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Internationales

Europäische Kooperationsprogramme

Auf europäischer Ebene gibt es eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung genetischer Ressourcen.

Für einige Sektoren wurden konkrete Kooperationsprogramme beschlossen:

  • Europäisches Kooperationsprogram für pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR)
    Das Europäische Kooperationsprogramm für pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR) ist ein gemeinschaftliches Programm unter den meisten europäischen Ländern, das darauf abzielt, die langfristige Erhaltung in Genbanken (ex situ) und eine erleichterte Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen in Europa sicherzustellen.
    Mehr zu ECPGR hier.
  • Europäische Regionale Anlaufstelle für tiergenetische Ressourcen (ERFP)
    Das Netzwerk „European Regional Focal Point for Animal Genetic Resources“ (ERFP) ist eine europäische Plattform, die sich der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen widmet. Sie ist ähnlich strukturiert wie ECPGR, unterstützt aber nicht nur die Erhaltung von Nutztieren ex situ, sondern auch „in situ“, d.h. bei Nutztieren in landwirtschaftlichen Betrieben durch aktive Züchtung von Tierpopulationen für Ernährung und landwirtschaftliche Produktion. ERFP trägt somit aktiv zur Umsetzung des Globalen Aktionsplans der FAO für tiergenetische Ressourcen bei.
  • Europäisches Programm für forstgenetische Ressourcen (EUFORGEN)
    EUFORGEN, das europäische Regionalprogramm für forstgenetische Ressourcen, wurde 1990 auf Initiative der ersten europäischen Forstministerkonferenz gegründet. Ähnlich wie die oben genannten Netzwerke fördert es die Erhaltung und nachhaltige Nutzung forstgenetischer Ressourcen in Europa als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Es dient als Plattform für die paneuropäische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.
    EUFORGEN unterstützt sowohl in situ - als auch ex situ - Schutzbemühungen, jedoch mit einem starken Fokus auf die Erhaltung in situ.