Nachrichten-Übersicht

  • Biologische Vielfalt auf dem Bonner Frühlingsmarkt

    Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) informiert beim diesjährigen Frühlingsmarkt am 21. April 2018 auf dem Münsterplatz in Bonn an einem Gemeinschaftsstand der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung über alte und seltene Nutzpflanzensorten. Einen Einblick in die Sortenvielfalt gibt das Sortiment alter Tomatensorten in beeindruckender Vielfalt an Farben, Formen und Größen. Mit dem Verteilen von Saatgut des traditionellen Kopfsalats „Maikönig“ und der Radieschensorte „Sora“ sollen die Besucher motiviert werden, selbst etwas gegen das Aussterben dieser alten Sorten zu tun - ganz nach dem Motto „Erhalt durch Nutzung“!

    18.04.2018


  • Experten und Naturinteressierte mit Artenkenntnissen gesucht

    Das Projekt „Netzwerk Artenkenntnis“ will eine Internetplattform für die Vernetzung von Taxonomen realisieren. Die Zahl von Menschen mit Artenkenntnissen ist seit Jahren rückläufig. Auch im Bereich der Kulturpflanzen, der genutzten Wildarten und bei den für die Landwirtschaft wichtigen Insekten besteht diese Problematik. Weniger verbreitete oder selten angebaute Arten können nur noch wenige Menschen sicher bestimmen. Für die Einrichtung des Netzwerks laufen bis zum 31. Mai zwei Umfragen, die sich an Experten und Naturinteressierte richten.

    13.04.2018


  • Neue Datenbank über historisch genutztes Gemüse

    Radischen

    Erstmals in Deutschland wurden wissenschaftliche Forschungen durchgeführt, um die Gemüsevielfalt in der Zeit zwischen 1836 bis 1956 zu erfassen und mit den heutigen Saatgutverfügbarkeiten abzugleichen. Die Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben zeigen eine Vielfalt von rund 7000 alten Gemüsesorten und Arten. Die Forschungsergebnisse sind in der Datenbank „Historisch genutztes Gemüse“ veröffentlicht, die auch 3000 Abbildungen enthält.

    12.04.2018


  • 6. Treffen des Weltbiodiversitätsrates

    Das 6. Plenum des zwischenstaatlichen Gremiums zur wissenschaftlichen Politikberatung IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) fand vom 18.-24. März im kolumbianischen Medellin statt. 750 Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 80 Mitgliedsstaaten diskutierten intensiv über den globalen Zustand der biologischen Vielfalt. Fünf wissenschaftliche Berichte wurden angenommen: Vier regionale Bewertungen der Biodiversität in Amerika, Asien, Afrika sowie Europa und Zentralasien und ein Bericht zum Thema Landdegradierung und -wiederherstellung.

    26.03.2018


  • Leindotter-Mischanbau für die Agrobiodiversität

    Mehrere Fliegen mit einer Klappe will ein neues Projekt des Baufarbenherstellers DAW SE schlagen. Durch die Mischkultur von Erbsen mit Leindotter soll der landwirtschaftliche Anbau diversifiziert werden, der Leindotter dient gleichzeitig Insekten als Nahrungsquelle. Die Landwirtinnen und Landwirte sollen profitieren und aus dem Leindotteröl sollen nachhaltige Rohstoffe für die Herstellung von Lasuren, Holzölen und Lacken entstehen. Das Projekt will die erforderliche Wertschöpfungskette aufbauen.

    23.03.2018


  • Bienenbestäubung verbessert die Qualität von Erdbeeren

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Georg-August-Universität in Göttingen untersuchten den Einfluss von verschiedenen Bestäubungsarten auf die Fruchtentwicklung von Erdbeeren. Sie verglichen die Wirkung von Selbst-, Insekten- und Handbestäubung auf Form, Größe und Geschmack. Sie konnten erstmals nachweisen, dass die Insektenbestäubung Einfluss auf hormonelle Prozesse während der Fruchtentwicklung hat, die wiederum zu wohlgeformten, schwereren und größeren Früchten führten.

    22.03.2018


  • Online-Befragung für Waldbesitzer

    Logo BMEL

    Das Projekt KomSilva entwickelt kostenlos zugängliche Kommunikations- und Beratungshilfen zur Aktivierung von Waldbesitzern und Instrumente für die forstliche Öffentlichkeitsarbeit. Damit diese Instrumente am praktischen Bedarf von Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen, Dienstleistern und privatwaldberatenden Förstern ausgerichtet sind, wird vom 15. März bis 30. April 2018 eine Online-Befragung durchgeführt.

    16.03.2018


  • Wettbewerb nachhaltige Forschung zu Biodiversität

    Das BMBF hat den 7. Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung zum Thema Biodiversität ausgeschrieben. Gesucht werden innovative und lösungsorientierte Projekte gegen Artenverlust und zur Sicherung der Ökoleistungen. Bis zum 14. Mai können sich Forscher und Forschergruppen noch bewerben.

    15.03.2018


  • Geschmack der Regionen – Ausstellung

    Vom 04. März bis zum 31. Oktober 2018 zeigt das Deutsche Gartenbaumuseum Erfurt in der Sonderausstellung „Geschmack der Regionen – Obst und Gemüse neu entdeckt!“ den Wandel der Nutzung von Obst und Gemüse vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Schatzsuche zu regionalen und vom Aussterben bedrohten Spezialitäten.

    08.03.2018


  • 4. Newsletter erschienen

    Der 4. Newsletter zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung ist am 22.02.2018 erschienen. Der Newsletter erscheint vierteljährlich. Hier gehts zum Newsletter:

    26.02.2018


  • Neue Rote Liste: Gefährdung einheimischer Nutztierrassen nimmt ab

    Die BLE veröffentlicht zum fünften Mal die Rote Liste der gefährdeten Nutztierrassen. Während der Milchpreiskrise von besonderem Interesse: Geförderte Doppelnutzungsrassen haben ihren Zuchttierbestand sogar ausgebaut. Die gefährdetste Geflügelrasse ist das Dominikaner Huhn.

    05.02.2018


  • Praktikumsstelle bei der GIZ

    Bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist eine Praktikumsstelle in Bonn für den Zeitraum vom 01.04.2018 bis 31.07.2018 ausgeschrieben. Es geht um die Unterstützung des Projektes „Partnerschaft gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel“ in Afrika und Asien. Der Fokus des Praktikums liegt auf Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende mit sehr guten Englischkenntnissen. Bewerbungsschluss ist der 28.02.2018.

    05.02.2018


  • Grenzüberschreitendes Monitoring biologischer Invasionen zum Schutz der aquatischen Artenvielfalt

    © Institut f. Hydrobiologie

    Flüsse und Bäche sind Biodiversitäts-“Hotspots” in Mitteleuropa und Heimat für viele besonders geschützte Fisch- und Krebsarten. Sie sind jedoch auch ein Hauptverbreitungsweg für invasive Wasserorganismen, wie z. B. die Schwarzmundgrundel und andere Grundelarten, sowie invasive Flusskrebsarten. In einem gemeinsamen Projekt arbeiten die Technische Universität Dresden und die Südböhmische Universität in Budweis daran, die grenzübergreifende Koordination zum Schutz der aquatischen Biodiversität in den Einzugsgebieten von Elbe und Ohře (Eger) zu verbessern.

    29.01.2018


  • Projekt zum Erhalt von Süßwassermuscheln von UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

    © Thomas Schiller

    Das Verbundprojekt „ArKoNaVera“ wurde im Rahmen des Wettbewerbs der UN-Dekade Biologische Vielfalt mit dem Titel „Muschelschutz 2.0 – Herausforderungen beim Erhalt natürlicher Wasserfilter“ ausgezeichnet. Das Ziel des von der Technischen Universität (TU) Dresden koordinierten Verbundprojektes ist die nachhaltige Sicherung der Flussperlmuschel- und Malermuschelbestände in Sachsen und Niederbayern. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Gefährdungsfaktoren arbeitet das Projekt auf verschiedenen Ebenen, um Flussperl- und Malermuschelpopulationen zu erhalten. Einen Projektschwerpunkt stellt die Nachzucht von Flussperlmuscheln dar, um fehlende Jungmuscheln zur Bestandsstützung zu generieren.

