Nachrichten-Übersicht

  • Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit sucht Praktikant/in

    Im Sektorvorhaben „Umsetzung der Biodiversitätskonvention“ bietet die GIZ ab Juni 2017 für ein halbes Jahr ein Praktikum in Bonn an. In diesem Vorhaben berät sie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Weiterentwicklung der Konvention über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD). Programme und Projekte in Partnerländern werden fachlich und konzeptionell bei der Umsetzung des Strategischen Plans der CBD unterstützt. Im Vordergrund steht die Mitarbeit bei der internen und externen Kommunikation des Vorhabens. Bewerbungen können bis zum 7. Mai 2017 eingereicht werden. Detaillierte Informationen unter:

    24.04.2017


  • Biologische Vielfalt auf dem Frühlingsmarkt in Bonn

    Am Samstag, den 22. April ist das Informations- und Koordinierungszentrum für biologische Vielfalt auf einem Gemeinschaftsstand der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vertreten. Es bietet dort Informationen und Unterhaltsames über die einzigartige und gefährdete biologische Vielfalt in der deutschen Landwirtschaft. In einem Spiel zu einheimischen Nutztierrassen und Nutzpflanzensorten kann man seine geografischen Kenntnisse testen, wenn man beispielsweise das “Ostfriesische Milchschaf” oder die “Ulmer Butterbirne” ihren Herkunftsregionen zuordnet.

    20.04.2017


  • European Forest Institute

    Logo EFI

    Mit dem European Forest Institute (EFI) findet sich eine weitere internationale Organisation am UN Campus in Bonn ein. Das EFI wird von dort aus internationale Forschung zu allen Fragen des Waldes in Europa koordinieren und europäische Politik beraten. Dabei wird es schwerpunktmäßig um die Widerstandsfähigkeit von Wäldern gehen. Das bedeutet, dass Wälder Herausforderungen wie dem Klimawandel und anderen Stressfaktoren widerstehen und zugleich vielfältigen Nutzen für die Menschen erbringen können. Bekanntermaßen funktioniert das am besten mit vielfältigen und stabilen Wäldern.

    23.03.2017


  • Internationale Konferenz zu geschützten Herkunftsangaben

    Vom 11.-13.04.2017 findet in Parma eine internationale Konferenz zu geschützten Herkunftsangaben (z.B.: geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.)) in der EU statt. Veranstalter sind die Italienische Regierung und die Region Emilia Romagna in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Es wird der Bedarf des Aufbaus eines stärkeren Bewusstseins für den strategischen Wert von Qualitätsprodukten sowohl in europäischen als auch in globalen Märkten gesehen. Die Konferenz soll die verschiedenen Teilnehmer von Wertschöpfungsketten zueinander führen, um den zahlreichen globalen Veränderungen gemeinsam standhalten zu können.

    10.03.2017


  • Stellenausschreibung - Weltbiodiversitätsrat IPBES

    Der Weltbiodiversitätsrat IPBES sucht einen Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin zur technischen und administrativen Unterstützung des globalen Assessments zu Biodiversität und Ökosystemleistungen. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der technischen Unterstützungseinheit für dieses Assessment im Standort Bonn. Die Stelle ist auf neun Monate ausgeschrieben, mit Option auf Verlängerung des Vertrages bis zur Fertigstellung des Assessments Mitte 2019. Bewerbungen können bis zum 14.03.2017 eingereicht werden.

    09.03.2017


  • Stellenausschreibung IBV

    Das IBV der BLE sucht eine Referentin oder einen Referenten für den Bereich der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung. Neben Beratung, Dokumentation und Information zu diesem Thema geht es um die nationale Umsetzung des Nagoya-Protokolls über den Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechten Vorteilsausgleich, bei der die BLE die Einvernehmensbehörde bzgl. genetischer Ressourcen für Landwirtschaft und Ernährung ist. Bewerbungsschluss ist der 23.03.2017.

    07.03.2017


  • Internationaler Preis für Innovationen im Ökolandbau

    Der internationale Dachverband für Ökolandbau, IFOAM, veranstaltet alle drei Jahre einen Wettbewerb, bei dem besondere Innovationen für den Ökolandbau ausgezeichnet werden. Der Ökolandbau strebt u. a. die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt an. Derzeit können noch bis zum 31.03.2017 Bewerbungen eingereicht werden.

    01.03.2017


  • Praktikumsplatz bei der GIZ

    Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sucht für den Zeitraum vom Mai bis August 2017 eine Praktikantin oder einen Praktikanten für den Standort Bonn zur Mitarbeit im Projekt Bekämpfung der Wilderei und des illegalen Handels mit Wildtierprodukten in Afrika und Asien. Dieser soll das Projekt organisatorisch und fachlich unterstützen, dazu gehören z. B. Unterstützung bei der Erstellung von Präsentationen und Berichten. Voraussetzung sind ein abgeschlossenes Grundstudium oder ein Bachelor mit entwicklungspolitischer Ausrichtung. Bewerbungen können bis zum 05.03.2017 eingereicht werden.

    22.02.2017


  • Waldklimafondskongress 2017

    Am 14. und 15. März 2017 findet der WKF-Kongress in Berlin statt. Er bietet die Möglichkeit, die Inhalte des Fonds gegenüber den aktuellen politischen Herausforderungen einzuordnen, erste Ergebnisse verschiedener Arbeiten kennenzulernen und in einem gemeinschaftlichen Diskurs die Ziele und Handlungsfelder für den Fonds zu diskutieren. Anmeldungen zum Kongress sind bis 03. März 2017 möglich.

    09.02.2017


  • Preisausschreiben zur Biologischen Vielfalt

    Bei einem Preisausschreiben von IFOAM – Organics International können Beiträge eingereicht werden, die Lösungen zur Reduzierung des Verlustes an Biodiversität, zur Verhinderung der Verschlechterung der Bodenqualität und zur Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung beitragen. Der Hautgewinn für den besten Beitrag beträgt 30.000 $. Neben weiteren Geldpreisen werden alle Finalisten zu einem hochrangig besetzten Workshop nach New York eingeladen. Frist zur Einreichung der Beiträge ist der 10. März 2017. Unter den Zusendungen vor dem 10. Februar 2017 wird außerdem noch ein „early entrant price“ in Höhe von 5.000 $ für den besten früh eingesendeten Beitrag vergeben.

    08.02.2017


  • Beirat empfiehlt Förderung von Informationsmaßnahmen für biologische Vielfalt

    Der Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim BMEL empfiehlt in seiner jüngsten Stellungnahme eine Vermarktungsförderung für Produkte, die einen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten. Es müsse der Kenntnisstand zur biologischen Vielfalt erhöht und die damit verbundenen Marktchancen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft genutzt werden.

    06.02.2017


  • Gelungener Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin

    Ein voller Erfolg war der Auftritt des Informations- und Koordinationszentrums für Biologische Vielfalt (IBV) der BLE auf der Internationalen Grünen Woche 2017 im Berliner Messezentrum. Die Besucher konnten sich am Stand des IBV an einem Spiel beteiligen, bei dem sie unsere einheimischen Pflanzensorten und Nutztierrassen auf einer Landkarte den zugehörigen Kulturlandschaften zuordnen sollten. Egal ob alt oder jung, Fachbesucher oder Laie, alle konnten sich für die Aufgabenstellung begeistern. Das IBV hofft somit die Vielfalt in der Landwirtschaft weiter ins Bewusstsein der Menschen gerückt zu haben.

