Nachrichten-Übersicht

15.07.2015

Landwirte setzen sich für Artenvielfalt ein

Der Naturschutz in Deutschland geht bis auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, werde die Erhaltung der Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten bis heute in besonderer Weise über die Ausweisung von Schutzgebieten umgesetzt.


15.07.2015

Muschelfischerei und Naturschutz verständigen sich auf Kompromiss

Nach anderthalbjährigen Verhandlungen haben sich Schleswig-Holsteins Umwelt- und Fischereiminister Robert Habeck, Naturschutzverbände und Vertreter der Muschelfischerei auf gemeinsame Eckpunkte zur künftigen Miesmuschelnutzung im Nationalpark Wattenmeer verständigt.


14.07.2015

Genbankmanager gesucht

Verschiedene Auberginensorten

Am World Vegetable Center in Taiwan ist die Stelle des Genbankmanagers neu zu besetzen. Gesucht wird eine motivierte und erfahrene Person, die die Erhaltung der Gemüseakzessionen managt und die Forschungsarbeit zu sowohl weltweit bedeutenden als auch traditionellen Nutzpflanzen am Center leitet. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2015.


23.06.2015

Neue Bekanntmachungen für Pflanzenzüchtung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben Bekanntmachungen im Bereich Pflanzenzüchtung im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die moderne Pflanzenzüchtung und die Züchtungsforschung nutzen pflanzengenetischen Ressourcen, um Züchtungsfortschritte zu generieren und die Ressourceneffizienz zu verbessern. Wir ermutigen Akteure sich mit innovativen Ideen an den Bekanntmachungen beteiligen. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 22. Oktober 2015.


23.06.2015

Uni Kiel verleiht Thünen-Medaille an Alois Heißenhuber

Herr Heißenhuber und Herr Hartung

Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verlieh am 12. Juni die Johann-Heinrich-von-Thünen-Medaille in Gold an Professor Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber für seine überragenden Leistungen für die Landwirtschaft. Er unterstützte von 2007 bis 2014 das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft durch seine Mitarbeit im Wissenschaftlichen Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen. Professor Heißenhuber war von 1996 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Jahr 2013 Professor für Wirtschaftslehre des Landbaus an der TU München/Weihenstephan.


15.06.2015

Stellenausschreibung

Logo Crop Trust

Der Global Crop Diversity Trust (GCDT) mit Sitz in Bonn sucht eine/n persönliche/n Assistenten/in für die Unterstützung der Geschäftsführung und des gesamten Leitungsteams. Die Stelle ist in Bonn (Deutschland) angesiedelt und zunächst auf drei Jahre befristet. Erforderlich sind mindestens sieben Jahre Berufserfahrung vorzugsweise im internationalen Umfeld sowie gute englische und deutsche Sprachkenntnisse. Bewerbungen sind bis zum 17 Juli möglich.


10.06.2015

Neues Projekt zur Erhaltung von Wildsellerie in Deutschland

Einzelpflanze von Wildsellerie. Foto: Lothar Frese, Julius Kühn-Institut

Ein neues Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhaltung von Wildsellerie wird vom Julius Kühn-Institut (JKI) koordiniert und von BMEL/BLE gefördert. Partner sind die Universität Osnabrück sowie die Humboldt-Universität zu Berlin. Unterstützt wird das Projektteam von Landesumweltämtern und Unteren Naturschutzbehörden in zwölf Bundesländern sowie vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV). Die Ergebnisse sollen zum Aufbau eines bundesweiten Netzwerks dienen, um die genetische Vielfalt dieser Arten in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten.


05.06.2015

Leicoma Schwein: Züchter, Halter, Verarbeiter und Vermarkter gesucht

Schwein "Leicoma"

Eine Interessensgemeinschaft versucht, die am meisten gefährdete deutsche Schweinerasse zu erhalten. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE sucht Unterstützer für die Initiative. Wer Interesse hat, die Erhaltung des Leicoma Schweins aktiv zu unterstützen, kann sich an das IBV (ibv@ble.de, 0228/ 68 45 -3694) oder an Herrn Scheuer (hubert.scheuer@gmx.de, 0177/2197842) wenden.


01.06.2015

IPBES lädt zur Kommentierung des Berichtes zu Bestäubern ein

Logo IPBES

IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat den zweiten Entwurf des Berichtes „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ für eine offene Kommentierung freigegeben. Interessierte mit relevanter Expertise sind eingeladen, sich bis zum 30. Juni daran zu beteiligen. Dazu ist eine Registrierung mit Angabe der eigenen Expertise und der Kapitel, die kommentiert werden sollen, erforderlich unter


13.05.2015

Erste europaweite Informationsplattform für Binnengewässer online

Vier europäische Forschungseinrichtungen haben am 6. Mai 2015 eine Onlineplattform veröffentlicht, die erstmals Informationen und Ergebnisse aus der Süßwasserökosystemforschung bündelt. Die „Freshwater Information Platform“ stellt Daten und Kartensysteme frei zugänglich zur Verfügung und soll neue Forschungsansätze auf diesem Gebiet anregen. Sie bietet damit eine einzigartige und umfassende Wissensgrundlage für ein nachhaltiges Management unserer bedrohten Binnengewässer und der Ressourcen, die sie bereitstellen.


06.05.2015

Europäische Waldstrategie verabschiedet

Logo der Europäischen Union

Das Europäische Parlament hat für eine neue „EU-Waldstrategie: für Wälder und den forstbasierten Sektor“ gestimmt. Mit der Strategie soll die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, deren ressourceneffiziente Nutzung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Forstsektors sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert werden. Zudem soll sie auch ganzheitliche gemeinsame Lösungsansätze für grenzüberschreitende Herausforderungen wie Waldfeuer, Klimawandel, Naturkatastrophen und die Ausbreitung gebietsfremder Arten bieten. Außerdem soll es weniger Bürokratie für Waldbesitzer und Forstwirte geben.


04.05.2015

Bundeskabinett stimmt Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll zu

Titelbild Broschüre "Deutschland tritt dem Nagoya Protokoll bei"

Mit der Verabschiedung zweier Gesetzentwürfe schafft das Bundeskabinett die Grundlage für die Ratifizierung des Nagoya-Protokolls. Das Protokoll stellt Regeln für den Zugang zu genetischen Ressourcen aus anderen Staaten und die Aufteilung der aus der Nutzung resultierenden Vorteile auf. Seit Oktober 2014 ist das Protokoll und eine Europäische Verordnung zur Umsetzung in Kraft. Bis Oktober 2015 muss Deutschland eine Kontrollstelle aufbauen, die die Einhaltung der Regeln bei den Nutzern genetischer Ressourcen in Deutschland überwacht. Vorgesehen hierfür ist das Bundesamt für Naturschutz.


15.04.2015

Seltene Baumarten in Deutschland

Das Informationssystem Genetische Ressourcen (GENRES) bietet erstmalig Informationen zu seltenen Baumarten in Deutschland an. Diese basieren auf den Ergebnissen von bundesweit einheitlichen Erfassungen zum Erhalt genetischer Ressourcen seltener und gefährdeter Baumarten (Eibe, Elsbeere, Feld-Ahorn, Flaum-Eiche, Gewöhnliche Traubenkirsche, Grau- und Grün-Erle, Schwarz-Pappel, Speierling, Ulmenarten, Wild-Apfel und Wild-Birne) im Auftrag des BMEL. GENRES wird vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE geführt.


