Coverbild der DVD Schafnase, Saibling und Totleger - Leben is(s)t Vielfalt

Schafnase, Saibling und Totleger - Leben is(s)t Vielfalt

Vielfalt ist für unsere Ernährung wichtig - je bunter, desto besser, das weiß ein jeder: Farbenpracht auf dem Teller heißt Genuss, Vielfalt der Nährstoffe, Gesundheit.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat jetzt einen Film produziert, der einen Eindruck über die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft vermitteln und Ihnen den Erhalt dieser Vielfalt schmackhaft machen soll: Erhalten durch aufessen!

Die DVD kann gegen eine Schutzgebühr von zehn Euro bei der BLE unter folgender Adresse bezogen werden:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Referat 321 - Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV)
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 99 6845 - 3237
Telefax: +49 (0) 228 6845 - 3105
E-Mail: ibv<at>ble.de

Bonn, 2009

Schutzgebühr: 10,00 Euro

Download

Der Film steht Ihnen auch im Zip-Format zur Verfügung:

zum Download im Zip-Format (126 Mb)

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Appetithappen

Nachfolgend können Sie sich erst einmal Ausschnitte aus unserem Film ansehen.

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Von rund 200 Kartoffelsorten kommt nur eine kleine Auswahl in den Supermarkt. Der Verbraucher kennt "sehr frühe", "frühe", "mittelfrühe", "mittelspäte" und "späte" oder je nach Kochtyp auch "fest kochende", "vorwiegend fest kochende" und "mehlig kochende" Kartoffeln. Die Bandbreite der Kartoffelsorten, die sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, ist jedoch den wenigsten geläufig.
Der folgende Filmausschnitt zeigt die Produktvielfalt im Supermarkt und fragt nach, welche Kartoffelsorten dahinter stehen.

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Bioprodukte im Supermarkt - noch vor 10 Jahren galt das als utopisch. Heute bieten sogar die Discounter ein Bio-Sortiment an. Aber haben auch Bamberger Hörnchen und Bentheimer Schwein im Supermarkt eine Chance? Der folgende Filmausschnitt geht der Frage nach, ob sich die Erfolgsgeschichte der Bioprodukte auch auf alte Sorten und Rassen übertragen lässt?

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Die Vielfalt an Farben, Formen und Geschmacksrichtungen der Kartoffelsorten geht mehr und mehr zurück. Der Anbau konzentriert sich auf Massenertragssorten, die maschinell gut zu ernten sind und industriell gut weiter verarbeitet werden können. Der Filmausschnitt zeigt einen Landwirt, der trotz des hohen Aufwandes alte Kartoffelsorten anbaut, denn: alte Sorten wie Bamberger Hörnchen, Vite Lotte oder Ackersegen liegen bei Verbrauchern im Trend.

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Nicht jede Kartoffel, die aus dem Anbau verschwunden ist, ist für immer verloren. Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben verfügt als Bundeszentrale ex situ-Genbank über eine einzigartige Sammlung pflanzengenetischer Ressourcen aus über 3.000 botanischen Arten von ca. 800 verschiedenen Gattungen. Der Gesamtbestand beträgt gegenwärtig etwa 148.000 Kulturpflanzenmuster, u.a. der verschiedensten Kartoffelsorten. Der Filmausschnitt wirft einen Blick auf die Erhaltung alter Kartoffelsorten.

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In der Bundeszentrale ex situ-Genbank landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturpflanzen am IPK in Gatersleben werden pflanzengenetische Ressourcen gesammelt, charakterisiert, evaluiert und dokumentiert. Mit ihrem Gesamtbestand zählt die Genbank zu den weltweit größten Einrichtungen ihrer Art. Der weitaus größte Teil der Sammlung lagert in Kühlräumen bei 0°C oder -15°C, wie beispielsweise die umfangreiche Sammlung an Gerstensorten. Der Filmausschnitt wirft einen Blick in das Samenlager der Genbank Gatersleben.

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Viele alte Nutztierrassen verschwanden von der Bildfläche oder gerieten an den Rand des Aussterbens. Eine davon war das in der Region gezüchtete Bunte Bentheimer Schwein. Ende der 50er Jahre änderte sich der Geschmack und das Verbraucherverhalten. Es wurde vermehrt fettarmes Fleisch nachgefragt, was die Bunten Bentheimer nicht liefern konnten. So wurde die Zucht Stück für Stück aufgegeben. In dem Filmausschnitt sehen Sie ein Interview mit Helge Thoelen zur Erhaltungszucht des Bunten Bentheimer Schweins.

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Das Rote Höhenvieh mit seinen verschiedenen Schlägen war bis zur ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts eine im mitteleuropäischen Raum dominierende Rinderrasse. Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft war das Rote Höhenvieh als Arbeitstier jedoch nicht mehr gefragt und dem Ruf nach Kühen mit höherer Milchleistung konnte es ebenfalls nicht gerecht werden. Nachdem es schließlich Anfang der 1970er Jahre kaum nennenswerten Bestände des Roten Höhenviehs mehr gegeben hatte, werden heute wieder rund 700 Tiere gezüchtet.

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Staustufen und Wehre sind für Bachforellen ein unüberwindbares Hindernis auf ihren Wanderungen zu ihren Laichrevieren. Die Regulierung und Verbauung unserer Flüsse und Bäche haben ihre natürlichen Lebensräume selten werden lassen, Gewässerverschmutzung und der saure Regen taten ihr übriges. Zudem kam es in der Vergangenheit zu einem starken künstlichen Besatz mit der aus Amerika stammenden Regenbogenforelle, die schnellwüchsiger ist. Der Filmausschnitt zeigt, wie die Bachforelle durch gezielte Nachzuchtprogramme und Produktion in Marktnischen erhalten wird.

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Das westfälische Freilichtmuseum ist eines der ältesten und größten Freilichtmuseen in Deutschland, welches einen Einblick in das bäuerliche Leben von einst vermittelt. In den Gärten und auf den Feldern wächst das, was Ernst Heiner Hüser, Küchenchef "Im Weißen Ross", neben den im Museum gehaltenen vom Aussterben bedrohten Tierrassen, zu kulinarischen Leckerbissen verarbeitet. Hier wird "Erhalten durch Aufessen!" gern praktiziert, wie der Filmausschnitt eindrucksvoll zeigt.

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