    01.02.2017


  • Stellenausschreibung - Global Crop Diversity Trust

    Der Global Crop Diversity Trust sucht einen Spezialisten für Wissenschaftskommunikation. Dieser soll den gesamten Global Crop Diversity Trust bei wissenschaftlichen Schriften, sowie im Internetauftritt der Organisation unterstützen. Voraussetzungen für Bewerber für diese Stelle sind ein Hochschulabschluss in Biologie bzw. Agrarwissenschaften oder in Journalismus. Zusätzlich sind mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich der pflanzengenetischen Ressourcen in der schriftlichen, wissenschaftlichen Kommunikation - möglichst im internationalen Umfeld - erforderlich. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2017 eingereicht werden.

    01.02.2017


  • Biologische Vielfalt auf der Grünen Woche 2017 entdecken

    Das Informations- und Koordinationszentrum für biologische Vielfalt (IBV) der BLE stellt auf der IGW vom 20.-29. Januar 2017 in der Halle 23a des BMEL die biologische Vielfalt einheimischer Nutztierrassen- und Pflanzensorten spielerisch vor. Wo lebt das Schwäbisch-Hällische Schwein heute? Ist es vielleicht sogar vom Aussterben bedroht? Mithilfe von einem Spiel, wo es die Aufgabe der Besucher ist Tiere und Pflanzen den Verbreitungsgebieten zu zuordnen, kann man viel über diese einzigartige, aber auch gefährdete Vielfalt in Deutschland lernen.

    19.01.2017


  • Waldgebiet des Jahres 2017

    Logo Frankenwald

    Der Frankenwald in Nordbayern und Thüringen wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2017 ausgezeichnet. Im Frankenwald gelingt es in besonderer Weise die Waldbewirtschaftung mit dem Naturschutz und der touristischen Nutzung in Einklang zu bringen. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden. Der BDF ehrt so seit sechs Jahren vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaftete Ökosysteme.

    06.01.2017


  • Liste alter einheimischer Geflügelrassen wird um Tauben erweitert

    Der Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen hat in seiner Sitzung im November 2016 beschlossen, die „Lister alter einheimischer Geflügelrassen in Deutschland“ um die Tauben zu erweitern. Damit folgte er der Empfehlung des Arbeitskreises Kleintiere, welcher als Unterarbeitsgruppe des Fachbeirates fungiert. Die Liste umfasste bisher die Arten Hühner, Enten, Gänse und Puten und wird als Teil der BLE-Broschüre „Rote Liste – Einheimische Nutztierrassen in Deutschland“ veröffentlicht. Der Arbeitskreis wird nun überprüfen, welche Taubenrassen die Kriterien zur Aufnahme auf die Liste erfüllen. Voraussetzung hierfür ist u.a., dass die Rassen einen landwirtschaftlichen Nutzen haben bzw. hatten.

    20.12.2016


  • Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit sucht Praktikant/in

    Im Sektorvorhaben „Umsetzung der Biodiversitätskonvention“ bietet die GIZ ab Februar 2017 für ein halbes Jahr ein Praktikum in Eschborn an. In diesem Vorhaben berät sie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Weiterentwicklung der Konvention über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD). Programme und Projekte in Partnerländern werden fachlich und konzeptionell bei der Umsetzung des Strategischen Plans der CBD unterstützt. Im Vordergrund steht die Entwicklung und Erprobung von Methoden, Instrumenten und Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung. Detaillierte Informationen unter:

    20.12.2016


  • Stellenangebot FAO

    Die Welternährungsorganisation der UN, FAO, sucht einen Sekretär für den internationalen Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft, in Rom. Für die Erfüllung seiner Aufgaben gemäß Artikel 20 des Vertrags erhält der Sekretär eine funktionale Autonomie. Er organisiert und leistet administrative Unterstützung für die Sitzungen des Verwaltungsrats. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss, in internationaler Politik, Völkerrecht, Biowissenschaften, Landwirtschaft oder einem verwandten Bereich. Mindestens zehn Jahre Erfahrung in der Politik, sowie entsprechende Sprachkenntnisse sind erforderlich. Bewerbungen können bis zum 9. Januar 2017 eingereicht werden.

    15.12.2016


  • Fisch des Jahres 2017: Die Flunder

    © Mario Merkel

    Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017. Die Plattfischart wurde gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden.

    13.12.2016


  • Innovationsförderung für Klimaschutz im Themenbereich Pflanze

    Mit der Bekanntmachung sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die im Einklang mit den Klimaschutzplänen die Treibhausgas-Emissionen aus der Pflanzenproduktion effektiv senken (Pariser Abkommen, COP 21). Des Weiteren sollen innovative, ressourcenschonende, technische und nicht-technische Verfahren und Produkte für die Anpassung der Kulturpflanzen an geänderte Klimabedingungen entwickelt werden. Für den Bereich pflanzengenetische Ressourcen können sich in der Ausschreibung interessante Themen finden, wie Pflanzenzüchtung, Schaderreger-Monitoring sowie die Erweiterung des Artenspektrums in Ackerbau und Grünland....

    09.12.2016


  • Öko-Junglandwirte Zukunftspreis 2016 geht an Betrieb mit seltenen Rinderrassen

    Der erstmalig vergebene Öko-Junglandwirte Zukunftspreis ging an den Betrieb „Stolze Kuh“ im brandenburgischen Lunow-Stolzenhagen. Neben der Nutzung seltener Rinderrassen, wie dem Rotvieh alter Angler Zuchtrichtung, zeichnet sich der Betrieb u. a. durch sein Engagement z. B. in der Dorfentwicklung und der Flüchtlingshilfe aus. Der Preis wird für besonders zukunftsweisende und innovative Ökobetriebe vergeben. Die Auszeichnung dieses Betriebes unterstreicht das vielversprechende Potential heute noch seltener Doppelnutzungsrassen.

    28.11.2016


  • Innovationsförderung für Klimaschutz im Themenbereich Boden

    Die BLE hat eine Richtlinie über die Förderung von Innovationen im Themenbereich Boden veröffentlicht und will damit Projekte fördern, die einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz gemäß Pariser Abkommen leisten und die Ertragsfähigkeit der Ressource Boden unter sich ändernden Klimabedingungen erhalten bzw. steigern können. Neben dem Bereich THG-Minderung können u.a. Anpassungsstrategien an Klimaänderungen, Entwicklung und Optimierung von Bodenbewirtschaftungs-Modellen, Wissenstransfer und Entscheidungs-hilfen für die Landwirtschaft oder die Entwicklung zielführender Markt-mechanismen und Anreizsysteme gefördert werden. Die Frist für die Einreichung von Skizzen endet am 30.03.2017.

    25.11.2016


  • Innovationsförderung für Klimaschutz in der Tierproduktion

    Die BLE wirbt um Projektideen für den Klimaschutz in der Tierhaltung. U. a. geht es auch um Ansätze, in denen tierzüchterische Potenziale identifiziert und genutzt werden. Darunter sind auch Ansätze zu verstehen, die eine Gesamtoptimierung des Systems Boden-Pflanze-Tier (z. B. im Grünland) beabsichtigen. Für die Anpassung an den Klimawandel können u. a. Projekte zur Charakterisierung und Nutzung tiergenetischer Ressourcen gefördert werden. Die Frist für die Einreichung von Skizzen endet am 30.03.2017.