    26.01.2018


  • Förderaufruf: Erhalt der Gemeinen Esche als Wirtschaftsbaumart

    Logo des BMEL

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft startet einen unbefristeten Förderaufruf zum "Erhalt der Gemeinen Esche als Wirtschaftsbaumart". Mit ihm sollen die Forschungstätigkeiten im Kampf gegen das Eschentriebsterben verstärkt und deren Ergebnisse besser verwertet werden. Um diese und andere Forschungsaktivitäten zum Eschentriebsterben zukünftig besser abzustimmen, wurde ein entsprechender Koordinierungskreis eingerichtet. Zu seinen Aufgaben gehört die fortwährende Sammlung und Bündelung des Forschungsbedarfs. Maßnahmen, die je nach Bundesland unterschiedlich ausgestaltet sein können, sollen auf Bundesebene zusammengeführt werden, um ein effizienteres Vorgehen zu ermöglichen.

    23.01.2018


  • Zugang zu genetischen Ressourcen und Vorteilsausgleich für Landwirtschaft und Ernährung verbessern

    Wie kann man den Zugang zu genetischen Ressourcen und die Gewinnbeteiligung des Ursprungslandes so regeln, dass Forschung und Innovation zur Sicherung der Welternährung weiterhin möglich ist? Dieser Frage widmete sich ein internationaler Experten-Workshop der FAO-Kommission für genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft mit Beteiligung des BMEL und der BLE am 10.-12. Januar 2018 in Rom.

    16.01.2018


  • Stellenausschreibung: Tierzuchtreferentin/Tierzuchtreferent in Sachsen

    Das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen (SMUL) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet und in Vollzeit eine Tierzuchtreferentin/einen Tierzuchtreferenten für das Referat 35 „Tierische Erzeugnisse“ in der Abteilung 3 „Land- und Forstwirtschaft, ländliche Entwicklung". Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft nimmt im Freistaat Sachsen u. a. die Aufgabe als Oberste Tierzuchtbehörde wahr. Sie ist damit zuständig für die Umsetzung des Tierzuchtrechtes.

    16.01.2018


  • Broschüre zu Projekten der biologischen Vielfalt

    Die letzten Wildreben in Deutschland erhalten, gefährdete Rassen schützen, historisches Grünland erhalten, Waldränder gestalten, alte Gemüsesorte nutzen – das sind nur einige Beispiele der Modell- und Demonstrationsvorhaben zur biologischen Vielfalt, die das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert. Das BMEL hat nun eine bildreiche Broschüre herausgegeben, in der ausgewählte Projekte vorgestellt werden.

    09.01.2018


  • Europäische Arbeitsgruppe für In situ-Erhaltung seltener Nutztierrassen gegründet

    ERFP gründet zum Januar 2018 eine neue Arbeitsgruppe zur In situ-Erhaltung und Inwertsetzung seltener Nutztierrassen. Die neue Arbeitsgruppe wird vom IBV geleitet. Es werden u. a. die Themen Förderung, grenzüberschreitende Erhaltungszuchtprogramme und Einsatz gefährdeter Nutztierrassen in der Landschaftspflege bearbeitet.

    21.12.2017


  • Der Dreistachlige Stichling - Fisch des Jahres 2018

    © Herbert Frei

    Der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus) ist Fisch des Jahres 2018. Mit dem Dreistachligen Stichling fällt die Wahl auf eine besondere Kleinfischart, die vor allem aufgrund ihres charakteristischen Aussehens und einzigartigen Brutverhaltens zu den bekanntesten heimischen Fischarten gehört. Das auffällige Balzverhalten des männlichen Stichlings hat die Art zu einem einzigartigen Untersuchungsobjekt für die Verhaltensbiologie gemacht.

    12.12.2017


  • Internationaler Workshop für den Erhalt der Geflügelrassenvielfalt war ein voller Erfolg

    In Deutschland haben wir eine Vielzahl an alten einheimischen Geflügelrassen. Da diese aber nur noch sehr selten landwirtschaftlich genutzt werden, sind viele dieser Rassen vom Aussterben bedroht. In einem Workshop des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am 2. Dezember 2017 in Leipzig wurden zusammen mit Experten aus Österreich und der Schweiz Eckpunkte für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung dieser Geflügelrassen erarbeitet.

    06.12.2017


  • 3. Newsletter erschienen

    Der 3. Newsletter zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung ist am 22.11.2017 erschienen. Der Newsletter erscheint vierteljährlich. Hier gehts zum Newsletter:

    23.11.2017


  • Internationales Jahr des Lachses

    Auf Veranslassung der North Atlantic Salmon Conservation Organization (NASCO) und der North Pacific Anadromous Fish Commission (NPAFC) soll das Jahr 2019 zum Internationalen Jahr des Lachses (IYS) ausgerufen werden. Die geplante Initiative soll u.a. das öffentliche und politische Bewusstsein zu den Problemen schärfen, denen die Lachsbestände weltweit ausgesetzt sind und so zu deren Schutz und nachhaltigen Nutzung beitragen. Neben großen internationalen Veranstaltungen die im Zusammenhang mit dem IYS geplant sind, sind auch nationale oder regionale Initiativen anlässlich des IYS erwünscht.

    16.11.2017


  • IGB Berlin: Flaggschiff-Tierarten könnten Binnengewässer schützen

    Weltweit ist etwa ein Drittel aller Tierarten gefährdet. Öffentlich als schützenswert wahrgenommen werden vor allem die großen Land- und Meerestiere wie Elefanten oder Wale. Um auf die große Gefährdung von Süßwasser-Tierarten aufmerksam zu machen, will das IGB nun Süßwasser-Flaggschiff-Arten wie Flussdelfine, Süßwasserschildkröten, Stör und Lachs etablieren, und damit das öffentliche, wissenschaftliche und vor allem politische Bewusstsein für den Artenverlust und die damit einhergehenden Probleme in Binnengewässern zu schärfen.

    15.11.2017


  • Aufruf zur Teilnahme an Umfrage zum ABS Clearing House

    Das Access and Benefit-Sharing Clearing House (ABS CH) ist die Onlineplattformauf der die zentralen Informationen über den Zugang und Vorteilsausgleich von genetischen Ressourcen nach dem Nagoya-Protokoll zu finden sind. Das CBD Sekretariat, das diese Plattform betreibt, lädt mit einer Umfrage alle Nutzer genetischer Ressourcen und Interessensvertreter dazu ein, bis zum 15.12.2017 Rückmeldungen über die Umsetzung und Funktionsfähigkeit des ABS CH zu geben.

    15.11.2017


  • Erfolg des Globalen Informationssystems für pflanzengenetische Ressourcen gewürdigt

    Die Vertragssaaten des Internationalen Saatgutvertrags würdigten auf ihrer 6. Sitzung die rapide Entwicklung des Globalen Informationssystems (GLIS). Im Rahmen von GLIS können einzelnen Proben pflanzengenetischer Ressourcen sogenannte ‚Digital Object Identifier‘ (DOIs) zugeordnet werden. Dies soll es Nutzern weltweit erleichtern, Forschungsergebnisse verschiedener Institutionen zu verknüpfen und so weitere Erkenntnisse zu gleichem genetischen Material auszutauschen. Inzwischen wurden bereits mehr als 185 000 DOIs vergeben. Im Rahmen eines Side Events, an dem auch Vertreter der BLE teilnahmen, wurden Einzelheiten erläutert. Der Aufbau des GLIS wird vom BMEL finanziell unterstützt.