09.04.2015

Waldzustandserhebung 2014

Logo BMEL

Das BMEL veröffentlicht die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2014. Diese bundesweite Erhebung wird seit 1984 jährlich von den Ländern basierend auf einem systematischen Netz von Stichproben vorgenommen. Aus der jüngsten Erhebung geht hervor, dass sich der Zustand des Waldes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert hat: Der Kronenzustand der Fichten hat sich leicht und der der Buche stark verschlechtert. Der Kronenzustand der Eiche hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert; Kiefern unverändert. Diese Informationen sind eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen zum Schutz des Waldes.


26.03.2015

BION Ringvorlesung zur Biodiversität

Das Netzwerk BION (Biodiversität Bonn) verbindet etwa 60 Organisationen in der Bonner Region, die auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene an dem Thema Biodiversität arbeiten. Im Sommersemester 2015 bieten die BION-Partner eine Ringvorlesung an der Universität Bonn an. Jeweils Dienstag abends um 18.15 Uhr werden in 45 minütigen Vorträgen aktuelle Aspekte der Biodiversität dargestellt und diskutiert. Um Agrobiodiversität geht es am 5. Mai unter dem Titel: „Schutz und Nutzung – ein Konflikt?“ und am 9. Juni mit dem Thema: „Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung“.


25.03.2015

Newsletter informiert über Projekte zur nachhaltigen Waldwirtschaft

Titelbild des Newsletters

Um dem verbreiteten Raubbau an den Wäldern und der Umwandlung von Wald in andere Nutzungsformen entgegen zu wirken, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Projekte, die das Ziel haben, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen. Das Konzept "Schutz durch Nutzung" ist Leitmotiv aller Projekte. Das BMEL setzt damit unmittelbar an den verschiedenen Prozessen des internationalen Waldregimes an und ergänzt mit seinen Projekten die Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit.


17.03.2015

Ausschreibung Rudolf-Mansfeld-Preis

Logo des IPK

Die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e. V. vergibt dieses Jahr erneut den Rudolf-Mansfeld-Preis. Dieser wird für die beste Abschlussarbeit zum Thema pflanzengenetische Ressourcen im weiteren Sinne vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem Geldbetrag von 1.000 € verbunden. Einsendeschluss ist der 30.04.15.


11.03.2015

Neues Internetportal zum Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft"

Logo der FNR

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veröffentlichte in 2014 den Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft". Informationen zu den ersten neun Projekten, weiteren Fördermöglichkeiten und rund um das Thema nachhaltige Forstwirtschaft stehen auf der neuen Internet-Seite zur Verfügung. Auch 2015 stellt das BMEL Haushaltsmittel für nationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur nachhaltigen Waldwirtschaft zur Verfügung.


09.03.2015

IPBES ruft zur Kommentierung von aktuellen Berichtsentwürfen auf

Logo ipbes

IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat verschiedene Entwürfe von Assessments und Leitfäden für eine Kommentierung freigegeben, u.a zur Konzeptualisierung der Werte von Biodiversität und relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden. Das IPBES-Sekretariat lädt Interessierte zur Beteiligung und Mitgestaltung der laufenden Arbeit ein. Kommentare können bis zum 31.03.2015 unter secretariat@ipbes.net abgegeben werden.


04.03.2015

Verleihung des Innovationspreises Gregor Mendel

Logo Gregor Mendel Stiftung

Die Rettung des Genmaterials aus der ICARDA Genbank in Allepo (Syrien) ist von hoher Bedeutung für die Weltgemeinschaft und verdient größten Respekt. Die Gregor Mendel Stif-tung ehrt Mahmoud Solh, PhD, Generaldirektor des ICARDA, stellvertretend für das gesamte Team mit dem Innovationspreis Gregor Mendel 2015. Die Verleihung des Innovationspreises Gregor Mendel für die Sicherung der genetischen Ressourcen aus der Genbank in Syrien findet am 19. März 2015 in Berlin statt.


03.03.2015

Staatssekretär besucht Genbank in Spitzbergen

Genbank

Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Bleser, hat am 28. Februar 2015 die Weltweite Genbank für Nutzpflanzen –den Svalbard Global Seed Vault- auf Spitzbergen besucht. „Hier bewahren wir das gemeinsame Erbe aus über 10.000 Jahren landwirtschaftlicher Tätigkeit. Diese Vielfalt bildet das Ausgangsmaterial, um die globalen Herausforderungen zu meistern“ so Bleser. Die Genbank in Spitzbergen ist ein Projekt des Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt. Aktuell sind 825.000 Saatgut-Muster im ewigen Eis eingelagert.


24.02.2015

Neue LIFE-Publikation über Süßwasserfische erschienen

Logo Life

Das LIFE-Programm ist das primäre Förderinstrument für Umwelt- und Naturschutzprojekte der EU. Die neueste LIFE-Veröffentlichung fokussiert auf LIFE-Projekte die dem Schutz bedrohter Süßwasserfischarten und der Verbesserung ihrer Lebensräume dienen. Die 64-seitige Broschüre „LIFE and freshwater fish“ hebt den Status der wichtigsten Fischarten und die Bedrohungen denen sie ausgesetzt sind hervor und gibt einen Überblick über die Bemühungen von LIFE deren Erhaltungsstatus zu verbessern.


09.02.2015

Saatgutfestival in Düsseldorf

Plakat Saatgutfestival

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten Düsselgrün und anderen Düsseldorfer Akteuren veranstaltet am 7. März ab 11.00 Uhr in Düsseldorf ein Saatgutfestival mit dem Motto „Vielfalt erhalten – hier und weltweit“. Es werden alte und vergessene Gemüsesorten gezeigt, es gibt eine Saatgutbörse, und Wissenswertes zu Saatgut und Saatgutvermehrung wird angeboten.


06.02.2015

Thünen-Institut für Ostseefischerei gewinnt Innovations-Preis beim Smart-Gear-Wettbewerb des WWF

Logo Thünen Institut

Ein maßgeblich im Thünen-Institut für Ostseefischerei mit europäischen Partnern entwickeltes Netz, das FRESWIND, ist in den USA bei dem weltweiten Smart-Gear-Wettbewerb mit dem Runner-up Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Dollar dotiert. In dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb des WWF werden innovative Ideen prämiert, die den unerwünschten Beifang in der Fischerei reduzieren können.


