weiteren Fördermöglichkeiten und rund um das Thema nachhaltige Forstwirtschaft stehen auf der neuen Internet-Seite zur Verfügung. Auch 2015 stellt das BMEL Haushaltsmittel für nationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur nachhaltigen Waldwirtschaft zur Verfügung.

    11.03.2015


  • IPBES ruft zur Kommentierung von aktuellen Berichtsentwürfen auf

    Logo ipbes

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat verschiedene Entwürfe von Assessments und Leitfäden für eine Kommentierung freigegeben, u.a zur Konzeptualisierung der Werte von Biodiversität und relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden. Das IPBES-Sekretariat lädt Interessierte zur Beteiligung und Mitgestaltung der laufenden Arbeit ein. Kommentare können bis zum 31.03.2015 unter secretariat@ipbes.net abgegeben werden.

    09.03.2015


  • Verleihung des Innovationspreises Gregor Mendel

    Logo Gregor Mendel Stiftung

    Die Rettung des Genmaterials aus der ICARDA Genbank in Allepo (Syrien) ist von hoher Bedeutung für die Weltgemeinschaft und verdient größten Respekt. Die Gregor Mendel Stif-tung ehrt Mahmoud Solh, PhD, Generaldirektor des ICARDA, stellvertretend für das gesamte Team mit dem Innovationspreis Gregor Mendel 2015. Die Verleihung des Innovationspreises Gregor Mendel für die Sicherung der genetischen Ressourcen aus der Genbank in Syrien findet am 19. März 2015 in Berlin statt.

    04.03.2015


  • Staatssekretär besucht Genbank in Spitzbergen

    Genbank

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Bleser, hat am 28. Februar 2015 die Weltweite Genbank für Nutzpflanzen –den Svalbard Global Seed Vault- auf Spitzbergen besucht. „Hier bewahren wir das gemeinsame Erbe aus über 10.000 Jahren landwirtschaftlicher Tätigkeit. Diese Vielfalt bildet das Ausgangsmaterial, um die globalen Herausforderungen zu meistern“ so Bleser. Die Genbank in Spitzbergen ist ein Projekt des Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt. Aktuell sind 825.000 Saatgut-Muster im ewigen Eis eingelagert.

    03.03.2015


  • Neue LIFE-Publikation über Süßwasserfische erschienen

    Logo Life

    Das LIFE-Programm ist das primäre Förderinstrument für Umwelt- und Naturschutzprojekte der EU. Die neueste LIFE-Veröffentlichung fokussiert auf LIFE-Projekte die dem Schutz bedrohter Süßwasserfischarten und der Verbesserung ihrer Lebensräume dienen. Die 64-seitige Broschüre „LIFE and freshwater fish“ hebt den Status der wichtigsten Fischarten und die Bedrohungen denen sie ausgesetzt sind hervor und gibt einen Überblick über die Bemühungen von LIFE deren Erhaltungsstatus zu verbessern.

    24.02.2015


  • Saatgutfestival in Düsseldorf

    Plakat Saatgutfestival

    Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten Düsselgrün und anderen Düsseldorfer Akteuren veranstaltet am 7. März ab 11.00 Uhr in Düsseldorf ein Saatgutfestival mit dem Motto „Vielfalt erhalten – hier und weltweit“. Es werden alte und vergessene Gemüsesorten gezeigt, es gibt eine Saatgutbörse, und Wissenswertes zu Saatgut und Saatgutvermehrung wird angeboten.

    09.02.2015


  • Thünen-Institut für Ostseefischerei gewinnt Innovations-Preis beim Smart-Gear-Wettbewerb des WWF

    Logo Thünen Institut

    Ein maßgeblich im Thünen-Institut für Ostseefischerei mit europäischen Partnern entwickeltes Netz, das FRESWIND, ist in den USA bei dem weltweiten Smart-Gear-Wettbewerb mit dem Runner-up Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Dollar dotiert. In dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb des WWF werden innovative Ideen prämiert, die den unerwünschten Beifang in der Fischerei reduzieren können.