    15.11.2017


  • Workshop zur Erhaltung alter Geflügelrassen am 2. Dezember 2017 in Leipzig

    Auf der Rassegeflügelschau Lipsia in Leipzig findet am 2. Dezember 2017 ein Workshop zur Erhaltung alter Geflügelrassen statt. Ziele des Workshops sind die Vorstellung von Maßnahmen zur Erhaltung sowie der Austausch von Erfahrungen im Bereich der Erhaltungszucht und Leistungserfassung von Geflügelrassen. Darauf aufbauend soll der weitere Handlungsbedarfes ausgearbeitet werden. Nähere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung befinden sich unter dem nachfolgenden Link.

    03.11.2017


  • Lenkungsausschuss des Internationalen Saatgutvertrages in Kigali

    Vom 30. Oktober bis zum 3. November 2017 treffen sich die Vertragsstaaten des Internationalen Vertrags über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft in Ruanda. Leitthema ist die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und die Rolle der pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft. Delegierte aus 144 Mitgliedsstaaten beraten über Schritte zur weiteren Stärkung des Vertrages, der bei der Sicherung der Welternährung und gesunder Ernährung eine wichtige Rolle spielt.

    26.10.2017


  • Wiesen-Champignon ist Pilz des Jahres 2018

    Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Wiesen-Champignon zum Pilz des Jahres 2018 gekürt. Er ist der wildwachsende Verwandte des Zucht-Champignons und ein beliebter Speisepilz. Er benötigt als Lebensraum extensiv bewirtschaftetes Grünland. Früher trat er in Massen auf, heute wird er immer seltener. Durch die intensivere Grünlandnutzung hat er viele Lebensräume verloren.

    26.10.2017


  • Vortragsveranstaltung zum EIP-Projekt „Tiergenetische Ressourcen“

    Am 03.11.2017 findet an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel eine Vortragsveranstaltung zu dem EIP-Projekt „Tiergenetische Ressourcen“ statt. In dem Projekt geht es um das Management von Inzucht und Zuchtfortschritt von alten regionalen Nutztierrassen. Die Veranstaltung trägt den Titel „Biodiversität in der Landwirtschaft – Genetische Ressourcen als Schlüssel zu einer nachhaltigen Landwirtschaft?“ Am Vormittag besteht zudem die Möglichkeit, an einer Exkursion zur Arche Warder teilzunehmen.

    23.10.2017


  • Forschungsbesuch für junge Wissenschaftler am IPK

    Junge Wissenschaftler_innen aus den Transformationsländern können sich noch bis zum 31. Januar 2018 beim IPK für einen 3-6monatigen Forschungsaufenthalt am IPK bewerben. Voraussetzungen sind ein B.sc, M.sc oder Phd und Forschungsinteresse an Pflanzengenetik, Taxonomie, Physiologie oder Bioinformatik.

    19.10.2017


  • Erhalt von Flussauen ist Hochwasserschutz

    Die Verschlammung von Flüssen und Bächen führt zu Problemen für Fische, Muscheln und andere Gewässerlebewesen, weil ihre Lebensräume schwinden. Doch nicht allein intensive Landwirtschaft und Erosion vernichten diese Lebensräume. Eine Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) widerlegt diese weitverbreitete Ansicht. Um die im Gewässergrund lebenden Arten zu retten – und die Menschen vor drohendem verheerendem Hochwasser zu schützen – brauchen Flüsse wieder mehr Raum, Vielfalt und Freiheit.

    04.10.2017


  • Genomsequenz der Perlhirse erfolgreich entschlüsselt

    Einem internationalen Forschungsteam mit der Beteiligung von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ist es gelungen das Genom der Perlhirse zu entschlüsseln. Die Perlhirse ist eine interessante Kulturart, um die globale Ernährungssicherung in Zeiten des Klimawandels zu bewältigen, da sie im Gegensatz zu den heute weltweit wichtigsten Nutzpflanzen Mais, Reis und Weizen auch unter sehr trockenen, heißen klimatischen Verhältnissen und auf nährstoffarmen Böden angebaut werden. Die ernährungsphysiologisch wertvolle Perlhirse ist schon heute Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung arider und semiarider Gebiete Asiens und Afrikas.

    29.09.2017


  • Neue Empfehlungen für die Entwicklung der biologischen Aquakultur

    Dank einer EU-finanzierten Initiative, soll Europas Bio-Aquakultur einen neuen Anschub erhalten. Die Initiative liefert Ratschläge zur möglichen Überarbeitung der EU-Vorschriften über biologische Aquakultur unter Berücksichtigung verschiedener Fischarten und Erzeugungssysteme, des Tierschutzes und der tierärztlichen Versorgung sowie von Umweltaspekten. Das Projekt soll auch das Verständnis im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Faktoren der Fischzucht und der Wettbewerbsfähigkeit von Produkten aus biologischer Aquakultur in den EU-Märkten erhöhen.

    21.09.2017


  • Ideenwettbewerb Esskultur und Nachhaltigkeit

    Bis zum 18.10.2017 können beim neu eingerichteten „Fonds Nachhaltigkeitskultur“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung Projekte zum Thema „Esskultur und Nachhaltigkeit“ eingereicht werden. Angesprochen sind alle Akteure einer nachhaltigen Esskultur: Köchinnen und Köche, Kitas, Großküchen-Einkäufer, Regionalvermarkter, aber auch Künstler, Kreative und Kulturschaffende. Gesucht sind Projekte mit Multiplikatorenwirkung, die einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten.

    20.09.2017


  • Renaturierung eines Wiesenbewässerungsgrabens an der Nister

    © SGD Nord

    Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Wasserbehörde des Landes Rheinland-Pfalz hat einen ehemaligen Wiesenbewässerungsgraben an der Nister in Stein-Wingert (Westerwaldkreis) reaktiviert. Hier sollen einheimische Tier- und Pflanzenarten wieder einen geeigneten Lebensraum finden. So bietet der neu geschaffene Lebensraum Fischen Schutz vor Fressfeinden und dient als „Kinderstube“ für Jungfische. In dem guten halben Jahr seitdem die Renaturierungsmaßnahme durchgeführt wurde, haben sich bereits viele heimische Fische in dem Nebengewässer angesiedelt, wie eine Elektrobefischung im Rahmen der offiziellen Eröffnung zeigte.

    18.09.2017


  • Tag der offenen Tür im BMEL in Berlin

    Am 26. und 27.08.2017 hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin seine Pforten für interessierte Besucher zum Tag der offenen Tür geöffnet. Auch das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) war dort mit einem Stand vertreten. Die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft wurde den Besuchern mit einem Spiel nähergebracht. Auf einer großen Deutschlandkarte waren die verschiedenen regionaltypischen Kulturlandschaften abgebildet. Interessierte konnten Magnetkarten mit einheimischen Tierrassen und Pflanzensorten den entsprechenden Regionen zuordnen.

    30.08.2017


  • European Forest Institute in Bonn

    Logo des Europäischen Forstinstitutes

    Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde am 29. August 2017 das Büro des European Forest Institute (EFI) am UN-Campus in Bonn eröffnet. Die Niederlassung in Bonn befasst sich schwerpunktmäßig mit der Widerstandsfähigkeit von Wäldern. In Kooperation mit einem umfangreichen Netzwerk von Forschungseinrichtungen wird das EFI Bonn wissenschaftliche Informationen für Entscheidungsträger in ganz Europa bereitstellen, die sich mit umweltpolitischen Herausforderungen, besonders auf europäischer Ebene, beschäftigen. Das EFI ist eine internationale Organisation, die von 28 europäischen Staaten sowie von 115 Mitgliedsorganisationen in 37 Staaten getragen wird.