30.01.2015

Flusslandschaft des Jahres 2016/2017

Fluss umgeben von Gebüsch

Es ist wieder soweit: Die NaturFreunde Deutschlands (NFD) und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) schreiben die "Flusslandschaft des Jahres“ aus. Die „Flusslandschaft“ wird alle zwei Jahre in einem gemeinsamen Fachbeirat für Gewässerökologie ausgerufen. Erweiterter Schlusstermin für die Bewerbung um die „Flusslandschaft des Jahres 2016/2017“ ist in diesem Jahr der 1. September.zum Internetangebot


27.01.2015

IPBES sucht Experten für einen Review von zwei Assessments

Logo von IPBES

IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat zwei erste Entwürfe von Assessments für eine Überprüfung durch Experten freigegeben: „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ und „Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen“. Experten mit passfähiger Expertise sind eingeladen, sich an diesem Review-Prozess zu beteiligen, Frist dafür ist der 2. März 2015. Eine Registrierung interessierter Experten ist erforderlich unter


26.01.2015

Praktikumsplatz bei UNEP - WCMC in Cambridge frei

Logo UNEP

Das WCMC (World Conservation Monitoring Centre) des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) sucht Studenten oder Graduierte in Biologie oder Umweltschutz für ein achtmonatiges Praktikum mit Beginn im September 2015 in Cambridge. Das Praktikum findet im Artenprogramm des UNEP-WCMC statt, in dem Informationen über Tier- und Pflanzenarten aufbereitet und bereit gestellt werden. Gesucht wird eine Person mit guten Biodiversitätskenntnissen, Interesse an internationalem Artenschutz und Erfahrungen in Forschung und Datenmanagement. Finanziert wird das Praktikum über das Carlo Schmid Programm des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).


22.01.2015

Stellenangebot

Verschiedene Tomaten

Die CULINARIS - Saatgut für Lebensmittel mit Sitz in der Region Göttingen sucht ab sofort eine verantwortlich tätige Person mit Interesse und Erfahrung in Saatgutarbeit, Vermarktung, Gärtnerei oder Landwirtschaft, Samenbau und Pflanzenzüchtung.


09.01.2015

Feld-Ahorn - Baum des Jahres 2015

Laubbaum

Der Feld-Ahorn (Acer campestre), wurde zum "Baum des Jahres 2015" ausgerufen. Zum 27. Mal wird ein Baum in Deutschland mit diesem Prädikat von der Stiftung "Baum des Jahres" gewürdigt. Der eher unscheinbare Baum wächst langsamer als viele andere Baumarten und bleibt relativ klein und „knorrig“. Nur selten wird ein Feld-Ahorn mal 20 Meter hoch, doch erreicht immerhin ein Alter von 200-300 Jahren. Seine eigentliche Stärke entfaltet der Feld-Ahorn im Herbst: Die Färbung der Blätter ist bemerkenswert goldgelb, manchmal sogar rot und hält bis weit in den November an.


19.12.2014

Nordrhein-Westfalen fördert gefährdete Rassen auf Grundlage der Roten Liste einheimischer Nutztiere der BLE

Rinder auf Wiese

Erstmalig beabsichtigt mit Nordrhein-Westfalen ein Bundesland, die Zucht sämtlicher gefährdeter, einheimischer Nutztierrassen zu fördern. Interessierte Züchter in Nordrhein-Westfalen können bis zum 31. Dezember 2014 einen Grundantrag bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellen. Bei der Auswahl der förderfähigen Rassen verweist das Land auf die Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland und die Rote Liste einheimischer Nutztierrassen der BLE.zum Internetangebot


15.12.2014

Bekanntmachung "Nachhaltige Aquakultur"

Logo Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) wird bis zum 23.02.2015 zur Einreichung von Skizzen zur Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für den Bereich „Nachhaltige Aquakultur“ aufgerufen. Ziel der Förderung ist die Weiterentwicklung der heimischen nachhaltigen Aquakultur unter besonderer Beachtung der Tiergesundheit, des Natur- und Umweltschutzes sowie der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit. Mit der Förderung sollen auch die Nachhaltigkeitsziele der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung unterstützt werden.zum Internetangebot


12.12.2014

BÖLN bittet um Projektskizzen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung tiergenetischer Ressourcen

Logo Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) ist bis zum 10.02.2015 die Einreichung von Skizzen für FuE-Vorhaben für das Thema "Entwicklung von Konzepten und Programmen für eine nachhaltige Tierzucht sowie für Vermarktungsstrategien für besonders tiergerecht produzierte Erzeugnisse" möglich. Dies schließt auch Nutzungskonzepte für gefährdete einheimische Rassen, ein. Für Rückfragen können sich Interessenten gerne an Frau Dorothee Hahn (0228/6845 - 3271) wenden.


24.11.2014

Waldgebiet des Jahres 2015

Der Grunewald, im Südwesten des Berliner Stadtgebietes gelegen, wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2015 ausgezeichnet. Der bundesweite Titel dokumentiert die vorbildliche Erfüllung aller Anforderungen der Gesellschaft und der Natur an einen Wald. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.


20.11.2014

Stellenangebot

Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n "Fellow – Impact Assessment". Die Stelle gibt Junior-Experten mit Masterabschluss in den Bereichen Agrarökonomie, Entwicklungs-, Umweltforschung o.ä. die Gelegenheit, unter Anleitung eines erfahrenen Wissenschaftlers erste Berufserfahrungen zu sammeln. Bewerbungen können bis zum 9. Januar 2015 eingereicht werden.


18.11.2014

Fisch des Jahres 2015 – Der Huchen

Der Huchen (Hucho hucho) ist Fisch des Jahres 2015, einer der größten Vertreter aus der Familie der Salmoniden. Seine natürliche Verbreitung ist auf das Einzugsgebiet der Donau beschränkt, weshalb er auch Donaulachs genannt wird. Der Huchen ist in der Roten Liste als „Vom Aussterben bedrohte Tierart“ aufgenommen worden. Seine Wander- und Fortpflanzungsmöglichkeiten wurden durch den Verbau und die Regulierung der Donau und ihrer Nebenflüsse stark eingeschränkt. Für seinen Schutz müssen frei durchwanderbare und strukturreiche Fließgewässer wiederhergestellt und erhalten werden.zum Internetangebot


12.11.2014

Drittes Nationales Forum zu IPBES

Die deutsche Koordinierungsstelle des Weltbiodiversitätsrates (IPBES: International Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) lädt für den 27. November 2014 zum 3. Nationalen Forum ins Hotel Collegium Leoninum in Bonn ein. Auf der Tagesordnung stehen nationale Aktivitäten und Informationen aus den aktuellen IPBES-Expertengruppen sowie die Vorbereitung nationaler Positionen für die internationale Plenarsitzung im kommenden Januar. Die Veranstaltung schließt mit einer Podiumsdiskussion über Perspektiven und die Bewertung des IPBES-Prozesses.


10.11.2014

Symposium zur Schweinezucht am 20. November 2014

Seit einigen Jahren geht die in den Züchtervereinigungen organisierte Herdbuchzucht zurück. Mittlerweile gelten alle einheimischen Schweinerassen durch diese Entwicklung als gefährdet. Um eine Erhaltung und nachhaltige Nutzung der einheimischen Schweinerassen sicherzustellen, die zukünftige Rolle der Züchtervereinigungen zu stärken sowie innovative Nutzungskonzepte und Vermarktungswege zu erarbeiten, laden das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am 20. November 2014 zu einem Symposium zur Schweinezucht ein.


27.10.2014

Kastanienaktionstag

Für den 08. November 2014 hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) zum Aktionstag gegen die Kastanienminiermotte aufgerufen. Bereits seit Ende Mai sind die ersten Spuren des zerstörerischen Werkes der Kastanienminiermotte an den weißblühenden Kastanien sichtbar. Bisher hilft nur das Sammeln des Laubes und das anschließende Verbrennen, um die Überwinterung des Schädlings im Laub zu verhindern. Ein anderes wirksames Gegenmittel gibt es bisher nicht.