    06.02.2015


  • Flusslandschaft des Jahres 2016/2017

    Fluss umgeben von Gebüsch

    Es ist wieder soweit: Die NaturFreunde Deutschlands (NFD) und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) schreiben die "Flusslandschaft des Jahres“ aus. Die „Flusslandschaft“ wird alle zwei Jahre in einem gemeinsamen Fachbeirat für Gewässerökologie ausgerufen. Erweiterter Schlusstermin für die Bewerbung um die „Flusslandschaft des Jahres 2016/2017“ ist in diesem Jahr der 1. September.

    30.01.2015


  • IPBES sucht Experten für einen Review von zwei Assessments

    Logo von IPBES

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat zwei erste Entwürfe von Assessments für eine Überprüfung durch Experten freigegeben: „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ und „Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen“. Experten mit passfähiger Expertise sind eingeladen, sich an diesem Review-Prozess zu beteiligen, Frist dafür ist der 2. März 2015. Eine Registrierung interessierter Experten ist erforderlich unter

    27.01.2015


  • Praktikumsplatz bei UNEP - WCMC in Cambridge frei

    Logo UNEP

    Das WCMC (World Conservation Monitoring Centre) des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) sucht Studenten oder Graduierte in Biologie oder Umweltschutz für ein achtmonatiges Praktikum mit Beginn im September 2015 in Cambridge. Das Praktikum findet im Artenprogramm des UNEP-WCMC statt, in dem Informationen über Tier- und Pflanzenarten aufbereitet und bereit gestellt werden. Gesucht wird eine Person mit guten Biodiversitätskenntnissen, Interesse an internationalem Artenschutz und Erfahrungen in Forschung und Datenmanagement. Finanziert wird das Praktikum über das Carlo Schmid Programm des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

    26.01.2015


  • Stellenangebot

    Verschiedene Tomaten

    Die CULINARIS - Saatgut für Lebensmittel mit Sitz in der Region Göttingen sucht ab sofort eine verantwortlich tätige Person mit Interesse und Erfahrung in Saatgutarbeit, Vermarktung, Gärtnerei oder Landwirtschaft, Samenbau und Pflanzenzüchtung.

    22.01.2015


  • Feld-Ahorn - Baum des Jahres 2015

    Laubbaum
    Feld-Ahorn, A. Roloff

    Der Feld-Ahorn (Acer campestre), wurde zum "Baum des Jahres 2015" ausgerufen. Zum 27. Mal wird ein Baum in Deutschland mit diesem Prädikat von der Stiftung "Baum des Jahres" gewürdigt. Der eher unscheinbare Baum wächst langsamer als viele andere Baumarten und bleibt relativ klein und „knorrig“. Nur selten wird ein Feld-Ahorn mal 20 Meter hoch, doch erreicht immerhin ein Alter von 200-300 Jahren. Seine eigentliche Stärke entfaltet der Feld-Ahorn im Herbst: Die Färbung der Blätter ist bemerkenswert goldgelb, manchmal sogar rot und hält bis weit in den November an.

    09.01.2015


  • Nordrhein-Westfalen fördert gefährdete Rassen auf Grundlage der Roten Liste einheimischer Nutztiere der BLE

    Rinder auf Wiese

    Erstmalig beabsichtigt mit Nordrhein-Westfalen ein Bundesland, die Zucht sämtlicher gefährdeter, einheimischer Nutztierrassen zu fördern. Interessierte Züchter in Nordrhein-Westfalen können bis zum 31. Dezember 2014 einen Grundantrag bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellen. Bei der Auswahl der förderfähigen Rassen verweist das Land auf die Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland und die Rote Liste einheimischer Nutztierrassen der BLE.

    19.12.2014


  • Bekanntmachung "Nachhaltige Aquakultur"

    Logo Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

    Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) wird bis zum 23.02.2015 zur Einreichung von Skizzen zur Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für den Bereich „Nachhaltige Aquakultur“ aufgerufen. Ziel der Förderung ist die Weiterentwicklung der heimischen nachhaltigen Aquakultur unter besonderer Beachtung der Tiergesundheit, des Natur- und Umweltschutzes sowie der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit. Mit der Förderung sollen auch die Nachhaltigkeitsziele der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung unterstützt werden.