    30.08.2017


  • 2. Newsletter erschienen

    Der 2. Newsletter zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung ist am 22.08.2017 erschienen. Der Newsletter erscheint vierteljährlich. Hier gehts zum Newsletter:

    23.08.2017


  • BfN Bonn: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für den Bereich "Invasive Arten" gesucht

    Das Bundesamt für Naturschutz sucht für seine Dienststelle in Bonn-Bad Godesberg zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf unbefristete Zeit eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das Fachgebiet "II 1.1 - Zoologischer Artenschutz" mit den Schwerpunkten "invasive und wirbellose Arten" (Vollzeit/Teilzeit). Die Ausschreibung (Kennziffer 166) mit allen weiteren wichtigen Informationen finden Sie unter folgendem Link. Bitte beachten: Bewerbungsfrist ist der 31.8.2017.

    17.08.2017


  • Deutschland unterzeichnet europäische Soja-Erklärung

    In der europäischen Soja-Erklärung verpflichten sich 14 europäische Länder, den Anbau von Eiweißpflanzen, so genannten Leguminosen wie Soja, Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen und Kleearten wie Luzerne zu fördern. Damit soll ein Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung geleistet werden. Hülsenfrüchte haben eine hohe Bedeutung für die Ernährungssicherung, indem sie hochwertiges Eiweiß liefern. Gleichzeitig führt der Anbau von Eiweißpflanzen zu einer positiven Kohlenstoffbilanz, verbessert die Bodenfruchtbarkeit und trägt zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt bei.

    16.08.2017


  • Projekt für die Verbesserung der Zuchtwertschätzung gefährdeter Nutztierrassen gestartet

    Die BLE hat ein Projekt der Justus-Liebig-Universität Giessen bewilligt, in der die Zuchtwertschätzung insbesondere für gefährdete Nutztierrassen weiterentwickelt werden soll. Kern des aus dem Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten Projektes ist die Einbeziehung soziologischer Komponenten in die Zuchtwertschätzung, um so den sehr unterschiedlichen Zielen und Einstellungen der Leiter und Mitarbeiter auf den Betrieben gerecht zu werden. Das Projekt bezieht neben zwei Rinderrassen auch die gefährdeten Schweinerassen Buntes Bentheimer und Leicoma mit ein.

    16.08.2017


  • BMEL fördert Projekte für Vielfalt und Tradition in der Lebensmittelwirtschaft

    Im Rahmen der Innovationsförderung des BMEL wurde eine Förderrichtlinie zum Ausbau von Tradition und Vielfalt in der Lebensmittelwirtschaft veröffentlicht. Der Trend zur Regionalität der Lebensmittel rückt immer stärker in den Vordergrund. Gegenstand der Förderrichtlinie sind u. a. Vorhaben, welche die identitätsstiftende Produktvielfalt in Deutschland erhalten. Auch die Entwicklung innovativer Konzepte für das Lebensmittelhandwerk ist förderfähig. Regionale Sorten, Nutztierrassen und Fischereierzeugnisse sind häufig identitätsstiftend und können ein Ausgangspunkt für entsprechende Projekte sein. Projektskizzen können bis zum 14.12.2017 eingereicht werden.

    16.08.2017


  • Schutz der biologischen Vielfalt in Lebensmittelstandards

    Die europäische Initiative „Biodiversitätskriterien in den Standards und Labels der Lebensmittelbranche“ hat einen Baseline Report erstellt. Der Global Nature Fund und die Bodensee-Stiftung analysierten gemeinsam mit Partnern in Frankreich, Spanien und Portugal Stärken und Schwächen von Lebensmittelstandards zum Biodiversitätsschutz. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick, wie Kriterien zum Schutz der biologischen Vielfalt in den Standards verankert sind. Neben den Ergebnissen werden auch Potenziale für die Verbesserung dieser Standards aufgezeigt. Die Initiative wird gefördert vom EU LIFE Programm und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

    08.08.2017


  • IPBES will indigenes und lokales Wissens in den globalen Bericht einbeziehen

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ruft zu Beiträgen auf, indigenes und lokales Wissen verstärkt in den globalen Bericht zur Biodiversität und Ökosystemleistungen einzubeziehen. Das könnten Informationen über Veröffentlichungen und Berichte, Daten und Informationen über Organisationen oder Namen von einzelnen Experten sein, die zu indigenem und lokalem Wissen arbeiten. Dafür wurde ein Fragebogen entwickelt, der in Englisch, Spanisch und Französisch verfügbar ist, aber auch eine Verlinkung zu einem Übersetzer in andere Sprachen hat. Das Ausfüllen dauert 5-15 Minuten und sollte vor 15. September erfolgen. Er ist zu finden unter:

    26.07.2017


  • Niedersachsen baut Förderung gefährdeter Nutztierrassen aus

    Niedersachsen fördert nun auch die Zucht der Rinderrassen Rotbunt Doppelnutzung und Deutsches Shorthorn sowie der Bunten Deutschen Edelziege. Damit baut das Land sein im Bundesländervergleich ohnehin schon starkes Engagement für gefährdete Nutztierrassen weiter aus. Interessierte Züchter können sich an die Landwirtschaftskammer Niedersachsen wenden.

    20.07.2017


  • Neue FAO Homepage für aquatische genetische Ressourcen

    Es gibt mehr als 31.000 Fischarten, 85.000 Weichtierarten, 47.000 Krebsarten und 13.000 Meeresalgenarten, von denen mehr als 5000 Arten in der Fischerei und mehr als 600 Arten in der Aquakultur genutzt werden. Über 180 Millionen Menschen sind heutzutage unmittelbar in der Aquakultur und der Fischerei beschäftigt und erwirtschaften die Existenzgrundlage für 8 % der Weltbevölkerung. Aquatische genetische Ressourcen stellen in diesem Zusammenhang das Fundament einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Fischerei und Aquakultur dar. Die Welternährungsorganisation FAO hat nun eine neue Homepage für aquatische genetische Ressourcen erstellt.

    14.07.2017


  • Patentierungsverbot für Pflanzen und Tiere aus konventionellen Züchtungsverfahren

    Der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes (EPA) hat auf Vorschlag des Europäischen Parlamentes am 29.06.2017 das Patentierungsverbot für Pflanzen und Tiere aus konventionellen Züchtungsverfahren beschlossen. Der Wissenschaftliche Beirat für Agrobiodiversität und Genetische Ressourcen beim BMEL machte bereits im Jahr 2010 auf die Risiken der lange Zeit fehlenden Rechtsklarheit bei der Patentierung von Pflanzen und Tieren aufmerksam.

    30.06.2017


  • Wildlachs-Genbank Workshop in Norwegen

    Vom 20. bis 22.06.2017 wurde von der Norwegischen Umweltbehörde unter Beteiligung des Informations- und Koordinationszentrums für Biologische Vielfalt (IBV) der BLE, ein Workshop zum Norwegischen Genbank Programm für Wildlachse, durchgeführt. Lachsexperten aus Deutschland hatten die Möglichkeit, die umfassenden Norwegischen Aktivitäten zur Erhaltung der genetischen Diversität von Lachsen, vor Ort kennenzulernen. Wildlachse sind in Norwegen vor allem durch den Parasiten Gyrodactylus salaris und durch die genetische Vermischung mit Zuchtlachsen gefährdet. Die Gäste konnten für die deutschen Wiederansiedlungsprojekte von Lachsen viele neue Anregungen mit nach Hause nehmen.

    30.06.2017


  • Zoos erhalten gefährdete Nutztierrassen

    Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) haben die Erhebungsergebnisse zum Beitrag der VdZ Mitgliederzoos zur Erhaltung der Nutztierrassenvielfalt veröffentlicht. Die Zoos halten und züchten 68 zum Teil extrem gefährdete einheimische Nutztierrassen und leisten wertvolle Bildungsarbeit für gefährdete Nutztierrassen.