    24.11.2016


  • Stellenausschreibung: Referent/in für pflanzengenetische Ressourcen

    Das IBV der BLE sucht eine Referent/in für den Bereich pflanzengenetische Ressourcen. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt in der internationalen und europäischen Zusammenarbeit im Bereich der PGR. Die Stelle ist als Dauerstelle eingerichtet. Ideal wäre eine Kandidatin/Kandidat mit insbesondere Erfahrungen in internationalen Organisationen (FAO, Treaty), in internationalen Verhandlungen zu den PGR und natürlich entsprechenden englischen Sprachkenntnissen. Bewerbungsschluss ist der 12.12.2016

    22.11.2016


  • Stellenausschreibung

    Das ICRISAT mit Sitz in Patancheru bei Hyderabad, sucht einen hochmotivierten und erfahrenen Genbankmanager und Forscher, der sich um die internationale Sammlung kümmern soll. Voraussetzungen sind ein Doktor in Genetik, Pflanzenzüchtung, Samenwissenschaft, oder einem verwandten Sachgebiet sowie mindestens fünfjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet pflanzengenetischer Ressourcen. Um die Modernisierung des Genbankbetriebes voranzutreiben sind häufige Reisen zu regionalen Genbanken und Institutionen in Afrika vorgesehen.

    15.11.2016


  • Buchenwälder-App ausgezeichnet

    Logo der UN-Dekade

    Die Weltnaturerbe Buchenwälder-App wurde als offizielles Projekt der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet. Die App stellt die Teilgebiete Kellerwald (im Nationalpark Kellerwald-Edersee, Hessen), Grumsin (im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Brandenburg), Jasmund (im Nationalpark Jasmund) und Serrahn (im Müritz-Nationalpark, Mecklenburg-Vorpommern) und Hainich (im Nationalpark Hainich, Thüringen) mit Hilfe von eindrucksvollen Fotos von Pflanzen, Tieren und Pilzen vor.

    12.10.2016


  • Kolloquium Genetische Diversität von Kulturpflanzen am 29./30.11.2016

    Am 29. und 30. November 2016 findet an der Universität Hohenheim das 28. Kolloquium des Forschungsschwerpunkts Biotechnologie und Pflanzenzüchtung statt, mit dem Titel: „Crop Genetic Diversity: From Description to Valorization “. Das Kolloqium beginnt am 29. November voraussichtlich um 13:00 Uhr und endet am 30. November um 12:15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Registrierung auf der Webseite https://fsp.uni-hohenheim.de/publikationen0 ist erforderlich. Die Registrierung ist ab sofort möglich bis zum 13. November 2016.

    10.10.2016


  • Stellenausschreibungen als Regionaler Koordinator für das Nagoya Protokoll

    Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) sucht Bewerber für die Regionalkoordination für das Nagoya Protokoll in Afrika, Osteuropa und im Mittleren Osten. Angesiedelt werden die Stellen im UNDP Büro in Istanbul. Voraussetzungen sind ein Bachelor-Abschluss mit siebenjähriger Berufserfahrung oder ein Master-Abschluss mit fünfjähriger Berufserfahrung. Die Stellen sind auf ein Jahr befristet mit Möglichkeiten zur Verlängerung. Bewerbungen werden bis zum 23. September angenommen.

    19.09.2016


  • Stellenausschreibung Vorstandssekretär/in beim Crop Trust in Bonn

    Der Global Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn sucht eine/n Vorstandssekretär/in zur administriellen Unterstützung der Geschäftsleitung. Die Position ist sehr exponiert und repräsentiert die Exekutivdirektorin nach innen und außen. Gefordert sind gute Kommunikationsfähigkeiten schriftlich und mündlich in Englisch und Deutsch sowie eine hohe Professionalität in der Sekretariatsführung. Ein Minimum von drei bis fünf Jahren Berufserfahrung vorzugsweise in internationalem Umfeld werden vorausgesetzt. Bewerbungen können bis zum 9. September 2016 eingereicht werden.

    02.09.2016


  • Leitfaden zur Nagoya-Protokoll-Verordnung veröffentlicht

    Die EU-Kommission hat einen Leitfaden zu dem Anwendungsbereich und den Kernverpflichtungen der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Die Verordnung regelt Maßnahmen für die Nutzer genetischer Ressourcen zur Einhaltung des Protokolls von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile.

    02.09.2016


  • Stellenausschreibung: Globaler Koordinator für forstgenetische Ressourcen

    Logo Bioversity International

    Bioversity International mit Sitz in Rom (Italien) sucht einen erfahrenen Wissenschaftler/in als "Global Coordinator" für den Bereich Erhaltung und nachhaltige Nutzung von forstlichen Genressourcen. Bewerbungsschluss ist der 04. September 2016.

    18.08.2016


  • Projekt zur Erhaltung der genetischen Vielfalt beim Haushuhn erhält Auszeichnung

    Das Projekt „Genetische Vielfalt beim Haushuhn bewahren“, welches der Wissenschaftliche Geflügelhof des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) e.V. und das Institut für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts gemeinsam durchführen, wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Ziel des Projektes ist es, genetisches Material in Form von Hahnensperma von alten einst landwirtschaftlich genutzten Hühnerrassen zu konservieren. Dieses Modell- und Demonstrationsvorhaben wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Die Projektträgerschaft liegt bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

    15.08.2016


  • Lebendige Vielfalt in der Kulturlandschaft nur mit aktiven Landwirten

    Unter diesem Motto fand der diesjährige Deutsche Landschaftspflegetag vom 30. Juni bis zum 1. Juli in Dresden statt, zu dem der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) zusammen mit dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE eingeladen hatte. Es ging um die Frage, wie die Erhaltung biologischer Vielfalt in den Kulturlandschaften mit einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zusammen kommen kann. In den Fachforen wurden die Themen Grünland, gebietsheimische Pflanzen, Biotopverbund, Ökologische Vorrangflächen und Vermarktung alter Sorten und Rassen näher beleuchtet.

    22.07.2016


  • Stellenausschreibung: Referent/in für pflanzengenetische Ressourcen

    Logo des IBV

    Das IBV sucht eine Referent/in für den Bereich pflanzengenetische Ressourcen. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt in der internationalen und europäischen Zusammenarbeit im Bereich der PGR. Die Stelle ist als Dauerstelle eingerichtet. Ideal wäre eine Kandidatin/Kandidat mit insbesondere Erfahrungen in internationalen Organisationen, in internationalen Verhandlungen zu den PGR und natürlich entsprechenden englischen Sprachkenntnissen. Bewerbungsschluss ist der 11.07.2016.

    27.06.2016


  • Global Nature Fund sucht Projektmanager/in

    Für den Programmbereich „Unternehmen und Biodiversität“ hat die Umweltstiftung Global Nature Fund zum 1. August 2016 eine Stelle am Standort Bonn oder Radolfzell ausgeschrieben. Der GFN fördert Biodiversität im landwirtschaftlichen Sektor innerhalb und außerhalb Europas. Er erarbeitet Biodiversitätskriterien in Standards, Labels und Unternehmensvorgaben und gibt Empfehlungen für eine Optimierung von Biodiversitätsvorgaben. Weitere Informationen sind zu finden unter:

    21.06.2016


  • Abschlusskonferenz eines EU-Projektes zu genetischen Ressourcen

    Am 09.06.2016 fand in Brüssel die Abschlusskonferenz zu dem Projekt „Preparatory action – EU plant and animal genetic resources“ statt. Die Studie wurde von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) ausgeschrieben, um den momentanen Stand sowie die für die Zukunft erforderlichen Maßnahmen zur Erhaltung von pflanzen- und tiergenetischen Ressourcen in der Landwirtschaft aufzuzeigen. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) war als Teil eines Konsortiums maßgeblich an der Durchführung der Studie beteiligt.