24.10.2014

Einreichung von Skizzen im BÖLN u. a. zur Verarbeitung und Vermarktung gefährdeter genetischer Ressourcen bis Ende des Jahres möglich

Im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) ist bis zum 31.12.2014 die Einreichung von Skizzen für FuE-Vorhaben u. a. für das Thema "Besonders nachhaltige Verarbeitungs- und Vermarktungsformen für hochwertige Agrarprodukte" möglich. Dies schließt auch FuE-Vorhaben, welche die Verarbeitung und Vermarktung von gefährdeten genetischen Ressourcen für die Ernährung behandeln, ein. Für Rückfragen können sich Interessenten gerne an Frau Dorothee Hahn (0228/6845 - 3271) wenden.


21.10.2014

Agrobiodiversität im Grünland

Am 12./13. November 2013 fand in Berlin das vom IBV der BLE durchgeführte Symposium "Agrobiodiversität im Grünland - nutzen und schützen" statt. Die Tagung befasste sich damit, Wege aufzuzeigen und zu diskutieren, wie eine wirtschaftlich tragfähige landwirtschaftliche Nutzung von Grünland mit der Erhaltung der Biodiversität verknüpft werden kann. Der nun erschienene Tagungsband ist gegen eine Schutzgebühr von 16,- Euro beim IBV erhältlich oder online verfügbar unter:


13.10.2014

Nagoya-Protokoll erlangt Rechtskraft

Am 12. Oktober 2014 ist das Nagoya-Protokoll in Kraft getreten. Es regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und den gerechten Ausgleich der sich aus der Nutzung ergebenden Vorteile. Vorausgegangen war die Ratifizierung des Protokolls von 50 Staaten und der EU, das bereits 2010 im Rahmen der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) beschlossen wurde. Gleichzeitig wurde der EU-weit einheitliche Rechtsrahmen, die EU-Verordnung 511/2014, zur Umsetzung des Protokolls wirksam. Parallel zur 12. CBD-Vertragsstaatenkonferenz beginnt heute im südkoreanischen Pyoengchang die erste Konferenz der Nagoya-Protokoll-Vertragsstaaten.


13.10.2014

Bericht über die Erhaltung forstlicher Genressourcen

Der von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ herausgegebene Tätigkeitsbericht fasst den Sachstand zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der forstlichen Genressourcen von Baum- und Straucharten der Länder und des Bundes für den Zeitraum 2009-2013 zusammen. Der Bericht kann bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung unter der Telefonnummer 0228/99 68 45 - 32 37 oder per E-Mail (ibv@ble.de) angefordert werden. Er ist ebenfalls unter dem folgenden Link als Download verfügbar.


09.10.2014

Dritte Bundeswaldinventur

Die Bundeswaldinventur, die zum dritten Mal von Bund und Ländern durchgeführt wurde, bilanziert den Zustand und die Entwicklung der bundesdeutschen Wälder und bietet einen Vergleich mit dem Wald-Zustand im Jahr 2002. Untersucht wurden dabei unter anderem die Altersklassen der Bäume, Holzzuwachs und -einschlag, Holzvorräte, Flächenzuwachs, Altersstruktur, Totholzanteil und die Entwicklung und Wirkung naturschutzfachlicher Maßnahmen. Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass die Waldfläche in Deutschland mit 11,4 Mio. Hektar gegenüber 2002 konstant geblieben ist.


08.10.2014

Zwischenbilanz zur Erreichung der Biodiversitätsziele

Bei der Eröffnung der 12. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt wurde die 4. Auflage des "Global Biodiversity Outlook" als Zwischenbilanz zur Erreichung der Biodiversitätsziele für 2020 vorgestellt. Diese Bilanz wir auch ein wichtiges Thema der Verhandlungen sein, die vom 6.-17.Oktober in Pyeonchang, Südkorea stattfinden. Aktuelle Informationen zur Konferenz stellt das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland zusammen.


25.09.2014

Wissenschaftler/innen für Presseinterviews gesucht

Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) verfolgt das Ziel, Forschende aller Fachrichtungen rund um die Biodiversität sichtbar und der Politik ihre Arbeit als solide Wissensbasis verfügbar zu machen. Während der 12. Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt vom 6. bis 17. Oktober 2014 in Pyengchang (Südkorea) möchte NeFo das Wissen von motivierten Expert/innen in Form von Presseinterviews einbringen und sucht dafür interessierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.


24.09.2014

Neue Forschungsmittel für internationale Waldprojekte

Die Bundesregierung hat den neuen Haushaltstitel "Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung" mit einer finanziellen Ausstattung von jährlich fünf Millionen Euro eingerichtet. Die BLE ist als Projektträger für die Fördermaßnahme "Forschung für internationale nachhaltige Waldwirtschaft" zuständig. Zunächst sollen verstärkt geeignete bilaterale, anwendungsorientierte Forschungsvorhaben in Kooperation zwischen deutschen und entsprechenden Forschungseinrichtungen in speziellen Partnerländern durchgeführt werden.


23.09.2014

Erste internationale BION-Konferenz in Bonn

Vom 17. bis 20. September 2014 fand die erste internationale Konferenz des BION-Netzwerkes unter dem Motto „Biodiversität – Heute für Morgen“ statt. Etwa 300 Teilnehmer aus 38 Ländern und von 112 Institutionen diskutierten mit Wissenschaftlern und Experten aus verschiedenen Disziplinen die Notwendigkeit des Erhalts der biologischen Vielfalt und wie einem weiteren Verlust Einhalt geboten werden kann. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE moderierte den Beitrag „Biodiversität für Ernährung und Landwirtschaft/Bioökonomie“, bei dem die Vielfalt der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen im Vordergrund stand.


10.09.2014

Nutzung alter Getreidesorten in der modernen Ernährung

Saatgut von unterschiedlichen Getreiden

Im Juni diesen Jahres fand in Haus Düsse an der LWK Nordrhein-Westfalen der zweite Workshop im Rahmen der "Landesinitiative pflanzengenetischer Ressourcen in NRW" statt. Das Thema war "Nutzung alter Getreidesorten in der modernen Ernährung“. Vorgestellt wurden praktische Erfahrungen mit der Nutzung alter Getreidesorten für die Brot- und Bierherstellung ebenso wie neue wissenschaftliche Ergebnisse über Inhaltsstoffe und Produktionseigenschaften von Getreiden, wie Einkorn, Emmer oder Dinkel. Die Tagungsvorträge sind nun online verfügbar.


09.09.2014

Internationaler Kurs zu genetischen Ressourcen

Vom 13. April bis 1. Mai 2015 bietet die Universität Wageningen einen Kurs über aktuelle Strategien für die Erhaltung und Nutzung genetischer Ressourcen an. Der Kurs wendet sich an Berufstätige aus Politik, Forschung, Bildung oder Entwicklung, die mit dem Thema befasst sind. Kursinhalte sind u.a. die gängigen Konzepte zum Schutz genetischer Ressourcen inkl. Genbanken und On-Farm-Erhaltung, internationale Vereinbarungen wie WTO-TRIPS, UPOV oder Nagoya-Protokoll des internationalen Übereinkommens zur biologischen Vielfalt sowie aktuelle Diskussionen über rechtliche Regelungen zum Vorteilsausgleich.