    27.06.2017


  • IPBES lädt zur Kommentierung des globalen Berichtes ein

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat den ersten Entwurf des globalen Berichtes über Biodiversität und Ökosystemleistungen für die externe Kommentierung freigegeben. Der Bericht soll den aktuellen Stand des Wissens über Biodiversität, Ökosysteme und deren Nutzen für die Menschen abbilden und Möglichkeiten ihres Schutzes und ihrer nachhaltigen Nutzung aufzeigen. Interessierte mit relevanter Expertise sind eingeladen, sich bis zum 15. August daran zu beteiligen. Dazu ist eine Registrierung mit Angabe der eigenen Expertise erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter

    22.06.2017


  • Interessante Veranstaltungen rund um das Limpurger Rind

    Am Samstag, den 24. Juni 2017 (11:30 bis 14:30 Uhr) veranstaltet die Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. eine Landes – Rasseschau mit Vergabe von staatlichen Preisen. Die Prämierung auf dem Marktplatz in Schechingen / Ostalbkreis beginnt um 11.30 Uhr. Am Sonntag, den 25.06.2017 findet von 10 -17 Uhr eine Ausstellung zu bedrohten Haustierrassen im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall – Wackershofen statt. Die Limpurger Züchter sind dort mit einem Infostand vertreten. Ebenfalls im Freilandmuseum in Schwäbisch Hall – Wackershofen findet am Samstag, den 23. September 2017 ab 11:00 Uhr eine Jungviehprämierung mit ca. 30 Fleckvieh- und 25 Limpurger Rindern statt.

    19.06.2017


  • 34. Jahrestagung der North Atlantic Salmon Conservation Organization

    Vom 6. bis 9. Juni 2017 haben sich Akteure aus verschiedenen Anrainerstaaten des Nordatlantiks auf der Jahrestagung der "North Atlantic Salmon Conservation Organization" (NASCO) in Varberg (Schweden) über die Erhaltung und Nutzung der weltweiten Wildbestände des Atlantischen Lachses ausgetauscht. Obwohl die Nutzung des Atlantischen Lachses schon seit Jahren strengen Schutz- und Managementmaßnahmen unterliegt, sind viele Lachsbestände in ihrem Erhalt gefährdet. Im Rahmen der Jahrestagung wurden bestehende Maßnahmen und neue Initiativen zur Erhaltung, Wiederherstellung und einem vernünftigen Management des Lachses auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen diskutiert und beschlossen.

    14.06.2017


  • Europaweite Zusammenarbeit in der Pflanzenzüchtung optimieren

    Das Europäische Kooperationsprogramm für pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR) hat vom 7. bis 9. Juni in Bonn einen Workshop veranstaltet, bei dem Kooperationsbeispiele von Genbanken, öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen sowie Pflanzenzüchtern vorgestellt worden sind. 48 Teilnehmer aus 18 europäischen Ländern diskutierten, wie solche Kooperationen europaweit optimiert werden können, um den Zugang und die Nutzung der genetischen Vielfalt für die Pflanzenzüchtung weiter zu steigern. Der Workshop wurde von der BLE fachlich unterstützt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert.

    13.06.2017


  • Experten für EKLIPSE-Arbeitsgruppe gesucht

    Der EU-Politik-Beratungsmechanismus EKLIPSE lädt zu Bewerbungen für eine Expertengruppe zur EU-Landwirtschaftspolitik ein: Understanding Farmer Uptake: What measures are most promising to deliver on supporting biodiversity and ecosystem services in the next round of the Common Agricultural Policy (CAP). ExpertInnen können sich noch bis zum 23.6. 2017 bewerben.

    07.06.2017


  • Stellenausschreibung

    Die Hochschule für Technik Rapperswil in der Schweiz sucht eine(n) Professor(in) für Landschaftsökologie. Die Aufgaben beinhalten u. a. das Lehren auf Bachelor- und Masterstufe und das Engagement für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung am Institut für Landschaft und Freiraum. Bewerbungsschluss ist der 11.06.2017.

    06.06.2017


  • Stellenausschreibung im IBV

    Das IBV der BLE sucht eine Referentin oder einen Referenten für den Bereich der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (PGREL). Arbeitsschwerpunkte sind die Beratung des BMEL zu PGREL, insbesondere zur internationalen Zusammenarbeit, die Teilnahme an deutschen Delegationen in internationalen Gremien sowie die Bewertung, Aufbereitung und Vermittlung von Informationen und Daten für den internationalen Informationsaustausch. Bewerbungen sind bis zum 16.6.2017 möglich.

    23.05.2017


  • Ergebnisse des EU-Projekts „Pflanzen- und Tiergenetische Ressourcen in der EU“ veröffentlicht

    Das Informations- und Koordinationszentrum Biologische Vielfalt der BLE hat zusammen mit weiteren europäischen Projektpartnern das EU-Projekt „Preparatory action – EU Plant and Animal Genetic Resources“ bearbeitet. Die Ergebnisse wurden nun von der Europäischen Kommission veröffentlicht. Das Projektteam empfiehlt die Erarbeitung einer EU-Strategie für Biologische Vielfalt für Ernährung und Landwirtschaft. Weiterhin wird empfohlen, die bereits bestehenden Europäischen Netzwerke für Genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (ECPGR, ERFP, EUFORGEN, MIRRI) stärker auf EU- und nationaler Ebene einzubinden. Den vollständigen Projektbericht finden Sie unter

    18.05.2017


  • Strategie für die Wälder der Erde 2017-2030

    Logo der Vereinten Nationen (UN)

    Die Vereinten Nationen (UN) haben den "Strategischen Plan der Vereinten Nationen für Wälder 2017-2030" verabschiedet. Ziel ist es die verschiedenen internationalen Aktivitäten enger zu verknüpfen und die Wälder der Erde in der Folge wieder nachhaltig zu bewirtschaften und langfristig zu erhalten. Zudem soll die Strategie zu den vereinbarten internationalen Nachhaltigkeits-, Biodiversitäts- und Klimaschutzzielen beitragen. Mit knapp vier Milliarden Hektar bedecken die Wälder noch rund 30 Prozent der Erdoberfläche. Die UN schätzt die Zahl der Menschen, die für ihren Lebensunterhalt direkt auf die Waldökosysteme angewiesen sind, auf 1,6 Milliarden Menschen.

    16.05.2017


  • Kühe, Käse, Wein - Erste Bundesgelbviehschau am 20. Mai 2017 in Dettelbach

    © Albrecht Strotz

    Am 20. Mai 2017 findet in Dettelbach die erste Bundesgelbviehschau unter dem Motto „Kühe, Käse, Wein“ statt. Eingebettet in einem unterhaltsamen Rahmenprogramm findet dort u. a. auch eine Symposium mit den Milch- und Weinköniginnen zum Thema „Unsere Qualität – gemeinsamer Genuss“ statt. Das Gelbvieh ist eine typisch fränkische, heute jedoch seltene Rinderrasse.

    11.05.2017


  • Deutschland unterstützt das Globale Informationssystem des Internationalen Saatgutvertrags

    Das BMEL unterstützt das von den Vertragsstaaten des Internationalen Saatgutvertrags beschlossene Globale Informationssystem (GLIS), das in den kommenden Jahren aufgebaut wird. Mit einem Beitrag von über 1 Mio. Euro kann als ein wichtiger erster Meilenstein eine Pilotphase des Informationssystems auf den Weg gebracht werden: ein Portal, das zunächst den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen erleichtert. Langfristig sollen die Daten verschiedener Akteure (Genbanken, Pflanzenzüchter, Landwirte und Forscher) verknüpft und zugänglich werden, um Züchtung und Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen auf allen Ebenen zu stärken.