    15.12.2014


  • BÖLN bittet um Projektskizzen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung tiergenetischer Ressourcen

    Logo Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

    Im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) ist bis zum 10.02.2015 die Einreichung von Skizzen für FuE-Vorhaben für das Thema "Entwicklung von Konzepten und Programmen für eine nachhaltige Tierzucht sowie für Vermarktungsstrategien für besonders tiergerecht produzierte Erzeugnisse" möglich. Dies schließt auch Nutzungskonzepte für gefährdete einheimische Rassen, ein. Für Rückfragen können sich Interessenten gerne an Frau Dorothee Hahn (0228/6845 - 3271) wenden.

    12.12.2014


  • Waldgebiet des Jahres 2015

    Grüne Waldfläche mit Text "Grunewald, Waldgebiete 2015)

    Der Grunewald, im Südwesten des Berliner Stadtgebietes gelegen, wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2015 ausgezeichnet. Der bundesweite Titel dokumentiert die vorbildliche Erfüllung aller Anforderungen der Gesellschaft und der Natur an einen Wald. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.

    24.11.2014


  • Stellenangebot

    Logo des Global Crop Diversity Trust

    Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n "Fellow – Impact Assessment". Die Stelle gibt Junior-Experten mit Masterabschluss in den Bereichen Agrarökonomie, Entwicklungs-, Umweltforschung o.ä. die Gelegenheit, unter Anleitung eines erfahrenen Wissenschaftlers erste Berufserfahrungen zu sammeln. Bewerbungen können bis zum 9. Januar 2015 eingereicht werden.

    20.11.2014


  • Fisch des Jahres 2015 – Der Huchen

    Fisch, Huchen
    Fisch, Huchen

    Der Huchen (Hucho hucho) ist Fisch des Jahres 2015, einer der größten Vertreter aus der Familie der Salmoniden. Seine natürliche Verbreitung ist auf das Einzugsgebiet der Donau beschränkt, weshalb er auch Donaulachs genannt wird. Der Huchen ist in der Roten Liste als „Vom Aussterben bedrohte Tierart“ aufgenommen worden. Seine Wander- und Fortpflanzungsmöglichkeiten wurden durch den Verbau und die Regulierung der Donau und ihrer Nebenflüsse stark eingeschränkt. Für seinen Schutz müssen frei durchwanderbare und strukturreiche Fließgewässer wiederhergestellt und erhalten werden.

    18.11.2014


  • Drittes Nationales Forum zu IPBES

    Logo "ipbes", dunkelblauer Hintergrund

    Die deutsche Koordinierungsstelle des Weltbiodiversitätsrates (IPBES: International Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) lädt für den 27. November 2014 zum 3. Nationalen Forum ins Hotel Collegium Leoninum in Bonn ein. Auf der Tagesordnung stehen nationale Aktivitäten und Informationen aus den aktuellen IPBES-Expertengruppen sowie die Vorbereitung nationaler Positionen für die internationale Plenarsitzung im kommenden Januar. Die Veranstaltung schließt mit einer Podiumsdiskussion über Perspektiven und die Bewertung des IPBES-Prozesses.

    12.11.2014


  • Symposium zur Schweinezucht am 20. November 2014

    Zwei Schweine im Dreck liegend

    Seit einigen Jahren geht die in den Züchtervereinigungen organisierte Herdbuchzucht zurück. Mittlerweile gelten alle einheimischen Schweinerassen durch diese Entwicklung als gefährdet. Um eine Erhaltung und nachhaltige Nutzung der einheimischen Schweinerassen sicherzustellen, die zukünftige Rolle der Züchtervereinigungen zu stärken sowie innovative Nutzungskonzepte und Vermarktungswege zu erarbeiten, laden das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am 20. November 2014 zu einem Symposium zur Schweinezucht ein.

    10.11.2014


  • Kastanienaktionstag

    Kastanienminiermotte

    Für den 08. November 2014 hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) zum Aktionstag gegen die Kastanienminiermotte aufgerufen. Bereits seit Ende Mai sind die ersten Spuren des zerstörerischen Werkes der Kastanienminiermotte an den weißblühenden Kastanien sichtbar. Bisher hilft nur das Sammeln des Laubes und das anschließende Verbrennen, um die Überwinterung des Schädlings im Laub zu verhindern. Ein anderes wirksames Gegenmittel gibt es bisher nicht.