    13.06.2016


  • Expertentagung über globale Lachsbestände

    Vom 7. bis 10. Juni 2016 findet die Jahrestagung der "North Atlantic Salmon Conservation Organization" (NASCO) in Bad Neuenahr-Ahrweiler über die Erhaltung und Nutzung der weltweiten Wildbestände des Atlantischen Lachses statt. Für Deutschland nimmt das in der BLE angesiedelte Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) teil. Wie aus dem vom IBV für die NASCO angefertigten deutschen Jahresbericht hervorgeht, verzeichnet die Lachs-Wiedereinbürgerung in Deutschland Erfolge.

    09.06.2016


  • Genetische Ressourcen in der Schweinezucht

    Mittlerweilen gelten in Deutschland alle einheimischen Schweinerassen als gefährdet. Aus diesem Anlass luden BMEL und BLE/IBV zu einem Symposium "Genetische Ressourcen in der Schweinezucht" nach Berlin ein. Die Tagung befasste sich mit der Frage, wie die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der einheimischen Schweinerassen gesichert werden kann. Der nun erschienene Tagungsband mit den Beiträgen der Referenten ist jetzt erschienen. Er ist kostenfrei beim IBV erhältlich und auch online verfügbar unter:

    02.06.2016


  • IPBES lädt zur Kommentierung der regionalen Berichte ein

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat erste Entwürfe der regionalen/subregionalen Berichte „Biodiversität und Ökosystemleistungen“ und das thematische Assessment zu „Landdegradierung und Wiederherstellung“ zur Kommentierung freigegeben. Interessierte mit relevanter Expertise sind eingeladen, sich bis zum 11. Juli daran zu beteiligen. Dazu ist eine Registrierung mit Angabe der eigenen Expertise erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter

    02.06.2016


  • BION erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

    Das Biodiversitätsnetzwerk Bonn (BION) wurde am 22. Mai 2016 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement des Bonner Biodiversitätsnetzwerks für seine dynamische Vernetzung von Akteuren im Themenfeld der Biodiversität und nachhaltigen Entwicklung gewürdigt.

    23.05.2016


  • 2 Stellenangebote vom Crop Diversity Trust

    Der Crop Diversity Trust mit Sitz in Bonn schreibt zwei Stellen aus. Eine Stelle in der Verwaltung, eine Wissenschaftlerstelle für das Genbank Programm. Bewerbungsschluss ist der 29. Mai 2016. Die Stellenausschreibungen finden Sie hier.

    12.05.2016


  • Internationale Konferenz zur Biologischen Vielfalt

    Vom 18. bis 20. April 2016 trafen sich Delegierte aus 17 Ländern Europas und Zentralasiens auf Einladung der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) in Bonn. Die aktuelle Situation der biologischen Vielfalt in Ernährung und Landwirtschaft in Europa und Zentralasien stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diskutiert wurden der Beitrag der Biodiversität zu einer nachhaltigen und leistungsfähigen Landwirtschaft ebenso wie die Herausforderungen zu ihrem Erhalt. Aus den vorliegenden Länderberichten möchte die FAO einen ersten Weltzustandsbericht über die Biodiversität in Ernährung und Landwirtschaft erstellen und voraussichtlich 2018 veröffentlichen.

    27.04.2016


  • Beschluss zur Verminderung der Gefährdung pflanzengenetischer Ressourcen in Deutschland

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde gebeten, ein Konzept zu entwickeln, aufbauend auf dem „Nationalen Fachprogramm pflanzengenetischer Ressourcen“, in dem die Stärkung regionaler Kompetenz-Zentren für die On-farm-Bewirtschaftung durch innovative Förderinstrumente im Vordergrund stehen. Weitere Informationen siehe Ergebnisniederschrift ACK Berlin 14.01.2016

    26.04.2016


  • Forest Expert Program

    Logo des Forest Expert Programms

    Die in Deutschland praktizierte nachhaltige und multifunktionale Forstwirtschaft gilt international als vorbildlich. Das "Forest Expert Program" wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Deutschen Forstverein entwickelt. Im Rahmen dieses neuen Austauschprogramms wird es Hospitanten aus Drittstaaten ermöglicht, eine einmonatige, individuell zusammengestellte Hospitation bei einer oder mehreren Institutionen zu absolvieren. Es richtet sich an Forstleute in aller Welt, die als Multiplikatoren das deutsche forstliche Fachwissen in ihren Herkunftsländern weitervermitteln können. Bewerbungen sind bis zum 18. April 2016 möglich.

    01.04.2016


  • Eröffnung der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere

    Am 24.03.2016 wurde die Deutsche Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere eröffnet. Die Genbank wird gemeinsam von Bund und Ländern getragen. Sie ist eine wichtige Säule im Rahmen des Nationalen Fachprogramms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland. In der Genbank soll genetisches Material von gefährdeten, einheimischen Nutztierrassen eingelagert werden.

    29.03.2016


  • Experten für Biodiversität, Ökosystemleistungen und nachhaltige Nutzung gesucht

    Aktuell sucht der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) wieder Experten aus aller Welt für anstehende Studien. Es geht um die Globale Studie zu Biodiversität und Ökosystemleistungen sowie einen Workshop zur Festlegung des Untersuchungsrahmens für eine Studie zu Nachhaltiger Nutzung der Biodiversität. Interessierte Experten aus Deutschland können sich bis zum 13. April bewerben. Nähere Informationen stellt die Deutsche Koordinierungsstelle IPBES zur Verfügung.

    24.03.2016


  • Tagungsband zum Kongress „Deutsche Obstsortenvielfalt“ veröffentlicht

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstaltete im September 2015 den Kongress „Deutsche Obstsortenvielfalt“. Der Tagungsband zu diesem Kongress ist nun auf der Internetseite des Julius-Kühn Institutes verfügbar.

    14.03.2016


  • Aktuelle Bekanntmachung im Programm „Bilaterale Wissenschaftlerkooperation“

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Bekanntmachung zur Mobilitätsunterstützung bei deutsch-neuseeländischen Forschungsprojekten im Rahmen des Programmes „Bilaterale Wissenschaftlerkooperation“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Anträge sind bis zum 14. April 2016 bei der BLE einzureichen.