    11.05.2017


  • Post-doc-Stelle

    Der Weltbiodiversitätsrat IPBES und die Universität von Mexiko bieten eine Post-Doc-Stelle im Bereich „verschiedene Konzeptualisierungen der Werte von Biodiversität und des Nutzens der Natur für den Menschen“. Die Stelle ist für zwei Jahre ausgeschrieben und soll im März 2018 beginnen. Angesiedelt ist sie an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko. Bewerbungsschluss ist am Montag, 15. Mai 2017. Weitere Informationen finden Sie unter

    09.05.2017


  • Stellenausschreibung - World Vegetable Center

    Das World Vegetable Center sucht einen hochmotivierten und erfahrenen Genbank-Manager, zur Erhaltung des pflanzengenetischen Materials und um in Zusammenarbeit mit WorldVeg-Wissenschaftlern und Partnern auf der ganzen Welt Forschungen über pflanzengenetische Ressourcen zu leiten und durchzuführen. Bewerber benötigen einen Master-Abschluss oder PhD in Genetik, Pflanzenzüchtung oder einem eng verwandten Bereich, mit fünf oder mehr Jahren Erfahrung in der Erhaltung der genetischen Ressourcen. Bewerbungsschluss ist der 30.04.2017.

    27.04.2017


  • Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit sucht Praktikant/in

    Im Sektorvorhaben „Umsetzung der Biodiversitätskonvention“ bietet die GIZ ab Juni 2017 für ein halbes Jahr ein Praktikum in Bonn an. In diesem Vorhaben berät sie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Weiterentwicklung der Konvention über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD). Programme und Projekte in Partnerländern werden fachlich und konzeptionell bei der Umsetzung des Strategischen Plans der CBD unterstützt. Im Vordergrund steht die Mitarbeit bei der internen und externen Kommunikation des Vorhabens. Bewerbungen können bis zum 7. Mai 2017 eingereicht werden. Detaillierte Informationen unter:

    24.04.2017


  • Biologische Vielfalt auf dem Frühlingsmarkt in Bonn

    Am Samstag, den 22. April ist das Informations- und Koordinierungszentrum für biologische Vielfalt auf einem Gemeinschaftsstand der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vertreten. Es bietet dort Informationen und Unterhaltsames über die einzigartige und gefährdete biologische Vielfalt in der deutschen Landwirtschaft. In einem Spiel zu einheimischen Nutztierrassen und Nutzpflanzensorten kann man seine geografischen Kenntnisse testen, wenn man beispielsweise das “Ostfriesische Milchschaf” oder die “Ulmer Butterbirne” ihren Herkunftsregionen zuordnet.

    20.04.2017


  • European Forest Institute

    Logo EFI

    Mit dem European Forest Institute (EFI) findet sich eine weitere internationale Organisation am UN Campus in Bonn ein. Das EFI wird von dort aus internationale Forschung zu allen Fragen des Waldes in Europa koordinieren und europäische Politik beraten. Dabei wird es schwerpunktmäßig um die Widerstandsfähigkeit von Wäldern gehen. Das bedeutet, dass Wälder Herausforderungen wie dem Klimawandel und anderen Stressfaktoren widerstehen und zugleich vielfältigen Nutzen für die Menschen erbringen können. Bekanntermaßen funktioniert das am besten mit vielfältigen und stabilen Wäldern.

    23.03.2017


  • Internationale Konferenz zu geschützten Herkunftsangaben

    Vom 11.-13.04.2017 findet in Parma eine internationale Konferenz zu geschützten Herkunftsangaben (z.B.: geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.)) in der EU statt. Veranstalter sind die Italienische Regierung und die Region Emilia Romagna in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Es wird der Bedarf des Aufbaus eines stärkeren Bewusstseins für den strategischen Wert von Qualitätsprodukten sowohl in europäischen als auch in globalen Märkten gesehen. Die Konferenz soll die verschiedenen Teilnehmer von Wertschöpfungsketten zueinander führen, um den zahlreichen globalen Veränderungen gemeinsam standhalten zu können.

    10.03.2017


  • Stellenausschreibung - Weltbiodiversitätsrat IPBES

    Der Weltbiodiversitätsrat IPBES sucht einen Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin zur technischen und administrativen Unterstützung des globalen Assessments zu Biodiversität und Ökosystemleistungen. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der technischen Unterstützungseinheit für dieses Assessment im Standort Bonn. Die Stelle ist auf neun Monate ausgeschrieben, mit Option auf Verlängerung des Vertrages bis zur Fertigstellung des Assessments Mitte 2019. Bewerbungen können bis zum 14.03.2017 eingereicht werden.

    09.03.2017


  • Stellenausschreibung IBV

    Das IBV der BLE sucht eine Referentin oder einen Referenten für den Bereich der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung. Neben Beratung, Dokumentation und Information zu diesem Thema geht es um die nationale Umsetzung des Nagoya-Protokolls über den Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechten Vorteilsausgleich, bei der die BLE die Einvernehmensbehörde bzgl. genetischer Ressourcen für Landwirtschaft und Ernährung ist. Bewerbungsschluss ist der 23.03.2017.

    07.03.2017


  • Internationaler Preis für Innovationen im Ökolandbau

    Der internationale Dachverband für Ökolandbau, IFOAM, veranstaltet alle drei Jahre einen Wettbewerb, bei dem besondere Innovationen für den Ökolandbau ausgezeichnet werden. Der Ökolandbau strebt u. a. die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt an. Derzeit können noch bis zum 31.03.2017 Bewerbungen eingereicht werden.

    01.03.2017


  • Praktikumsplatz bei der GIZ

    Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sucht für den Zeitraum vom Mai bis August 2017 eine Praktikantin oder einen Praktikanten für den Standort Bonn zur Mitarbeit im Projekt Bekämpfung der Wilderei und des illegalen Handels mit Wildtierprodukten in Afrika und Asien. Dieser soll das Projekt organisatorisch und fachlich unterstützen, dazu gehören z. B. Unterstützung bei der Erstellung von Präsentationen und Berichten. Voraussetzung sind ein abgeschlossenes Grundstudium oder ein Bachelor mit entwicklungspolitischer Ausrichtung. Bewerbungen können bis zum 05.03.2017 eingereicht werden.

    22.02.2017


  • Waldklimafondskongress 2017

    Am 14. und 15. März 2017 findet der WKF-Kongress in Berlin statt. Er bietet die Möglichkeit, die Inhalte des Fonds gegenüber den aktuellen politischen Herausforderungen einzuordnen, erste Ergebnisse verschiedener Arbeiten kennenzulernen und in einem gemeinschaftlichen Diskurs die Ziele und Handlungsfelder für den Fonds zu diskutieren. Anmeldungen zum Kongress sind bis 03. März 2017 möglich.

    09.02.2017


  • Preisausschreiben zur Biologischen Vielfalt

    Bei einem Preisausschreiben von IFOAM – Organics International können Beiträge eingereicht werden, die Lösungen zur Reduzierung des Verlustes an Biodiversität, zur Verhinderung der Verschlechterung der Bodenqualität und zur Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung beitragen. Der Hautgewinn für den besten Beitrag beträgt 30.000 $. Neben weiteren Geldpreisen werden alle Finalisten zu einem hochrangig besetzten Workshop nach New York eingeladen. Frist zur Einreichung der Beiträge ist der 10. März 2017. Unter den Zusendungen vor dem 10. Februar 2017 wird außerdem noch ein „early entrant price“ in Höhe von 5.000 $ für den besten früh eingesendeten Beitrag vergeben.

    08.02.2017


  • Beirat empfiehlt Förderung von Informationsmaßnahmen für biologische Vielfalt

    Der Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim BMEL empfiehlt in seiner jüngsten Stellungnahme eine Vermarktungsförderung für Produkte, die einen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten. Es müsse der Kenntnisstand zur biologischen Vielfalt erhöht und die damit verbundenen Marktchancen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft genutzt werden.