04.09.2014

Öffentliche BION-Abendvorträge am 16. September in Bonn

Im Vorfeld der ersten internationalen BION-Konferenz im September bietet das Netzwerk zwei interessante Abendvorträge von renommierten Wissenschaftlern des Nees-Instituts für Biodiversität der Pflanzen der Universität Bonn an. Am 16. September 2014 spricht Prof. Dr. Wilhelm Barthlott zum Thema „Biodiversität – Dimension, Bedeutung und Bedrohung der Vielfalt des Lebens“. Im Anschluss gibt Prof. Dr. Maximilian Weigend einen Überblick über die moderne Biodiversitätsforschung. Die Veranstaltungen finden im Hörsaal I des Hauptgebäudes der Universität in Bonn statt, der Eintritt ist frei.


03.09.2014

Stipendium für Mexiko

Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen aus Bereichen wie z.B. Umweltpolitik und -wissenschaften, Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, erneuerbare Energien, Wassermanagement, Internationale Beziehungen, Entwicklungszusammenarbeit, (Öko)-Tourismus, Land- und Forstwirtschaft ermöglicht die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine praxisorientierte Fortbildung in Mexiko. Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz liegt in der Verantwortung der Teilnehmer. Angehende Fachkräfte bis 35 Jahre mit Berufserfahrung und guten Spanischkenntnissen können sich bis zum 10. November 2014 bewerben.


18.08.2014

NeFo - Stellenausschreibung

Logo des Netzwerk-Forums Biodiversitätsforschung

Im Rahmen des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) wird ab sofort ein/eine Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die wissenschaftlich-technische Unterstützung der deutschen Wissenschaft - Politik Schnittstelle, insbesondere zu IPBES (Intergovernmental science-policy platform on Biodiversity and Ecosystem Services) gesucht. Die Arbeitszeit beträgt 75% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Stelle ist befristet bis zum 31.07.2018. Bewerbungsschluss ist der 26.08.2014.


11.08.2014

Japan stellt fast 18.000 Kultur- und Futterpflanzen in das Multilaterale System ein

Das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Forst und Fischerei hat, nachdem Japan am 28. Oktober 2013 Vertragspartner des Internationalen Saatgutvertrages wurde, nun fast 18.000 Akzessionen von Kultur- und Fut-terpflanzen in das Multilaterale System zum Zugang und gerechten Vorteilsausgleiches des Saatgutvertrages eingestellt. Mit den Akzessionen, die in der japanischen Genbank des nationalen Landwirtschaftsinstitutes (NIAS) liegen, sind umfangreiche Daten verbunden, die die Nutzung des Materials in Züchtung und Forschung erleichtern.


07.08.2014

Technische Richtlinien zur Erhaltung forstlicher Genressourcen

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht" stellt neuerdings die technischen Richtlinien für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der genetischen Ressourcen von 24 Baumarten zur Verfügung. Die Richtlinien dienen als Information für die Forstwirtschaft und geben Auskunft über Biologie, Ökologie, Verbreitungsgebiete, Bedeutung und Verwendung, Bedrohungen für die genetische Vielfalt und Empfehlungen für die langfristige Erhaltung. Die Richtlinien wurden im Rahmen des Europäischen Programms für forstgenetische Ressourcen (EUFORGEN) erstellt.


05.08.2014

Entdecke das Wasser

Nach „Entdecke den Wald – Die kleine Waldfibel“ und „Entdecke das Land – Die kleine Landfibel“ ist die Gewässerfibel die dritte Publikation aus der beliebten Fibel-Reihe des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung. Mit Tier- und Pflanzensteckbriefen kann man mit der Fibel in die Lebensräume Meer, Fluss und See abtauchen.


04.08.2014

Laubholzernte – eine Entscheidungshilfe

Ziel des durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projektes war es, die tatsächlich nutzbaren Potenziale von Weichlaubholz abzuschätzen und nachhaltige Management-, Nutzungs- und Verwertungskonzepte zu entwickeln, die in einer nachhaltigen multifunktionalen Waldbewirtschaftung umsetzbar sind. Dazu wurde ein Kalkulationsprogramm entwickelt, mit dessen Hilfe man sechs verschiedene Holzerntesysteme – von motormanuell über hochmechanisiert bis hin zum Yarder – nach ihrer Rentabilität speziell im Laubholz vergleichen kann.


23.07.2014

Erste Internationale BION-Konferenz im September

Das Netzwerk Biodiversität in Bonn – BION - verbindet etwa 60 lokale, regionale, nationale und internationale Akteure im Bereich der Erforschung und Erhaltung von Biodiversität. Vom 17. bis 19. September 2014 stellen BION-Partner auf der 1. Internationalen Konferenz “Biodiversity today for tomorrow“ in Bonn Auszüge aus ihrer Arbeit in acht unterschiedlichen Arbeitsgruppen vor. Eine der Arbeitsgruppen “Biodiversität für Ernährung und Landwirtschaft/Bioökonomie“ koordiniert das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt. Das Programm und die Registrierung finden sich unter


22.07.2014

10 Jahre Nationalpark Eifel

Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens schützt bodensaure Buchenwälder - seit 2004 stehen 110 Quadratkilometer in der Eifel unter besonderem Schutz. Zum 10jährigen Jubiläum lädt der Nationalpark Eifel am 30.-31.08.2014 nach Schleiden-Gemünd ein. Am Samstag werden ausgewählte Forschungsergebnisse präsentiert.


21.07.2014

BMEL veröffentlicht Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft"

Strukturreiche Mischwaldbestände aus Laub- und Nadelholz stehen als zukunftsfähiges Leitbild im Vordergrund der Fördermaßnahme. Dabei geht es um Projekte, die sowohl die Schnittstelle Wissenschaft - Praxis als auch die Schnittstelle Holzbereitstellung - Holznutzung unter den Grundsätzen der Nachhaltigkeit behandeln. Ziel ist es, durch Forschung und Entwicklung sowie Modellvorhaben einen Beitrag zur Sicherung der Holzbereitstellung, der Wertschöpfung im Waldbesitz sowie der holzverarbeitenden Unternehmen und dem Erhalt produktiver Wälder, die gleichzeitig auch der Schutz und Erholungsfunktion gerecht werden, zu leisten. Projektskizzen können bis zum 30.09.2014 eingereicht werden.


04.07.2014

Aktueller Call im ECPGR

Das Sekretariat des Europäischen Kooperationsprogrammes für Pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR) hat einen Call veröffentlicht, auf den sich die Arbeitsgruppen innerhalb des ECPGR bewerben können. Die Projekte, die innerhalb des ECPGR Activity Grant Schemes gefördert werden, sollen der Umsetzung der ECPGR-Ziele dienen und die langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen unterstützen.


06.06.2014

Weltzustandsbericht über forstgenetische Ressourcen

Die Welternährungsorganisation hat den ersten Weltzustandsbericht über forstgenetische Ressourcen veröffentlicht. Der Bericht - basierend auf Daten aus 86 Ländern - verdeutlicht, dass die meisten Baumarten durch die Umwandlung von Wäldern in Weiden oder Ackerland, Übernutzung und die Folgen des Klimawandels bedroht sind. Weiter stellt der Bericht eine aktuelle Informations- und Wissensquelle für zukünftige Maßnahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der forstlichen Genressourcen der Wälder dar.