    27.10.2014


  • Einreichung von Skizzen im BÖLN u. a. zur Verarbeitung und Vermarktung gefährdeter genetischer Ressourcen bis Ende des Jahres möglich

    Logo Böln

    Im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) ist bis zum 31.12.2014 die Einreichung von Skizzen für FuE-Vorhaben u. a. für das Thema "Besonders nachhaltige Verarbeitungs- und Vermarktungsformen für hochwertige Agrarprodukte" möglich. Dies schließt auch FuE-Vorhaben, welche die Verarbeitung und Vermarktung von gefährdeten genetischen Ressourcen für die Ernährung behandeln, ein. Für Rückfragen können sich Interessenten gerne an Frau Dorothee Hahn (0228/6845 - 3271) wenden.

    24.10.2014


  • Agrobiodiversität im Grünland

    Deckblatt Schriftenreihe Band 34

    Am 12./13. November 2013 fand in Berlin das vom IBV der BLE durchgeführte Symposium "Agrobiodiversität im Grünland - nutzen und schützen" statt. Die Tagung befasste sich damit, Wege aufzuzeigen und zu diskutieren, wie eine wirtschaftlich tragfähige landwirtschaftliche Nutzung von Grünland mit der Erhaltung der Biodiversität verknüpft werden kann. Der nun erschienene Tagungsband ist gegen eine Schutzgebühr von 16,- Euro beim IBV erhältlich oder online verfügbar unter:

    21.10.2014


  • Nagoya-Protokoll erlangt Rechtskraft

    Am 12. Oktober 2014 ist das Nagoya-Protokoll in Kraft getreten. Es regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und den gerechten Ausgleich der sich aus der Nutzung ergebenden Vorteile. Vorausgegangen war die Ratifizierung des Protokolls von 50 Staaten und der EU, das bereits 2010 im Rahmen der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) beschlossen wurde. Gleichzeitig wurde der EU-weit einheitliche Rechtsrahmen, die EU-Verordnung 511/2014, zur Umsetzung des Protokolls wirksam. Parallel zur 12. CBD-Vertragsstaatenkonferenz beginnt heute im südkoreanischen Pyoengchang die erste Konferenz der Nagoya-Protokoll-Vertragsstaaten.

    13.10.2014


  • Bericht über die Erhaltung forstlicher Genressourcen

    Der von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ herausgegebene Tätigkeitsbericht fasst den Sachstand zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der forstlichen Genressourcen von Baum- und Straucharten der Länder und des Bundes für den Zeitraum 2009-2013 zusammen. Der Bericht kann bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung unter der Telefonnummer 0228/99 68 45 - 32 37 oder per E-Mail (ibv@ble.de) angefordert werden. Er ist ebenfalls unter dem folgenden Link als Download verfügbar.

    13.10.2014


  • Dritte Bundeswaldinventur

    Die Bundeswaldinventur, die zum dritten Mal von Bund und Ländern durchgeführt wurde, bilanziert den Zustand und die Entwicklung der bundesdeutschen Wälder und bietet einen Vergleich mit dem Wald-Zustand im Jahr 2002. Untersucht wurden dabei unter anderem die Altersklassen der Bäume, Holzzuwachs und -einschlag, Holzvorräte, Flächenzuwachs, Altersstruktur, Totholzanteil und die Entwicklung und Wirkung naturschutzfachlicher Maßnahmen. Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass die Waldfläche in Deutschland mit 11,4 Mio. Hektar gegenüber 2002 konstant geblieben ist.

    09.10.2014


  • Zwischenbilanz zur Erreichung der Biodiversitätsziele

    Bei der Eröffnung der 12. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt wurde die 4. Auflage des "Global Biodiversity Outlook" als Zwischenbilanz zur Erreichung der Biodiversitätsziele für 2020 vorgestellt. Diese Bilanz wir auch ein wichtiges Thema der Verhandlungen sein, die vom 6.-17.Oktober in Pyeonchang, Südkorea stattfinden. Aktuelle Informationen zur Konferenz stellt das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland zusammen.