    06.02.2017


  • Gelungener Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin

    Ein voller Erfolg war der Auftritt des Informations- und Koordinationszentrums für Biologische Vielfalt (IBV) der BLE auf der Internationalen Grünen Woche 2017 im Berliner Messezentrum. Die Besucher konnten sich am Stand des IBV an einem Spiel beteiligen, bei dem sie unsere einheimischen Pflanzensorten und Nutztierrassen auf einer Landkarte den zugehörigen Kulturlandschaften zuordnen sollten. Egal ob alt oder jung, Fachbesucher oder Laie, alle konnten sich für die Aufgabenstellung begeistern. Das IBV hofft somit die Vielfalt in der Landwirtschaft weiter ins Bewusstsein der Menschen gerückt zu haben.

    01.02.2017


  • Stellenausschreibung - Global Crop Diversity Trust

    Der Global Crop Diversity Trust sucht einen Spezialisten für Wissenschaftskommunikation. Dieser soll den gesamten Global Crop Diversity Trust bei wissenschaftlichen Schriften, sowie im Internetauftritt der Organisation unterstützen. Voraussetzungen für Bewerber für diese Stelle sind ein Hochschulabschluss in Biologie bzw. Agrarwissenschaften oder in Journalismus. Zusätzlich sind mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich der pflanzengenetischen Ressourcen in der schriftlichen, wissenschaftlichen Kommunikation - möglichst im internationalen Umfeld - erforderlich. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2017 eingereicht werden.

    01.02.2017


  • Biologische Vielfalt auf der Grünen Woche 2017 entdecken

    Das Informations- und Koordinationszentrum für biologische Vielfalt (IBV) der BLE stellt auf der IGW vom 20.-29. Januar 2017 in der Halle 23a des BMEL die biologische Vielfalt einheimischer Nutztierrassen- und Pflanzensorten spielerisch vor. Wo lebt das Schwäbisch-Hällische Schwein heute? Ist es vielleicht sogar vom Aussterben bedroht? Mithilfe von einem Spiel, wo es die Aufgabe der Besucher ist Tiere und Pflanzen den Verbreitungsgebieten zu zuordnen, kann man viel über diese einzigartige, aber auch gefährdete Vielfalt in Deutschland lernen.

    19.01.2017


  • Waldgebiet des Jahres 2017

    Logo Frankenwald

    Der Frankenwald in Nordbayern und Thüringen wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2017 ausgezeichnet. Im Frankenwald gelingt es in besonderer Weise die Waldbewirtschaftung mit dem Naturschutz und der touristischen Nutzung in Einklang zu bringen. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden. Der BDF ehrt so seit sechs Jahren vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaftete Ökosysteme.

    06.01.2017


  • Liste alter einheimischer Geflügelrassen wird um Tauben erweitert

    Der Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen hat in seiner Sitzung im November 2016 beschlossen, die „Lister alter einheimischer Geflügelrassen in Deutschland“ um die Tauben zu erweitern. Damit folgte er der Empfehlung des Arbeitskreises Kleintiere, welcher als Unterarbeitsgruppe des Fachbeirates fungiert. Die Liste umfasste bisher die Arten Hühner, Enten, Gänse und Puten und wird als Teil der BLE-Broschüre „Rote Liste – Einheimische Nutztierrassen in Deutschland“ veröffentlicht. Der Arbeitskreis wird nun überprüfen, welche Taubenrassen die Kriterien zur Aufnahme auf die Liste erfüllen. Voraussetzung hierfür ist u.a., dass die Rassen einen landwirtschaftlichen Nutzen haben bzw. hatten.

    20.12.2016


  • Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit sucht Praktikant/in

    Im Sektorvorhaben „Umsetzung der Biodiversitätskonvention“ bietet die GIZ ab Februar 2017 für ein halbes Jahr ein Praktikum in Eschborn an. In diesem Vorhaben berät sie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Weiterentwicklung der Konvention über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD). Programme und Projekte in Partnerländern werden fachlich und konzeptionell bei der Umsetzung des Strategischen Plans der CBD unterstützt. Im Vordergrund steht die Entwicklung und Erprobung von Methoden, Instrumenten und Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung. Detaillierte Informationen unter:

    20.12.2016


  • Stellenangebot FAO

    Die Welternährungsorganisation der UN, FAO, sucht einen Sekretär für den internationalen Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft, in Rom. Für die Erfüllung seiner Aufgaben gemäß Artikel 20 des Vertrags erhält der Sekretär eine funktionale Autonomie. Er organisiert und leistet administrative Unterstützung für die Sitzungen des Verwaltungsrats. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss, in internationaler Politik, Völkerrecht, Biowissenschaften, Landwirtschaft oder einem verwandten Bereich. Mindestens zehn Jahre Erfahrung in der Politik, sowie entsprechende Sprachkenntnisse sind erforderlich. Bewerbungen können bis zum 9. Januar 2017 eingereicht werden.

    15.12.2016


  • Fisch des Jahres 2017: Die Flunder

    © Mario Merkel

    Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017. Die Plattfischart wurde gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden.

    13.12.2016


  • Innovationsförderung für Klimaschutz im Themenbereich Pflanze

    Mit der Bekanntmachung sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die im Einklang mit den Klimaschutzplänen die Treibhausgas-Emissionen aus der Pflanzenproduktion effektiv senken (Pariser Abkommen, COP 21). Des Weiteren sollen innovative, ressourcenschonende, technische und nicht-technische Verfahren und Produkte für die Anpassung der Kulturpflanzen an geänderte Klimabedingungen entwickelt werden. Für den Bereich pflanzengenetische Ressourcen können sich in der Ausschreibung interessante Themen finden, wie Pflanzenzüchtung, Schaderreger-Monitoring sowie die Erweiterung des Artenspektrums in Ackerbau und Grünland....

    09.12.2016


  • Öko-Junglandwirte Zukunftspreis 2016 geht an Betrieb mit seltenen Rinderrassen

    Der erstmalig vergebene Öko-Junglandwirte Zukunftspreis ging an den Betrieb „Stolze Kuh“ im brandenburgischen Lunow-Stolzenhagen. Neben der Nutzung seltener Rinderrassen, wie dem Rotvieh alter Angler Zuchtrichtung, zeichnet sich der Betrieb u. a. durch sein Engagement z. B. in der Dorfentwicklung und der Flüchtlingshilfe aus. Der Preis wird für besonders zukunftsweisende und innovative Ökobetriebe vergeben. Die Auszeichnung dieses Betriebes unterstreicht das vielversprechende Potential heute noch seltener Doppelnutzungsrassen.

    28.11.2016


  • Innovationsförderung für Klimaschutz im Themenbereich Boden

    Die BLE hat eine Richtlinie über die Förderung von Innovationen im Themenbereich Boden veröffentlicht und will damit Projekte fördern, die einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz gemäß Pariser Abkommen leisten und die Ertragsfähigkeit der Ressource Boden unter sich ändernden Klimabedingungen erhalten bzw. steigern können. Neben dem Bereich THG-Minderung können u.a. Anpassungsstrategien an Klimaänderungen, Entwicklung und Optimierung von Bodenbewirtschaftungs-Modellen, Wissenstransfer und Entscheidungs-hilfen für die Landwirtschaft oder die Entwicklung zielführender Markt-mechanismen und Anreizsysteme gefördert werden. Die Frist für die Einreichung von Skizzen endet am 30.03.2017.

    25.11.2016


  • Innovationsförderung für Klimaschutz in der Tierproduktion

    Die BLE wirbt um Projektideen für den Klimaschutz in der Tierhaltung. U. a. geht es auch um Ansätze, in denen tierzüchterische Potenziale identifiziert und genutzt werden. Darunter sind auch Ansätze zu verstehen, die eine Gesamtoptimierung des Systems Boden-Pflanze-Tier (z. B. im Grünland) beabsichtigen. Für die Anpassung an den Klimawandel können u. a. Projekte zur Charakterisierung und Nutzung tiergenetischer Ressourcen gefördert werden. Die Frist für die Einreichung von Skizzen endet am 30.03.2017.

