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27.08.2019Umfangreiche Literaturdokumentation für einheimische Geflügelrassen

Der Abschlussbericht eines 3-jährigen Projekts gibt Aufschluss über Herkunft, Verbreitung und potentielles Leistungsvermögen unserer einheimischen Hühner, Enten, Gänse, Puten und Tauben.

Bei den vom Tierzuchtgesetz geregelten Nutztierarten Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege ist gesetzlich geregelt, ob eine Rasse als in Deutschland einheimisch anzusehen ist. Diese Regelung ist beim Geflügel nicht gegeben. Daher einigte man sich im Arbeitskreis Kleintiere des Fachbeirates Tiergenetische Ressourcen auf folgende Definition:

Einheimische Geflügelrassen sind solche, die auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland vor 1949 entstanden sind oder vor diesem Zeitpunkt nachweislich in diesem Gebiet gezüchtet wurden und einen landwirtschaftlichen Nutzen haben oder hatten. Es werden nur die ursprünglichen, vor 1949 gezüchteten Farbenschläge in der Liste geführt.

Zur Überprüfung, ob eine Geflügelrasse einheimisch ist, ist also eine Literaturrecherche in alten Büchern oder Ausstellungskatalogen nötig. Der Wissenschaftliche Geflügelhof des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter e.V. (BDRG) führte diese Recherche in einem vom BMEL geförderten und von der BLE betreuten Projekt durch und hat die Ergebnisse in einem Abschlussbericht dokumentiert.

Diesen Abschlussbericht finden Sie hier.