    08.10.2014


  • Wissenschaftler/innen für Presseinterviews gesucht

    Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) verfolgt das Ziel, Forschende aller Fachrichtungen rund um die Biodiversität sichtbar und der Politik ihre Arbeit als solide Wissensbasis verfügbar zu machen. Während der 12. Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt vom 6. bis 17. Oktober 2014 in Pyengchang (Südkorea) möchte NeFo das Wissen von motivierten Expert/innen in Form von Presseinterviews einbringen und sucht dafür interessierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.

    25.09.2014


  • Neue Forschungsmittel für internationale Waldprojekte

    Die Bundesregierung hat den neuen Haushaltstitel "Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung" mit einer finanziellen Ausstattung von jährlich fünf Millionen Euro eingerichtet. Die BLE ist als Projektträger für die Fördermaßnahme "Forschung für internationale nachhaltige Waldwirtschaft" zuständig. Zunächst sollen verstärkt geeignete bilaterale, anwendungsorientierte Forschungsvorhaben in Kooperation zwischen deutschen und entsprechenden Forschungseinrichtungen in speziellen Partnerländern durchgeführt werden.

    24.09.2014


  • Erste internationale BION-Konferenz in Bonn

    Vom 17. bis 20. September 2014 fand die erste internationale Konferenz des BION-Netzwerkes unter dem Motto „Biodiversität – Heute für Morgen“ statt. Etwa 300 Teilnehmer aus 38 Ländern und von 112 Institutionen diskutierten mit Wissenschaftlern und Experten aus verschiedenen Disziplinen die Notwendigkeit des Erhalts der biologischen Vielfalt und wie einem weiteren Verlust Einhalt geboten werden kann. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE moderierte den Beitrag „Biodiversität für Ernährung und Landwirtschaft/Bioökonomie“, bei dem die Vielfalt der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen im Vordergrund stand.

    23.09.2014


  • Nutzung alter Getreidesorten in der modernen Ernährung

    Saatgut von unterschiedlichen Getreiden

    Im Juni diesen Jahres fand in Haus Düsse an der LWK Nordrhein-Westfalen der zweite Workshop im Rahmen der "Landesinitiative pflanzengenetischer Ressourcen in NRW" statt. Das Thema war "Nutzung alter Getreidesorten in der modernen Ernährung“. Vorgestellt wurden praktische Erfahrungen mit der Nutzung alter Getreidesorten für die Brot- und Bierherstellung ebenso wie neue wissenschaftliche Ergebnisse über Inhaltsstoffe und Produktionseigenschaften von Getreiden, wie Einkorn, Emmer oder Dinkel. Die Tagungsvorträge sind nun online verfügbar.

    10.09.2014


  • Internationaler Kurs zu genetischen Ressourcen

    Vom 13. April bis 1. Mai 2015 bietet die Universität Wageningen einen Kurs über aktuelle Strategien für die Erhaltung und Nutzung genetischer Ressourcen an. Der Kurs wendet sich an Berufstätige aus Politik, Forschung, Bildung oder Entwicklung, die mit dem Thema befasst sind. Kursinhalte sind u.a. die gängigen Konzepte zum Schutz genetischer Ressourcen inkl. Genbanken und On-Farm-Erhaltung, internationale Vereinbarungen wie WTO-TRIPS, UPOV oder Nagoya-Protokoll des internationalen Übereinkommens zur biologischen Vielfalt sowie aktuelle Diskussionen über rechtliche Regelungen zum Vorteilsausgleich.

    09.09.2014


  • Öffentliche BION-Abendvorträge am 16. September in Bonn

    Im Vorfeld der ersten internationalen BION-Konferenz im September bietet das Netzwerk zwei interessante Abendvorträge von renommierten Wissenschaftlern des Nees-Instituts für Biodiversität der Pflanzen der Universität Bonn an. Am 16. September 2014 spricht Prof. Dr. Wilhelm Barthlott zum Thema „Biodiversität – Dimension, Bedeutung und Bedrohung der Vielfalt des Lebens“. Im Anschluss gibt Prof. Dr. Maximilian Weigend einen Überblick über die moderne Biodiversitätsforschung. Die Veranstaltungen finden im Hörsaal I des Hauptgebäudes der Universität in Bonn statt, der Eintritt ist frei.