    24.11.2016


  • Stellenausschreibung: Referent/in für pflanzengenetische Ressourcen

    Das IBV der BLE sucht eine Referent/in für den Bereich pflanzengenetische Ressourcen. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt in der internationalen und europäischen Zusammenarbeit im Bereich der PGR. Die Stelle ist als Dauerstelle eingerichtet. Ideal wäre eine Kandidatin/Kandidat mit insbesondere Erfahrungen in internationalen Organisationen (FAO, Treaty), in internationalen Verhandlungen zu den PGR und natürlich entsprechenden englischen Sprachkenntnissen. Bewerbungsschluss ist der 12.12.2016

    22.11.2016


  • Stellenausschreibung

    Das ICRISAT mit Sitz in Patancheru bei Hyderabad, sucht einen hochmotivierten und erfahrenen Genbankmanager und Forscher, der sich um die internationale Sammlung kümmern soll. Voraussetzungen sind ein Doktor in Genetik, Pflanzenzüchtung, Samenwissenschaft, oder einem verwandten Sachgebiet sowie mindestens fünfjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet pflanzengenetischer Ressourcen. Um die Modernisierung des Genbankbetriebes voranzutreiben sind häufige Reisen zu regionalen Genbanken und Institutionen in Afrika vorgesehen.

    15.11.2016


  • Buchenwälder-App ausgezeichnet

    Logo der UN-Dekade

    Die Weltnaturerbe Buchenwälder-App wurde als offizielles Projekt der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet. Die App stellt die Teilgebiete Kellerwald (im Nationalpark Kellerwald-Edersee, Hessen), Grumsin (im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Brandenburg), Jasmund (im Nationalpark Jasmund) und Serrahn (im Müritz-Nationalpark, Mecklenburg-Vorpommern) und Hainich (im Nationalpark Hainich, Thüringen) mit Hilfe von eindrucksvollen Fotos von Pflanzen, Tieren und Pilzen vor.

    12.10.2016


  • Kolloquium Genetische Diversität von Kulturpflanzen am 29./30.11.2016

    Am 29. und 30. November 2016 findet an der Universität Hohenheim das 28. Kolloquium des Forschungsschwerpunkts Biotechnologie und Pflanzenzüchtung statt, mit dem Titel: „Crop Genetic Diversity: From Description to Valorization “. Das Kolloqium beginnt am 29. November voraussichtlich um 13:00 Uhr und endet am 30. November um 12:15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Registrierung auf der Webseite https://fsp.uni-hohenheim.de/publikationen0 ist erforderlich. Die Registrierung ist ab sofort möglich bis zum 13. November 2016.

    10.10.2016


  • Stellenausschreibungen als Regionaler Koordinator für das Nagoya Protokoll

    Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) sucht Bewerber für die Regionalkoordination für das Nagoya Protokoll in Afrika, Osteuropa und im Mittleren Osten. Angesiedelt werden die Stellen im UNDP Büro in Istanbul. Voraussetzungen sind ein Bachelor-Abschluss mit siebenjähriger Berufserfahrung oder ein Master-Abschluss mit fünfjähriger Berufserfahrung. Die Stellen sind auf ein Jahr befristet mit Möglichkeiten zur Verlängerung. Bewerbungen werden bis zum 23. September angenommen.

    19.09.2016


  • Stellenausschreibung Vorstandssekretär/in beim Crop Trust in Bonn

    Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n Vorstandssekretär/in zur administriellen Unterstützung der Geschäftsleitung. Die Position ist sehr exponiert und repräsentiert die Exekutivdirektorin nach innen und außen. Gefordert sind gute Kommunikationsfähigkeiten schriftlich und mündlich in Englisch und Deutsch sowie eine hohe Professionalität in der Sekretariatsführung. Ein Minimum von drei bis fünf Jahren Berufserfahrung vorzugsweise in internationalem Umfeld werden vorausgesetzt. Bewerbungen können bis zum 9. September 2016 eingereicht werden.

    02.09.2016


  • Leitfaden zur Nagoya-Protokoll-Verordnung veröffentlicht

    Die EU-Kommission hat einen Leitfaden zu dem Anwendungsbereich und den Kernverpflichtungen der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Die Verordnung regelt Maßnahmen für die Nutzer genetischer Ressourcen zur Einhaltung des Protokolls von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile.

    02.09.2016


  • Stellenausschreibung: Globaler Koordinator für forstgenetische Ressourcen

    Logo Bioversity International

    Bioversity International mit Sitz in Rom (Italien) sucht einen erfahrenen Wissenschaftler/in als "Global Coordinator" für den Bereich Erhaltung und nachhaltige Nutzung von forstlichen Genressourcen. Bewerbungsschluss ist der 04. September 2016.

    18.08.2016


  • Projekt zur Erhaltung der genetischen Vielfalt beim Haushuhn erhält Auszeichnung

    Das Projekt „Genetische Vielfalt beim Haushuhn bewahren“, welches der Wissenschaftliche Geflügelhof des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) e.V. und das Institut für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts gemeinsam durchführen, wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Ziel des Projektes ist es, genetisches Material in Form von Hahnensperma von alten einst landwirtschaftlich genutzten Hühnerrassen zu konservieren. Dieses Modell- und Demonstrationsvorhaben wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Die Projektträgerschaft liegt bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

    15.08.2016


  • Lebendige Vielfalt in der Kulturlandschaft nur mit aktiven Landwirten

    Unter diesem Motto fand der diesjährige Deutsche Landschaftspflegetag vom 30. Juni bis zum 1. Juli in Dresden statt, zu dem der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) zusammen mit dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE eingeladen hatte. Es ging um die Frage, wie die Erhaltung biologischer Vielfalt in den Kulturlandschaften mit einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zusammen kommen kann. In den Fachforen wurden die Themen Grünland, gebietsheimische Pflanzen, Biotopverbund, Ökologische Vorrangflächen und Vermarktung alter Sorten und Rassen näher beleuchtet.

    22.07.2016


  • Stellenausschreibung: Referent/in für pflanzengenetische Ressourcen

    Logo des IBV

    Das IBV sucht eine Referent/in für den Bereich pflanzengenetische Ressourcen. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt in der internationalen und europäischen Zusammenarbeit im Bereich der PGR. Die Stelle ist als Dauerstelle eingerichtet. Ideal wäre eine Kandidatin/Kandidat mit insbesondere Erfahrungen in internationalen Organisationen, in internationalen Verhandlungen zu den PGR und natürlich entsprechenden englischen Sprachkenntnissen. Bewerbungsschluss ist der 11.07.2016.

    27.06.2016


  • Global Nature Fund sucht Projektmanager/in

    Für den Programmbereich „Unternehmen und Biodiversität“ hat die Umweltstiftung Global Nature Fund zum 1. August 2016 eine Stelle am Standort Bonn oder Radolfzell ausgeschrieben. Der GFN fördert Biodiversität im landwirtschaftlichen Sektor innerhalb und außerhalb Europas. Er erarbeitet Biodiversitätskriterien in Standards, Labels und Unternehmensvorgaben und gibt Empfehlungen für eine Optimierung von Biodiversitätsvorgaben. Weitere Informationen sind zu finden unter:

    21.06.2016


  • Abschlusskonferenz eines EU-Projektes zu genetischen Ressourcen

    Am 09.06.2016 fand in Brüssel die Abschlusskonferenz zu dem Projekt „Preparatory action – EU plant and animal genetic resources“ statt. Die Studie wurde von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) ausgeschrieben, um den momentanen Stand sowie die für die Zukunft erforderlichen Maßnahmen zur Erhaltung von pflanzen- und tiergenetischen Ressourcen in der Landwirtschaft aufzuzeigen. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) war als Teil eines Konsortiums maßgeblich an der Durchführung der Studie beteiligt.

    13.06.2016