    14.03.2016


  • Weltbiodiversitätsrat legt gobalen Bericht zur Lage der Blütenbestäuber vor

    Blütenbestäubung ist essentiell für die Produktion vieler Nahrungsmittel. Umso besorgniserregender wird der drastische Rückgang der Bestäuber in vielen Gebieten der Erde in den letzten Jahren beobachtet. Zum Abschluss der Plenarsitzung des Weltbiodiversitätsrates in Kuala Lumpur wurde am Sonntag ein Bericht zum Thema „Blütenbestäuber und ihre Bedeutung für die Nahrungsmittelproduktion“ vorgelegt. Die Ergebnisse eines weltweiten Expertenkreises sollen den Regierungen der Mitgliedsstaaten zur Entscheidungsfindung dienen. Die Studie wird in Kürze auf der Seite des Weltbiodiversitätsrates (IPBES.net) veröffentlicht. Weitere Informationen:

    03.03.2016


  • EU- Strategie für Genetische Ressourcen gefordert

    Das Europäische Parlament hat eine Resolution zur Halbzeitbewertung der EU-Biodiversitätsstrategie verabschiedet. Das Parlament hat unter Punkt 4. die EU-Kommission dazu aufgefordert, eine EU-Strategie zur Erhaltung der genetischen Ressourcen zu entwickeln (unter 4.). Den Wortlaut der Resolution finden Sie hier:

    29.02.2016


  • Deutsche Genbank Rose – Bilder und Informationen online

    Das Europa-Rosarium koordiniert die Deutsche Genbank Rose innerhalb der Deutschen Genbank Zierpflanzen. Bilder und Informationen des Bestandes (e.g. Blütenfarbe, Züchter) sind nun online zugänglich. Die Datenbank bietet weitere Suchkriterien für Nutzer an, die Informationen über Rosen nach bestimmten Kriterien auswählen wollen. Bilder und Steckbriefe sind als pdf-Download erhältlich. Mehr Information (nur in deutsch) unter folgendem Link.

    23.02.2016


  • Waldgebiet des Jahres 2016

    Logo des Waldgebiet des Jahres

    Der Küstenwald Usedom, im äußersten Nordosten Deutschlands gelegen, wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2016 ausgezeichnet. Im Usedomer Küstenwald gelingt es in besonderer Weise, den hohen Besucherdruck sowie die wichtige Aufgabe des Küstenschutzes in Einklang mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung zu bringen. Kern dieser Leistung ist auch immer die Anstrengung der Forstleute, die somit stellvertretend ausgezeichnet werden.

    11.02.2016


  • Stellenangebote der FAO

    Die Welternährungsorganisation der UN, FAO, sucht zwei „Agricultural Officer“ für pflanzengenetische Ressourcen in Rom. Die Aufgaben bestehen darin, die Potenziale pflanzengenetischer Ressourcen in Form einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung einzubringen. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Kulturpflanzenforschung, pflanzengenetische Ressourcen oder verwandten Themen und mindestens drei bzw. sieben Jahre Berufserfahrung in diesen Bereichen sowie entsprechende Sprachkenntnisse. Bewerbungen können bis zum 22. Februar 2016 eingereicht werden.

    09.02.2016


  • Bundespreis für die seltene Rasse Rotes Höhenvieh

    © Dietrich Kühne

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Bleser, vergab einen von drei Bundespreisen für den Ökologischen Landbau an den Betrieb Wehmeyer für die Zucht des Roten Höhenviehs. Insgesamt hatten sich 49 Betriebe für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2016 beworben. Im Betrieb Wehmeyer werden 240 Rinder der seltenen Rasse Rotes Höhenvieh gehalten. Die Fleisch- und Wurstwaren werden in der Region vermarktet, und auch im lokalen Naturschutz ist der Betrieb aktiv.

    28.01.2016


  • Winter-Linde - Baum des Jahres 2016

    Winter-Lindenbaum
    © A. Roloff

    Die Winter-Linde (Tilia cordata) wurde zum "Baum des Jahres 2016" ausgerufen. Sie kommt in Mitteleuropa von der Ebene bis zu den Alpen (max. bis 1500 m) vor. Die Winter-Linde gilt in vielen Waldgesellschaften als die typische Mischbaumart. Sie ist ein sommergrüner Baum, der bis zu 30 m hoch und bis 1000 Jahre alt werden kann. Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt und ähneln in ihrer Form einem Herz. Es ist ein Baum mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten: Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Außerdem sind die Blüten wichtige Nahrungsquelle für Bienen, entsprechend beliebt ist der Lindenblütenhonig.

    22.01.2016


  • Gefährdete Nutztierrassen 2016

    Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen ernennt jedes Jahr die „Gefährdete Nutztierrasse“. Sie will damit auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Vielfalt aufmerksam machen. 2016 stehen drei regionale Rinderrassen im Blickpunkt, die an ihre jeweilige Region gut angepasst und dort auch kulturell verwurzelt sind. Während das Original Braunvieh vor allem an die steilen und steinigen Grünlandstandorte der Alpen angepasst ist, ist das Glanrind im Mittelgebirge zu Hause. Das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind kommt in Tiefland- und Küstenregionen besonders gut zurecht.

    29.12.2015


  • Fisch des Jahres 2016: Der Hecht

    Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016. Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, verantwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer sensibler Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt bzw. erhalten.

    17.12.2015


  • Rote Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland 2015 veröffentlicht

    Die BLE veröffentlichte die bereits vierte Auflage der Roten Liste einheimischer Nutztierrassen. Aktuell stufte der Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen 52 der 75 einheimischen Rassen der Großtierarten als gefährdet ein. Die Rote Liste gibt einen Überblick über die anhaltende Gefährdungssituation der Nutztierrassen in Deutschland. Sie kann bei der BLE unter der e-Mail Adresse ibv@ble.de kostenlos angefordert werden.

    07.12.2015


  • Symposium zu Mikroorganismen und Wirbellose

    Vizepräsidentin der BLE am Pult

    am 26./27. November 2015 fand in Berlin das Symposium „Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung“ statt, zu dem BMEL, das IBV der BLE und die Senatsarbeitsgruppe Biodiversität eingeladen hatten. Rund 100 Experten diskutierten darüber, wie unverzichtbar Mikroorganismen und Wirbellose für die Menschen, den Boden, die Pflanzengesundheit, als Bestäuber oder für die Lebensmittelherstellung sind, welches Potenzial sie als Innovationsträger für neue Technologien haben und wie ihre Erhaltung und nachhaltige Nutzung gesichert werden kann.

    02.12.2015


  • Oberlausitzer Biokarpfen gehört zu geschützten Produkten

    Der „Oberlausitzer Biokarpfen“ zeichnet sich durch seine hohe Vitalität und gute Futterverwertung sowie eine besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber den angegebenen klimatischen Verhältnissen aus. Die besonderen natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen haben die Entstehung der Teichwirtschaft und eine jahrhundertealte Tradition der Karpfenzucht in der Oberlausitz begünstigt. Das hierbei erworbene Wissen der Teichwirte, eine hervorragende Wasserqualität, die besonderen, extensiven und nachhaltigen Haltungsbedingungen, sowie der deutliche Einfluss des Kontinentalklimas, gewährleisten die charakteristischen Eigenschaften des „Oberlausitzer Biokarpfens“.

    23.11.2015


  • Stellenausschreibung als Projektmanager für die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

    Die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz hat ein Verbundprojekt initiiert, bei dem mit mindestens 10 Demonstrationsbetrieben in Deutschland gezeigt werden soll, das Biodiversität und konventionelle Landwirtschaft vereinbar sind. Eine ökologische und ökonomische Forschung begleiten das Projekt. Dieses Projekt ist auf 10 Jahre angelegt und bindet maßgebliche Akteure der Landwirtschaft und des Naturschutzes auf Bundesebene ein.