    04.09.2014


  • Stipendium für Mexiko

    Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen aus Bereichen wie z.B. Umweltpolitik und -wissenschaften, Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, erneuerbare Energien, Wassermanagement, Internationale Beziehungen, Entwicklungszusammenarbeit, (Öko)-Tourismus, Land- und Forstwirtschaft ermöglicht die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine praxisorientierte Fortbildung in Mexiko. Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz liegt in der Verantwortung der Teilnehmer. Angehende Fachkräfte bis 35 Jahre mit Berufserfahrung und guten Spanischkenntnissen können sich bis zum 10. November 2014 bewerben.

    03.09.2014


  • NeFo - Stellenausschreibung

    Logo des Netzwerk-Forums Biodiversitätsforschung

    Im Rahmen des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) wird ab sofort ein/eine Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die wissenschaftlich-technische Unterstützung der deutschen Wissenschaft - Politik Schnittstelle, insbesondere zu IPBES (Intergovernmental science-policy platform on Biodiversity and Ecosystem Services) gesucht. Die Arbeitszeit beträgt 75% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Stelle ist befristet bis zum 31.07.2018. Bewerbungsschluss ist der 26.08.2014.

    18.08.2014


  • Japan stellt fast 18.000 Kultur- und Futterpflanzen in das Multilaterale System ein

    Das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Forst und Fischerei hat, nachdem Japan am 28. Oktober 2013 Vertragspartner des Internationalen Saatgutvertrages wurde, nun fast 18.000 Akzessionen von Kultur- und Fut-terpflanzen in das Multilaterale System zum Zugang und gerechten Vorteilsausgleiches des Saatgutvertrages eingestellt. Mit den Akzessionen, die in der japanischen Genbank des nationalen Landwirtschaftsinstitutes (NIAS) liegen, sind umfangreiche Daten verbunden, die die Nutzung des Materials in Züchtung und Forschung erleichtern.

    11.08.2014


  • Technische Richtlinien zur Erhaltung forstlicher Genressourcen

    Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht" stellt neuerdings die technischen Richtlinien für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der genetischen Ressourcen von 24 Baumarten zur Verfügung. Die Richtlinien dienen als Information für die Forstwirtschaft und geben Auskunft über Biologie, Ökologie, Verbreitungsgebiete, Bedeutung und Verwendung, Bedrohungen für die genetische Vielfalt und Empfehlungen für die langfristige Erhaltung. Die Richtlinien wurden im Rahmen des Europäischen Programms für forstgenetische Ressourcen (EUFORGEN) erstellt.

    07.08.2014


  • Entdecke das Wasser

    Nach „Entdecke den Wald – Die kleine Waldfibel“ und „Entdecke das Land – Die kleine Landfibel“ ist die Gewässerfibel die dritte Publikation aus der beliebten Fibel-Reihe des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung. Mit Tier- und Pflanzensteckbriefen kann man mit der Fibel in die Lebensräume Meer, Fluss und See abtauchen.

    05.08.2014


  • Laubholzernte – eine Entscheidungshilfe

    Ziel des durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projektes war es, die tatsächlich nutzbaren Potenziale von Weichlaubholz abzuschätzen und nachhaltige Management-, Nutzungs- und Verwertungskonzepte zu entwickeln, die in einer nachhaltigen multifunktionalen Waldbewirtschaftung umsetzbar sind. Dazu wurde ein Kalkulationsprogramm entwickelt, mit dessen Hilfe man sechs verschiedene Holzerntesysteme – von motormanuell über hochmechanisiert bis hin zum Yarder – nach ihrer Rentabilität speziell im Laubholz vergleichen kann.