05.06.2014

Befragung zur Regionalvermarktung von Fleischerzeugnissen startet

Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung führt im Rahmen des Modellvorhabens „Ernährungshandwerk im ländlichen Raum“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung eine Befragung von landwirtschaftlichen Betrieben durch, die mit einem mittelständischen Metzger zusammenarbeiten oder selbstschlachten. Die Befragung soll einen Überblick über die Erfolgsfaktoren, aber auch die Hemmnisse in der Wertschöpfungskette liefern. Die Befragung endet am 13.07.2014. Kontakt: Frau Rocha, 0228/99 6845 - 3882


03.06.2014

Folgen extremer Wetterlagen für die Land- und Forstwirtschaft

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen und globalen Auswirkungen des Klimawandels intensiv erforscht werden, gibt es für die regional stark variierenden Extremwetterlagen bislang kaum belastbare Forschungsergebnisse. Hierzu soll das Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) "Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen" fundierte Informationen liefern. Erste Ergebnisse wurde in einem Workshop vorgestellt und mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert.


26.05.2014

Naturkapital Deutschland: Klimabericht erschienen

Seit 2012 arbeitet das Projekt „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ daran, den Wert von Ökosystemen und biologischer Vielfalt ökonomisch zu beschreiben. Die wirtschaftliche Betrachtung soll Potenziale und Leistungen der Natur konkret erfassbar und sichtbar machen, damit ihr Wert in öffentlichen und privaten Entscheidungen Berücksichtigung finden kann. Im aktuell erschienenen Klimabericht werden für Aktivitäten zum Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Synergien mit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturkapitals und der biologischen Vielfalt aufgezeigt.


02.05.2014

Startschuss zur Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft

Am 29./30. April 2014 fand die Abschlussveranstaltung des Modell- und Demonstrationsvorhabens zur Etablierung der Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft statt. Das Projekt begann 2009 und wurde vom Projektträger Agrarforschung der BLE mit Mitteln des BMEL gefördert. In diesem Projektzeitraum konnte ein starkes Netzwerk aus verschiedenen universitären Einrichtungen geknüpft werden, dass nun gemeinsam die Genbank WEL weiterführen möchte.


30.04.2014

Zweiter IPBES-Nominierungsaufruf für Expertengruppen bis zum 8. Juni 2014

Anfang April 2014 hat die deutsche Koordinierungsstelle für den Weltbiodiversitätsrat (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) am Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Bonn ihre Arbeit aufgenommen. Sie fungiert als nationale Kontaktstelle von IPBES und veröffentlicht Aufrufe zur wissenschaftlichen Beteiligung an internationalen und nationalen Prozessen des Weltbiodiversitätsrats und informiert über laufende Aktivitäten. Aktuell werden Experten gesucht für zwei Expertengruppen für mehrere regionale und subregionale Assessments sowie eines thematischen Assessments zu Landdegradation und Wiederherstellung.


28.04.2014

Symposium Wanderfische und Fischwanderungen in der Elbe

Der „World Fish Migration Day“ ist eine seit 10 Jahren etablierte Veranstaltung, die durch weltweit vernetzte Veranstaltungen über die Probleme der Wanderfische informieren will. Die „Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V.“ wird in diesem Rahmen am 24.5.2014 im Elbschloss Bleckede, ein Symposium zu Wanderfischen und Fischwanderungen in der Elbe durchführen. Dieses Symposium wird eine von weltweit 164 stattfindenden Veranstaltungen und Aktionen zu diesem Thema sein.


08.04.2014

Wald des Jahres 2014

Der Schönbruch im Neckarraum (Baden-Württemberg) wurde als Waldgebiet des Jahres 2014 ausgezeichnet. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) verleiht diesen bundesweiten Titel aufgrund einer öffentlichen Abstimmung mit mehr als 12.000 Stimmabgaben. Er dokumentiert die vorbildliche Erfüllung aller Anforderungen der Gesellschaft und der Natur an einen Wald. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.


07.04.2014

Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft gegründet

Im Dezember 2013 wurde die Gründung der Genbank WEL vollzogen. Beteiligt am Netzwerk sind fünf Verbundpartner aus dem universitären Bereich und das IBV der BLE. Ausgangspunkt dieses Projektes ist ein MuD-Vorhaben, welches von BMEL und BLE (Projektträger Agrarforschung) gefördert wurde. Im Rahmen des Projektes wird am 29./ 30.04.2013 in Regensburg eine Abschlussveranstaltung stattfinden. U.a. werden die Kooperationsstruktur, die Ziele und die weitere Entwicklung der Genbank WEL sowie die Einbindung in nationale und internationale Rahmenbedingungen vorgestellt. Eine Anmeldung ist noch möglich.


26.03.2014

Ausschreibung für Projektvorschläge: Benefit-Sharing Fonds des Internationalen Nutzpflanzenvertrags

Die 3. Ausschreibung fokussiert auf Programme, Projekte und Aktivitäten zur Unterstützung von Landwirten bei der Anpassung an den Klimawandel durch Erhaltung und nachhaltige Nutzung von pflanzengenetischen Ressourcen. Angesprochen sind Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen auf regionaler und internationaler Ebene, darunter Landwirte, Genbanken und Forschungsinstitutionen, die aus förderfähigen Ländern der Vertragspartner kommen. Bis 5. Mai 2014 können Projektförderungen im Rahmen des Benefit-Sharing Fonds beantragt werden.


25.03.2014

Stellenausschreibung

Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n "Assistant to the Executive Office". Bewerbungen können bis zum 13. April 2014 eingereicht werden.


25.03.2014

Konferenz zu pflanzengenetischen Ressourcen

Der PGR Secure-Konsortium und die European Association for Research on Plant Breeding (EUCARPIA) laden vom 16. bis zum 20. Juni 2014 zu einer gemeinsamen internationalen Konferenz in Cambridge ein. Als Thema wird die Erhaltung der Vielfalt und Nutzung von Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft sowie von Landrassen adressiert. Dies schließt auch die Verbesserung von Nutzpflanzen ein.


21.03.2014

Waldzustandserhebung 2013

Das BMEL veröffentlicht die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2013. Diese bundesweite Erhebung wird seit 1984 jährlich von den Ländern basierend auf einem systematischen Netz von Stichproben vorgenommen. Aus der jüngsten Erhebung geht hervor, dass sich der Zustand des Waldes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert hat: Eine deutliche Erholung bei Buchen, Fichten und Eichen; Kiefern jedoch unverändert. Trotz der Verbesserung ist die Eiche die am stärksten verlichtete Baumart. Zudem wurden bei 38% der Bäume keine Schäden verzeichnet.


20.03.2014

Fischereimanagement und Aquakultur: Europäischer Forschungsaufruf

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreut als Projektträgerin für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die erste Bekanntmachung des ERA-Nets COFASP zu den Themen Fischerei, Aquakultur und Produktverarbeitung. Jetzt wird zur Einreichung von Ideenskizzen für transnationale Forschungsprojekte aufgerufen. Insgesamt stehen für die transnationale Forschung über fünf Millionen Euro zur Verfügung.