    19.11.2015


  • Bericht über forstliche Genressourcen

    Titelbild des Nationalen Berichtes

    Der Nationale Bericht über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von forstgenetischen Ressourcen in der Bundesrepublik Deutschland diente als Grundlage für die Erstellung des Weltzustandsberichtes forstgenetischer Ressourcen der Welternährungsorganisation (FAO). Der Nationale Bericht ist als Band 35 der Schriftenreihe "Agrobiodiversität" beim IBV erhältlich und online verfügbar.

    19.11.2015


  • Neue Ausgabe des "World Ocean Review"

    Die vierte Ausgabe des »World Ocean Review« mit dem Titel »Der nachhaltige Umgang mit unseren Meeren – von der Idee zur Strategie«, herausgegeben von der gemeinnützigen Organisation maribus gGmbH mit Unterstützung der Zeitschrift mare, des International Ocean Instituts (IOI) und des Exzellenzclusters »Ozean der Zukunft« widmet sich umfassend dem Themenbereich Nachhaltigkeit und Ozean. Die Mitwirkenden des aktuellen »World Ocean Review 4« aus dem Kieler Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« schlagen den Bogen von der Nachhaltigkeitstheorie über die Forschung zu Umsetzungsfragen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Meer und dessen Ressourcen.

    12.11.2015


  • Kastanienaktionstag

    Befallenes Kastanienblatt

    Für den 14. November 2015 hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) zum bundesweiten Aktionstag gegen die Kastanienminiermotte aufgerufen. Bereits seit Ende Mai sind die ersten Spuren des zerstörerischen Werkes der Kastanienminiermotte an den weißblühenden Kastanien sichtbar. Bisher hilft nur das Sammeln des Laubes und das anschließende Verbrennen, um die Überwinterung des Schädlings im Laub zu verhindern.

    06.11.2015


  • BION Ringvorlesung zur Biodiversität

    Das Netzwerk BION (Biodiversität Bonn) verbindet etwa 60 Organisationen in der Bonner Region, die auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene an dem Thema Biodiversität arbeiten. Im Wintersemester 2015/2016 bieten die BION-Partner eine Ringvorlesung an der Universität Bonn an. Jeweils Donnerstag abends um 17.15 Uhr werden in 45 minütigen Vorträgen aktuelle Aspekte der Biodiversität dargestellt und diskutiert. Um Agrobiodiversität geht es am 19 November unter dem Titel: „Schutz und Nutzung – ein Konflikt?“ und am 3. Dezember mit dem Thema: „Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung“.

    22.10.2015


  • Bund und Länder vereinbaren Gründung der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere

    Der Bund und die Länder stimmten auf der Agrarministerkonferenz Anfang Oktober 2015 in Fulda der Gründung der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere zu. Damit wird ein wichtiger Baustein des Nationalen Fachprogramms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland umgesetzt. Das Konzept wurde vom Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen erarbeitet. Auch der Wissenschaftliche Beirat für Biologische Vielfalt und Genetische Ressourcen setzte sich erfolgreich für die Gründung der Genbank ein.

    16.10.2015


  • Symposium „Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung“

    Am 26./27. November 2015 findet in Berlin das Symposium „Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung“ statt. Veranstalter sind das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) und die Senatsarbeitsgruppe "Biodiversität". Das Symposium will den Stand des Wissens über die Bedeutung der Mikroorgansimen/Wirbellosen für Landwirtschaft und Ernährung aufzeigen, und den zukünftigen Handlungsbedarf zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung dieser wichtigen Organismengruppen diskutieren.

    29.09.2015


  • Aktuelle Ausschreibung der Europäischen Kommission

    Ausschnitt der EU-Fahne

    Die Europäische Kommission hat eine Preparatory Action im Bereich "Pflanzen- und tiergenetische Ressourcen der EU in der Landwirtschaft" ausgeschrieben, die auf die Inwertsetzung von "neglected genetic resources" ausgerichtet ist. Abgabefrist für die Einreichung von Angeboten ist der 5. Oktober 2015.

    21.08.2015


  • Nutztierrassen für Ökolandbau in Baden-Württemberg

    Seit Kurzem stellt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg auf seiner Website „Bio aus Baden-Württemberg“ für den Ökolandbau geeignete regionale Nutztierrassen vor. Bislang finden sich dort Steckbriefe zu seltenen Rinderrassen, wie dem Braunvieh alter Zuchtrichtung und dem Limpurger Rind. Informationen zu weiteren Rassen sollen folgen.

    19.08.2015


  • Landwirte setzen sich für Artenvielfalt ein

    Logo Rheinischer Landwirtschaftsverband

    Der Naturschutz in Deutschland geht bis auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, werde die Erhaltung der Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten bis heute in besonderer Weise über die Ausweisung von Schutzgebieten umgesetzt.

    14.07.2015


  • Muschelfischerei und Naturschutz verständigen sich auf Kompromiss

    Logo von Schleswig-Holstein

    Nach anderthalbjährigen Verhandlungen haben sich Schleswig-Holsteins Umwelt- und Fischereiminister Robert Habeck, Naturschutzverbände und Vertreter der Muschelfischerei auf gemeinsame Eckpunkte zur künftigen Miesmuschelnutzung im Nationalpark Wattenmeer verständigt.

    14.07.2015


  • Genbankmanager gesucht

    Verschiedene Auberginensorten

    Am World Vegetable Center in Taiwan ist die Stelle des Genbankmanagers neu zu besetzen. Gesucht wird eine motivierte und erfahrene Person, die die Erhaltung der Gemüseakzessionen managt und die Forschungsarbeit zu sowohl weltweit bedeutenden als auch traditionellen Nutzpflanzen am Center leitet. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2015.

    13.07.2015


  • Neue Bekanntmachungen für Pflanzenzüchtung

    Logo BMEL

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben Bekanntmachungen im Bereich Pflanzenzüchtung im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die moderne Pflanzenzüchtung und die Züchtungsforschung nutzen pflanzengenetischen Ressourcen, um Züchtungsfortschritte zu generieren und die Ressourceneffizienz zu verbessern. Wir ermutigen Akteure sich mit innovativen Ideen an den Bekanntmachungen beteiligen. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 22. Oktober 2015.

    24.06.2015


  • Uni Kiel verleiht Thünen-Medaille an Alois Heißenhuber

    Herr Heißenhuber und Herr Hartung

    Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verlieh am 12. Juni die Johann-Heinrich-von-Thünen-Medaille in Gold an Professor Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber für seine überragenden Leistungen für die Landwirtschaft. Er unterstützte von 2007 bis 2014 das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft durch seine Mitarbeit im Wissenschaftlichen Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen. Professor Heißenhuber war von 1996 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Jahr 2013 Professor für Wirtschaftslehre des Landbaus an der TU München/Weihenstephan.

    23.06.2015


  • Stellenausschreibung

    Logo Crop Trust

    Der Global Crop Diversity Trust (GCDT) mit Sitz in Bonn sucht eine/n persönliche/n Assistenten/in für die Unterstützung der Geschäftsführung und des gesamten Leitungsteams. Die Stelle ist in Bonn (Deutschland) angesiedelt und zunächst auf drei Jahre befristet. Erforderlich sind mindestens sieben Jahre Berufserfahrung vorzugsweise im internationalen Umfeld sowie gute englische und deutsche Sprachkenntnisse. Bewerbungen sind bis zum 17 Juli möglich.