    04.08.2014


  • Erste Internationale BION-Konferenz im September

    Das Netzwerk Biodiversität in Bonn – BION - verbindet etwa 60 lokale, regionale, nationale und internationale Akteure im Bereich der Erforschung und Erhaltung von Biodiversität. Vom 17. bis 19. September 2014 stellen BION-Partner auf der 1. Internationalen Konferenz “Biodiversity today for tomorrow“ in Bonn Auszüge aus ihrer Arbeit in acht unterschiedlichen Arbeitsgruppen vor. Eine der Arbeitsgruppen “Biodiversität für Ernährung und Landwirtschaft/Bioökonomie“ koordiniert das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt. Das Programm und die Registrierung finden sich unter

    23.07.2014


  • 10 Jahre Nationalpark Eifel

    Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens schützt bodensaure Buchenwälder - seit 2004 stehen 110 Quadratkilometer in der Eifel unter besonderem Schutz. Zum 10jährigen Jubiläum lädt der Nationalpark Eifel am 30.-31.08.2014 nach Schleiden-Gemünd ein. Am Samstag werden ausgewählte Forschungsergebnisse präsentiert.

    22.07.2014


  • BMEL veröffentlicht Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft"

    Strukturreiche Mischwaldbestände aus Laub- und Nadelholz stehen als zukunftsfähiges Leitbild im Vordergrund der Fördermaßnahme. Dabei geht es um Projekte, die sowohl die Schnittstelle Wissenschaft - Praxis als auch die Schnittstelle Holzbereitstellung - Holznutzung unter den Grundsätzen der Nachhaltigkeit behandeln. Ziel ist es, durch Forschung und Entwicklung sowie Modellvorhaben einen Beitrag zur Sicherung der Holzbereitstellung, der Wertschöpfung im Waldbesitz sowie der holzverarbeitenden Unternehmen und dem Erhalt produktiver Wälder, die gleichzeitig auch der Schutz und Erholungsfunktion gerecht werden, zu leisten. Projektskizzen können bis zum 30.09.2014 eingereicht werden.

    21.07.2014


  • Aktueller Call im ECPGR

    Das Sekretariat des Europäischen Kooperationsprogrammes für Pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR) hat einen Call veröffentlicht, auf den sich die Arbeitsgruppen innerhalb des ECPGR bewerben können. Die Projekte, die innerhalb des ECPGR Activity Grant Schemes gefördert werden, sollen der Umsetzung der ECPGR-Ziele dienen und die langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen unterstützen.

    04.07.2014


  • Weltzustandsbericht über forstgenetische Ressourcen

    Die Welternährungsorganisation hat den ersten Weltzustandsbericht über forstgenetische Ressourcen veröffentlicht. Der Bericht - basierend auf Daten aus 86 Ländern - verdeutlicht, dass die meisten Baumarten durch die Umwandlung von Wäldern in Weiden oder Ackerland, Übernutzung und die Folgen des Klimawandels bedroht sind. Weiter stellt der Bericht eine aktuelle Informations- und Wissensquelle für zukünftige Maßnahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der forstlichen Genressourcen der Wälder dar.

    06.06.2014


  • Befragung zur Regionalvermarktung von Fleischerzeugnissen startet

    Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung führt im Rahmen des Modellvorhabens „Ernährungshandwerk im ländlichen Raum“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung eine Befragung von landwirtschaftlichen Betrieben durch, die mit einem mittelständischen Metzger zusammenarbeiten oder selbstschlachten. Die Befragung soll einen Überblick über die Erfolgsfaktoren, aber auch die Hemmnisse in der Wertschöpfungskette liefern. Die Befragung endet am 13.07.2014. Kontakt: Frau Rocha, 0228/99 6845 - 3882

    05.06.2014


  • Folgen extremer Wetterlagen für die Land- und Forstwirtschaft

    Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen und globalen Auswirkungen des Klimawandels intensiv erforscht werden, gibt es für die regional stark variierenden Extremwetterlagen bislang kaum belastbare Forschungsergebnisse. Hierzu soll das Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) "Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen" fundierte Informationen liefern. Erste Ergebnisse wurde in einem Workshop vorgestellt und mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert.

    03.06.2014


  • Naturkapital Deutschland: Klimabericht erschienen

    Seit 2012 arbeitet das Projekt „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ daran, den Wert von Ökosystemen und biologischer Vielfalt ökonomisch zu beschreiben. Die wirtschaftliche Betrachtung soll Potenziale und Leistungen der Natur konkret erfassbar und sichtbar machen, damit ihr Wert in öffentlichen und privaten Entscheidungen Berücksichtigung finden kann. Im aktuell erschienenen Klimabericht werden für Aktivitäten zum Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Synergien mit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturkapitals und der biologischen Vielfalt aufgezeigt.