13.03.2014

Querbauwerke gefährden Fischbestände

Die Auswirkungen von Querbauwerken auf die Biodiversität sowie die biologische und morpho-dynamische Durchgängigkeit von Fließgewässern können laut Bundesregierung erheblich sein. So wiesen derzeit nur zehn Prozent der Fließgewässerwasserkörper einen „sehr guten“ oder einen „guten ökologischen Zustand“ auf, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Dass dieser Anteil so gering ausfalle, werde zum großen Teil auf den Gewässerverbau zurückgeführt. Auch beeinträchtige die Wasserkraftnutzung den Fischabstieg.


11.03.2014

Fit für den Klimawandel - stabile und naturnahe feuchte Wälder im Münsterland

Ziel des Projektes "Fit für den Klimawandel- Maßnahmen für eine nachhaltige, naturnahe Anpassung feuchter Wälder im Münsterland an Klimaveränderungen" ist es, Wald auf überwiegend feuchten Standorten gegenüber den zu erwartenden Folgen des Klimawandels zu stabilisieren und eine möglichst effektive langfristige Fixierung von CO2 zu erreichen. Die modellhaften Untersuchungen sollen im Anschluss auf andere Bereiche mit vergleichbaren Standortverhältnissen übertragen werden. Umgesetzt wird das Projekt, welches aus dem Waldklimafonds gefördert wird, von der NABU-Naturschutzstation Münsterland und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW.


04.03.2014

Züchtungsstrategie zur Versorgung mit forstlichem Vermehrungsgut

Der Klimawandel zählt zu den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Aus diesem Grund soll eine Vorsorgestrategie entwickelt werden, um den künftigen Herausforderungen begegnen zu können. Einen wichtigen Ansatzpunkt bildet dabei die Forstpflanzenzüchtung mit der Bereitstellung von Vermehrungsgut, das anpassungsfähig, leistungsstark und widerstandsfähig genug ist, um den erwarteten Umweltänderungen bei der Erfüllung aller Waldfunktionen gerecht zu werden. Hierzu werden detaillierte Züchtungsstrategien für 6 Baumarten (Berg-Ahorn, Douglasie, Eiche, Fichte, Lärche und Kiefer) für einen Zeitraum von 15 Jahre vorgeschlagen.zum Internetangebot


27.02.2014

Saatgut-Festival 2014

Am Samstag den 8. März 2014 veranstaltet der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) in der Drachenfelsschule in Königswinter ein Saatgut-Festival. Nach dem Motto „Saatgut ist Kultur-gut“ wird von den teilnehmenden Vereinen und Verbänden über Schutz und Nutzung der Sortenvielfalt in der Landwirtschaft informiert sowie interessante Erfrischungen und Saatgut von seltenen Sorten angeboten. Das Basteln von Mandalas aus Samen oder die Vorstellung seltener Haustierrassen im Schulhof laden auch junge Besucher zum Mitmachen ein. Das Informations- und Koordinationszentrum der BLE ist mit einem Informationsstand vertreten.


21.02.2014

Zertifikat für nachhaltigen Anbau von Agrarholz (KUP)

Seit 2014 können Kurzumtriebsplantagen (KUP) zertifiziert werden. Das neue Zertifikat "Agrarholz nachhaltig angebaut" regelt ein umwelt- und klimafreundliches Anlegen, Bewirtschaften und Ernten dieser Flächen, um den Natur- und Wasserhaushalt, die biologische Vielfalt und das Landschaftsbild nicht zu beeinträchtigen. Zudem erkennt die Europäische Union diese Form der Landwirtschaft als ökologische Vorrangfläche an, so dass die Bundesländer das Anlegen von KUP fördern können.


17.02.2014

Wissensportal zur Aquakultur geht online

Ab sofort können Verbraucher leichter und schneller an unabhängige und transparente Informationen zum Thema Aquakultur gelangen: Unter der wissenschaftlichen Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wurde mit „Aquakulturinfo“ eine wissensbasierte Internetplattform zur Aquakultur geschaffen, die Laien und Fachleuten frei zugänglich ist.


14.02.2014

Forstliches Umweltmonitoring

Seit dem 1. Januar 2014 ist das forstliche Umweltmonitoring eine gesetzliche Pflicht für Bund und Länder. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Erhebung von Daten (z.B. Kronenzustand, Baumwachstum und Streufall) in deutschen Wäldern sichergestellt. Zusätzlich wird auf ausgewählten Waldflächen ein Intensivmonitoring durchgeführt. Informationen über den Zustand und die Entwicklung des Waldes sind eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen. Auch für die internationale Berichterstattung, vor allem im Hinblick auf den Klimawandel, werden diese Daten benötigt.


10.02.2014

Experten für IPBES bis zum 16.02.2014 melden

Der Weltbiodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) mit Sitz in Bonn ist ein neues zwischenstaatliches Gremium der UN zum Biodiversitätsschutz an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft. Basierend auf den international vereinbarten Verfahren wird die Bundesregierung eine Nominierungsliste nationaler Experten und Expertinnen beim IPBES-Sekretariat einreichen. Für eine aktive Mitarbeit in aufgabenbezogenen Arbeitsgruppen können sich interessierte Expertinnen und Experten bis zum 16.02.2014 beim Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland melden.


06.02.2014

Downderry-Lavendelsammlung neuer Partner in der Deutschen Genbank Zierpflanzen

Im Januar 2014 wurde auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen die Aufnahme einer bedeutenden Lavendelsammlung in das Netzwerk Pflanzensammlungen offiziell bekanntgegeben. Damit ist die Downderry-Lavendelsammlung nun unterstützender Partner im Netzwerk Pflanzensammlungen und Bestandteil der Deutschen Genbank Zierpflanzen.


06.02.2014

Stellenausschreibung

Logo des Crop Diversity Trust

Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n Mitarbeiter/in für seine Finanzabteilung. Bewerbungen können bis zum 3. März eingereicht werden.


03.02.2014

Erster globaler Atlas der Biodiversität in Binnengewässern online

Am 29. Januar wird der erste Online-Atlas zur Biodiversität in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten veröffentlicht. Unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wurde in enger Zusammenarbeit von zwölf internationalen Forschungsinstitutionen und zahlreichen NGOs eine wissenschaftliche Informationsplattform geschaffen, um den Schutz und das Management von Binnengewässern nachhaltig zu unterstützen. Der Atlas ist frei verfügbar.


29.01.2014

BION-Vollversammlung trifft sich in der BLE

BION „Biodiversität in Bonn“ ist ein Zusammenschluss von Akteuren in Bonn, die an dem Thema Biodiversität auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene arbeiten. Das IBV in der BLE war als Partner des Netzwerks kürzlich Gastgeber eines Treffens von BION. Die Veranstaltung diente der Konstituierung in acht verschiedenen Arbeitsgruppen, die die Themenvielfalt der Biodiversität widerspiegeln sowie der Vorbereitung des internationalen BION-Kongresses "Biodiversity today for tomorrow", der für September 2014 geplant ist.


27.01.2014

NDR Info zu gefährdeten heimischen Schweinerassen

Die Radiosendung "NDR Info" beschäftigte sich am 17. Januar 2014 mit einheimischen Schweinerassen. Erstmals werden in Deutschland alle einheimischen Schweinerassen auf der Roten Liste einheimischer Nutztierrassen als gefährdet eingestuft. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE gibt diese Liste heraus und erklärt in dem Radio-Beitrag, warum die Bestände sinken und welche Möglichkeiten es gibt, sie langfristig zu erhalten.