    15.06.2015


  • Neues Projekt zur Erhaltung von Wildsellerie in Deutschland

    Einzelpflanze von Wildsellerie. Foto: Lothar Frese, Julius Kühn-Institut

    Ein neues Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhaltung von Wildsellerie wird vom Julius Kühn-Institut (JKI) koordiniert und von BMEL/BLE gefördert. Partner sind die Universität Osnabrück sowie die Humboldt-Universität zu Berlin. Unterstützt wird das Projektteam von Landesumweltämtern und Unteren Naturschutzbehörden in zwölf Bundesländern sowie vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV). Die Ergebnisse sollen zum Aufbau eines bundesweiten Netzwerks dienen, um die genetische Vielfalt dieser Arten in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten.

    10.06.2015


  • Leicoma Schwein: Züchter, Halter, Verarbeiter und Vermarkter gesucht

    Schwein "Leicoma"

    Eine Interessensgemeinschaft versucht, die am meisten gefährdete deutsche Schweinerasse zu erhalten. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE sucht Unterstützer für die Initiative. Wer Interesse hat, die Erhaltung des Leicoma Schweins aktiv zu unterstützen, kann sich an das IBV (ibv@ble.de, 0228/ 68 45 -3694) oder an Herrn Scheuer (hubert.scheuer@gmx.de, 0177/2197842) wenden.

    05.06.2015


  • IPBES lädt zur Kommentierung des Berichtes zu Bestäubern ein

    Logo IPBES

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat den zweiten Entwurf des Berichtes „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ für eine offene Kommentierung freigegeben. Interessierte mit relevanter Expertise sind eingeladen, sich bis zum 30. Juni daran zu beteiligen. Dazu ist eine Registrierung mit Angabe der eigenen Expertise und der Kapitel, die kommentiert werden sollen, erforderlich unter

    01.06.2015


  • Erste europaweite Informationsplattform für Binnengewässer online

    Vier europäische Forschungseinrichtungen haben am 6. Mai 2015 eine Onlineplattform veröffentlicht, die erstmals Informationen und Ergebnisse aus der Süßwasserökosystemforschung bündelt. Die „Freshwater Information Platform“ stellt Daten und Kartensysteme frei zugänglich zur Verfügung und soll neue Forschungsansätze auf diesem Gebiet anregen. Sie bietet damit eine einzigartige und umfassende Wissensgrundlage für ein nachhaltiges Management unserer bedrohten Binnengewässer und der Ressourcen, die sie bereitstellen.

    13.05.2015


  • Europäische Waldstrategie verabschiedet

    Logo der Europäischen Union

    Das Europäische Parlament hat für eine neue „EU-Waldstrategie: für Wälder und den forstbasierten Sektor“ gestimmt. Mit der Strategie soll die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, deren ressourceneffiziente Nutzung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Forstsektors sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert werden. Zudem soll sie auch ganzheitliche gemeinsame Lösungsansätze für grenzüberschreitende Herausforderungen wie Waldfeuer, Klimawandel, Naturkatastrophen und die Ausbreitung gebietsfremder Arten bieten. Außerdem soll es weniger Bürokratie für Waldbesitzer und Forstwirte geben.

    06.05.2015


  • Bundeskabinett stimmt Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll zu

    Titelbild Broschüre "Deutschland tritt dem Nagoya Protokoll bei"

    Mit der Verabschiedung zweier Gesetzentwürfe schafft das Bundeskabinett die Grundlage für die Ratifizierung des Nagoya-Protokolls. Das Protokoll stellt Regeln für den Zugang zu genetischen Ressourcen aus anderen Staaten und die Aufteilung der aus der Nutzung resultierenden Vorteile auf. Seit Oktober 2014 ist das Protokoll und eine Europäische Verordnung zur Umsetzung in Kraft. Bis Oktober 2015 muss Deutschland eine Kontrollstelle aufbauen, die die Einhaltung der Regeln bei den Nutzern genetischer Ressourcen in Deutschland überwacht. Vorgesehen hierfür ist das Bundesamt für Naturschutz.

    04.05.2015


  • Seltene Baumarten in Deutschland

    Das Informationssystem Genetische Ressourcen (GENRES) bietet erstmalig Informationen zu seltenen Baumarten in Deutschland an. Diese basieren auf den Ergebnissen von bundesweit einheitlichen Erfassungen zum Erhalt genetischer Ressourcen seltener und gefährdeter Baumarten (Eibe, Elsbeere, Feld-Ahorn, Flaum-Eiche, Gewöhnliche Traubenkirsche, Grau- und Grün-Erle, Schwarz-Pappel, Speierling, Ulmenarten, Wild-Apfel und Wild-Birne) im Auftrag des BMEL. GENRES wird vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der BLE geführt.

    15.04.2015


  • Waldzustandserhebung 2014

    Logo BMEL

    Das BMEL veröffentlicht die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2014. Diese bundesweite Erhebung wird seit 1984 jährlich von den Ländern basierend auf einem systematischen Netz von Stichproben vorgenommen. Aus der jüngsten Erhebung geht hervor, dass sich der Zustand des Waldes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert hat: Der Kronenzustand der Fichten hat sich leicht und der der Buche stark verschlechtert. Der Kronenzustand der Eiche hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert; Kiefern unverändert. Diese Informationen sind eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen zum Schutz des Waldes.

    09.04.2015


  • BION Ringvorlesung zur Biodiversität

    Das Netzwerk BION (Biodiversität Bonn) verbindet etwa 60 Organisationen in der Bonner Region, die auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene an dem Thema Biodiversität arbeiten. Im Sommersemester 2015 bieten die BION-Partner eine Ringvorlesung an der Universität Bonn an. Jeweils Dienstag abends um 18.15 Uhr werden in 45 minütigen Vorträgen aktuelle Aspekte der Biodiversität dargestellt und diskutiert. Um Agrobiodiversität geht es am 5. Mai unter dem Titel: „Schutz und Nutzung – ein Konflikt?“ und am 9. Juni mit dem Thema: „Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung“.

    26.03.2015


  • Newsletter informiert über Projekte zur nachhaltigen Waldwirtschaft

    Titelbild des Newsletters

    Um dem verbreiteten Raubbau an den Wäldern und der Umwandlung von Wald in andere Nutzungsformen entgegen zu wirken, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Projekte, die das Ziel haben, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen. Das Konzept "Schutz durch Nutzung" ist Leitmotiv aller Projekte. Das BMEL setzt damit unmittelbar an den verschiedenen Prozessen des internationalen Waldregimes an und ergänzt mit seinen Projekten die Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit.

    25.03.2015


  • Ausschreibung Rudolf-Mansfeld-Preis

    Logo des IPK

    Die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e. V. vergibt dieses Jahr erneut den Rudolf-Mansfeld-Preis. Dieser wird für die beste Abschlussarbeit zum Thema pflanzengenetische Ressourcen im weiteren Sinne vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem Geldbetrag von 1.000 € verbunden. Einsendeschluss ist der 30.04.15.

    17.03.2015


  • Neues Internetportal zum Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft"

    Logo der FNR

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veröffentlichte in 2014 den Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft". Informationen zu den ersten neun Projekten, weiteren Fördermöglichkeiten und rund um das Thema nachhaltige Forstwirtschaft stehen auf der neuen Internet-Seite zur Verfügung. Auch 2015 stellt das BMEL Haushaltsmittel für nationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur nachhaltigen Waldwirtschaft zur Verfügung.