    26.05.2014


  • Startschuss zur Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft

    Am 29./30. April 2014 fand die Abschlussveranstaltung des Modell- und Demonstrationsvorhabens zur Etablierung der Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft statt. Das Projekt begann 2009 und wurde vom Projektträger Agrarforschung der BLE mit Mitteln des BMEL gefördert. In diesem Projektzeitraum konnte ein starkes Netzwerk aus verschiedenen universitären Einrichtungen geknüpft werden, dass nun gemeinsam die Genbank WEL weiterführen möchte.

    02.05.2014


  • Zweiter IPBES-Nominierungsaufruf für Expertengruppen bis zum 8. Juni 2014

    Anfang April 2014 hat die deutsche Koordinierungsstelle für den Weltbiodiversitätsrat (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) am Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Bonn ihre Arbeit aufgenommen. Sie fungiert als nationale Kontaktstelle von IPBES und veröffentlicht Aufrufe zur wissenschaftlichen Beteiligung an internationalen und nationalen Prozessen des Weltbiodiversitätsrats und informiert über laufende Aktivitäten. Aktuell werden Experten gesucht für zwei Expertengruppen für mehrere regionale und subregionale Assessments sowie eines thematischen Assessments zu Landdegradation und Wiederherstellung.

    30.04.2014


  • Symposium Wanderfische und Fischwanderungen in der Elbe

    Der „World Fish Migration Day“ ist eine seit 10 Jahren etablierte Veranstaltung, die durch weltweit vernetzte Veranstaltungen über die Probleme der Wanderfische informieren will. Die „Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V.“ wird in diesem Rahmen am 24.5.2014 im Elbschloss Bleckede, ein Symposium zu Wanderfischen und Fischwanderungen in der Elbe durchführen. Dieses Symposium wird eine von weltweit 164 stattfindenden Veranstaltungen und Aktionen zu diesem Thema sein.

    28.04.2014


  • Wald des Jahres 2014

    Der Schönbruch im Neckarraum (Baden-Württemberg) wurde als Waldgebiet des Jahres 2014 ausgezeichnet. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) verleiht diesen bundesweiten Titel aufgrund einer öffentlichen Abstimmung mit mehr als 12.000 Stimmabgaben. Er dokumentiert die vorbildliche Erfüllung aller Anforderungen der Gesellschaft und der Natur an einen Wald. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.

    08.04.2014


  • Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft gegründet

    Im Dezember 2013 wurde die Gründung der Genbank WEL vollzogen. Beteiligt am Netzwerk sind fünf Verbundpartner aus dem universitären Bereich und das IBV der BLE. Ausgangspunkt dieses Projektes ist ein MuD-Vorhaben, welches von BMEL und BLE (Projektträger Agrarforschung) gefördert wurde. Im Rahmen des Projektes wird am 29./ 30.04.2013 in Regensburg eine Abschlussveranstaltung stattfinden. U.a. werden die Kooperationsstruktur, die Ziele und die weitere Entwicklung der Genbank WEL sowie die Einbindung in nationale und internationale Rahmenbedingungen vorgestellt. Eine Anmeldung ist noch möglich.

    07.04.2014


  • Ausschreibung für Projektvorschläge: Benefit-Sharing Fonds des Internationalen Nutzpflanzenvertrags

    Die 3. Ausschreibung fokussiert auf Programme, Projekte und Aktivitäten zur Unterstützung von Landwirten bei der Anpassung an den Klimawandel durch Erhaltung und nachhaltige Nutzung von pflanzengenetischen Ressourcen. Angesprochen sind Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen auf regionaler und internationaler Ebene, darunter Landwirte, Genbanken und Forschungsinstitutionen, die aus förderfähigen Ländern der Vertragspartner kommen. Bis 5. Mai 2014 können Projektförderungen im Rahmen des Benefit-Sharing Fonds beantragt werden.

    26.03.2014


  • Stellenausschreibung

    Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n "Assistant to the Executive Office". Bewerbungen können bis zum 13. April 2014 eingereicht werden.

    25.03.2014