24.01.2014

Stellenausschreibung

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Referentin/en für die Projektträgerschaft des Waldklimafonds. Die Bewerbungsfrist endet am 11.02.2014.


16.01.2014

Trauben-Eiche: Baum des Jahres 2014

Die Trauben-Eiche (Quercus petraea) wurde zum "Baum des Jahres 2014" ausgerufen. Zum 26. Mal wird ein Baum in Deutschland mit diesem Prädikat von der Stiftung "Baum des Jahres" gewürdigt. Die Trauben-Eiche ist eine Lichtbaumart und besonders langlebig, d.h. sie kann bis zu 1.000 Jahre alt werden. Trotzdem stellt die Trauben-Eiche mit rund 10% nur einen geringen Anteil am Wald. Neben der Nutzung des Holzes haben Eichen auch eine besondere Funktion im Ökosystem Wald - als sogenanntes Tierheim der Natur.


19.12.2013

Rote Liste einheimischer Nutztierrassen 2013 veröffentlicht

Um über die Entwicklung der Bestände einheimischer Nutztierrassen zu informieren, veröffentlicht die BLE in mehrjährigen Abständen die Rote Liste einheimischer Nutztierrassen. Grundlage hierfür sind die jährlich von der BLE erhobenen Bestandszahlen aller in Deutschland gezüchteten Nutztierrassen. Auf Basis dieser Zahlen empfiehlt der Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen die Einstufung der einzelnen Nutztierrassen in Gefährdungskategorien. Während bei den Schafrassen auch dank von Haltungsprämien Erfolge zu verzeichnen sind, ist bei den Schweinen eine negative Entwicklung zu beobachten.


12.12.2013

Horizon 2020: Genetische Ressourcen

Logo der Europäischen Union

In Horizon 2020, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, wurden aktuell zwei neue Ausschreibungen veröffentlicht, die große Relevanz für das Thema Agrobiodiversität haben. Beide Ausschreibungen gehören zum Themenfeld "Sustainable Food Security". Der erste Call adressiert das Thema "Traditional resources for agricultural diversity and the food chain (H2020-SFS-2014-2/07a-2014; Deadline 12.03.2014), der zweite Call das Thema "Management and sustainable use of of genetic resources" (H2020-SFS-2015-2/07b-2015; Deadline 24.02.2015).


11.12.2013

CORE-Organic Plus: Neue Ausschreibung

Logo der Europäischen Union

"CORE organic plus" ist eine Aktion im Rahmen des Europäischen Forschungsnetzes (ERA-NET). Ziel ist es, nationale Forschungsaktivitäten zum ökologischen Landbau stärker zu vernetzen. CORE organic plus hat soeben eine Ausschreibung veröffentlicht. Adressiert werden vier Themenschwerpunkte, unter anderem funktionale Biodiversität und Tiergesundheit, inkl. Züchtung. Projektskizzen können bis zum 25. Februar 2014 eingereicht werden.


11.12.2013

BMELV und FAO starten neues Waldschutz-Projekt

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die UN-Welternährungsorganisation (FAO) haben ein neues Projekt zur Waldbewirtschaftung in Schwellen- und Entwicklungsländern gestartet. Durch die eigenverantwortliche Waldbewirtschaftung soll die Lebenssituation von Millionen Menschen weltweit verbessert werden. Ziel des Waldschutz-Projektes ist eine nachhaltige Waldwirtschaft im Privatwald.


09.12.2013

Fisch des Jahres 2014 - Der Stör

Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) hat den Stör zum Fisch des Jahres 2014 gewählt. In den Einzugsgebieten von Nord- und Ostsee waren zwei Störarten Anfang des letzten Jahrhunderts heimisch: der Europäische Stör und der Atlantische Stör. Inzwischen gelten beide Arten als ausgestorben. Forscher, Behörden, Angler und Artenschützer arbeiten seit Gründung der Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V. 1994 gemeinsam daran, in deutschen Gewässern sich selbst reproduzierende Störbestände zu etablieren.


04.12.2013

Poster zur Waldfibel

Ergänzend zur Waldfibel sind nun sechs Poster mit für Deutschland charakteristischen Baumarten - drei Nadel- und drei Laubbäume – verfügbar. Sie stellen die Standorteigenschaften, ihre Bedeutung für Umwelt, Natur und Forstwirtschaft sowie typische Pflanzen- und Tierarten des jeweiligen Lebensraumes vor. Die Posterserie gibt es in den Formaten A1 und A2 und richtet sich speziell an Multiplikatoren, die das Thema Wald und Forst an Schulen, Kindergärten oder waldpädagogischen Einrichtungen aufgreifen.


26.11.2013

Energiewende und Waldbiodiversität: Leuchtturmprojekte gesucht

Das Projekt "Energiewende und Waldbiodiversität" überprüft den Zusammenhang zwischen Energieholzgewinnung und biologischer Vielfalt. Es soll dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Naturschutz, Forstpraxis, Waldbesitz, Energieversorgung und Holzindustrie zu intensivieren. Übergeordnetes Ziel sind Handlungsempfehlungen, die ein konstruktives Mit- und Nebeneinander von Waldnutzung und Naturschutz fördern. Dazu werden Leuchtturmprojekte gesucht, die innerhalb eines Bewirtschaftungskonzeptes die Biodiversität begünstigen und gleichzeitig energetisch nutzbare Biomasse aus dem Wald gewinnen. Bewerbungen sind bis zum 31.01.2014 möglich.


19.11.2013

Stellenausschreibung

Am Department für Nutzpflanzenwissenschaften, Abteilung Pflanzenzüchtung, Fachgruppe Genetische Ressourcen und Ökologische Pflanzenzüchtung der Georg-August-Universität Göttingen ist die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiters (Promotionsstelle) mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt 25,87 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. zum Internetangebot


19.11.2013

Agrobiodiversität im Grünland

Am 12./13. November 2013 fand im BMELV in Berlin das IBV-Symposium zum Thema "Agrobiodiversität im Grünland - nutzen und schützen" statt. Auf der Tagung diskutierten die etwa 100 Teilnehmer aus Forschung, Politik, Verwaltung und Verbänden, wie eine wirtschaftlich tragfähige Grünlandnutzung mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt verknüpft werden kann. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Wissenschaftlichen Beirats für Biodiversität und Genetische Ressourcen würdigte Staatssekretär Dr. Kloos die Arbeit des Beirats und signalisierte Unterstützung für eine Nationale Grünlandstrategie.


18.11.2013

Netzwerk zur Erhaltung der Vielfalt bei Rubus

Die Deutsche Genbank Obst (DGO) hat ein Rubus-Netzwerk gegründet, um die Sortenvielfalt bei Himbeere und Brombeere langfristig zu erhalten. Die Gründung dieses Netzwerks ist ein weiterer Schritt zum Aufbau der DGO und zum Erhalt der Vielfalt der heimischen Obstarten. In dem Netzwerk schließen sich bislang die vier Partner Julius Kühn- Institut, Bundessortenamt, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zusammen.


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