    11.03.2015


  • IPBES ruft zur Kommentierung von aktuellen Berichtsentwürfen auf

    Logo ipbes

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat verschiedene Entwürfe von Assessments und Leitfäden für eine Kommentierung freigegeben, u.a zur Konzeptualisierung der Werte von Biodiversität und relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden. Das IPBES-Sekretariat lädt Interessierte zur Beteiligung und Mitgestaltung der laufenden Arbeit ein. Kommentare können bis zum 31.03.2015 unter secretariat@ipbes.net abgegeben werden.

    09.03.2015


  • Verleihung des Innovationspreises Gregor Mendel

    Logo Gregor Mendel Stiftung

    Die Rettung des Genmaterials aus der ICARDA Genbank in Allepo (Syrien) ist von hoher Bedeutung für die Weltgemeinschaft und verdient größten Respekt. Die Gregor Mendel Stif-tung ehrt Mahmoud Solh, PhD, Generaldirektor des ICARDA, stellvertretend für das gesamte Team mit dem Innovationspreis Gregor Mendel 2015. Die Verleihung des Innovationspreises Gregor Mendel für die Sicherung der genetischen Ressourcen aus der Genbank in Syrien findet am 19. März 2015 in Berlin statt.

    04.03.2015


  • Staatssekretär besucht Genbank in Spitzbergen

    Genbank

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Bleser, hat am 28. Februar 2015 die Weltweite Genbank für Nutzpflanzen –den Svalbard Global Seed Vault- auf Spitzbergen besucht. „Hier bewahren wir das gemeinsame Erbe aus über 10.000 Jahren landwirtschaftlicher Tätigkeit. Diese Vielfalt bildet das Ausgangsmaterial, um die globalen Herausforderungen zu meistern“ so Bleser. Die Genbank in Spitzbergen ist ein Projekt des Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt. Aktuell sind 825.000 Saatgut-Muster im ewigen Eis eingelagert.

    03.03.2015


  • Neue LIFE-Publikation über Süßwasserfische erschienen

    Logo Life

    Das LIFE-Programm ist das primäre Förderinstrument für Umwelt- und Naturschutzprojekte der EU. Die neueste LIFE-Veröffentlichung fokussiert auf LIFE-Projekte die dem Schutz bedrohter Süßwasserfischarten und der Verbesserung ihrer Lebensräume dienen. Die 64-seitige Broschüre „LIFE and freshwater fish“ hebt den Status der wichtigsten Fischarten und die Bedrohungen denen sie ausgesetzt sind hervor und gibt einen Überblick über die Bemühungen von LIFE deren Erhaltungsstatus zu verbessern.

    24.02.2015


  • Saatgutfestival in Düsseldorf

    Plakat Saatgutfestival

    Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten Düsselgrün und anderen Düsseldorfer Akteuren veranstaltet am 7. März ab 11.00 Uhr in Düsseldorf ein Saatgutfestival mit dem Motto „Vielfalt erhalten – hier und weltweit“. Es werden alte und vergessene Gemüsesorten gezeigt, es gibt eine Saatgutbörse, und Wissenswertes zu Saatgut und Saatgutvermehrung wird angeboten.

    09.02.2015


  • Thünen-Institut für Ostseefischerei gewinnt Innovations-Preis beim Smart-Gear-Wettbewerb des WWF

    Logo Thünen Institut

    Ein maßgeblich im Thünen-Institut für Ostseefischerei mit europäischen Partnern entwickeltes Netz, das FRESWIND, ist in den USA bei dem weltweiten Smart-Gear-Wettbewerb mit dem Runner-up Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Dollar dotiert. In dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb des WWF werden innovative Ideen prämiert, die den unerwünschten Beifang in der Fischerei reduzieren können.

    06.02.2015


  • Flusslandschaft des Jahres 2016/2017

    Fluss umgeben von Gebüsch

    Es ist wieder soweit: Die NaturFreunde Deutschlands (NFD) und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) schreiben die "Flusslandschaft des Jahres“ aus. Die „Flusslandschaft“ wird alle zwei Jahre in einem gemeinsamen Fachbeirat für Gewässerökologie ausgerufen. Erweiterter Schlusstermin für die Bewerbung um die „Flusslandschaft des Jahres 2016/2017“ ist in diesem Jahr der 1. September.

    30.01.2015


  • IPBES sucht Experten für einen Review von zwei Assessments

    Logo von IPBES

    IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat zwei erste Entwürfe von Assessments für eine Überprüfung durch Experten freigegeben: „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ und „Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen“. Experten mit passfähiger Expertise sind eingeladen, sich an diesem Review-Prozess zu beteiligen, Frist dafür ist der 2. März 2015. Eine Registrierung interessierter Experten ist erforderlich unter

    27.01.2015


  • Praktikumsplatz bei UNEP - WCMC in Cambridge frei

    Logo UNEP

    Das WCMC (World Conservation Monitoring Centre) des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) sucht Studenten oder Graduierte in Biologie oder Umweltschutz für ein achtmonatiges Praktikum mit Beginn im September 2015 in Cambridge. Das Praktikum findet im Artenprogramm des UNEP-WCMC statt, in dem Informationen über Tier- und Pflanzenarten aufbereitet und bereit gestellt werden. Gesucht wird eine Person mit guten Biodiversitätskenntnissen, Interesse an internationalem Artenschutz und Erfahrungen in Forschung und Datenmanagement. Finanziert wird das Praktikum über das Carlo Schmid Programm des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

    26.01.2015


  • Stellenangebot

    Verschiedene Tomaten

    Die CULINARIS - Saatgut für Lebensmittel mit Sitz in der Region Göttingen sucht ab sofort eine verantwortlich tätige Person mit Interesse und Erfahrung in Saatgutarbeit, Vermarktung, Gärtnerei oder Landwirtschaft, Samenbau und Pflanzenzüchtung.

    22.01.2015


  • Feld-Ahorn - Baum des Jahres 2015

    Laubbaum
    Feld-Ahorn, A. Roloff

    Der Feld-Ahorn (Acer campestre), wurde zum "Baum des Jahres 2015" ausgerufen. Zum 27. Mal wird ein Baum in Deutschland mit diesem Prädikat von der Stiftung "Baum des Jahres" gewürdigt. Der eher unscheinbare Baum wächst langsamer als viele andere Baumarten und bleibt relativ klein und „knorrig“. Nur selten wird ein Feld-Ahorn mal 20 Meter hoch, doch erreicht immerhin ein Alter von 200-300 Jahren. Seine eigentliche Stärke entfaltet der Feld-Ahorn im Herbst: Die Färbung der Blätter ist bemerkenswert goldgelb, manchmal sogar rot und hält bis weit in den November an.

    09.01.2015


  • Nordrhein-Westfalen fördert gefährdete Rassen auf Grundlage der Roten Liste einheimischer Nutztiere der BLE

    Rinder auf Wiese

    Erstmalig beabsichtigt mit Nordrhein-Westfalen ein Bundesland, die Zucht sämtlicher gefährdeter, einheimischer Nutztierrassen zu fördern. Interessierte Züchter in Nordrhein-Westfalen können bis zum 31. Dezember 2014 einen Grundantrag bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellen. Bei der Auswahl der förderfähigen Rassen verweist das Land auf die Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland und die Rote Liste einheimischer Nutztierrassen der BLE.

    19.12.2014