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Insektenfreundlich Gärtnern

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Das Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“ möchte Begeisterung für das Gärtnern mit einheimischen Wildpflanzen wecken.

Quelle: Tausende Gärten – tausende Arten /Ekkehard Emmel

Artenschutz und biologische Vielfalt sind globale Themen – doch im Kleinen können alle etwas tun. Das Projekt "Tausende Gärten – Tausende Arten" im Bundesprogramm Biologische Vielfalt setzt sich für naturnahe, insektenfreundlich gestaltete Gärten, Balkone und öffentliche Grünflächen ein. Die Idee hinter dem Projekt: Mehr einheimische Wildpflanzen auf privaten und öffentlichen Flächen leisten einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt.
Heimische Wildpflanzen sind eine ideale Nahrungsquelle für Insekten. Sie locken Wildbienen, Schwebfliegen, Käfer, Vögel und viele weitere Tiere in den Garten oder auf den Balkon. Regionales Saatgut fördert so die Artenvielfalt. Blühende Wildblumenwiesen oder Staudenbeete mit heimischen Wildpflanzen sind für die Artenvielfalt wertvoller als zu Stein und Beton gewordene Schottervorgärten.
Das Projekt will naturnahe Gärten und Balkone zu einem Trend zu entwickeln und die biologische Vielfalt im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon mit heimischen Wildpflanzen fördern. Dadurch soll ein Netzwerk gegen das Insektensterben und den Erhalt der biologischen Vielfalt entstehen. Projektpartner sind die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft DGG 1822 e. V., der Wissenschaftsladen Bonn e.V. und die Agentur für nachhaltige Kommunikation tippingpoints GmbH. Auf der Homepage des Projektes findet man viele praktische Tipps zur Anlage und Pflege eines Naturgartens und kann einen Newsletter abonnieren.
Im Rahmen des Projektes werden zudem naturnah gestaltete Gärten ausgezeichnet. Plaketten in Bronze, Silber oder Gold werden an naturnahe Gärten verliehen. Auch öffentliche Gärten, Schul- und Kitagärten können sich beteiligen. Die prämierten Gärten werden im kommenden Jahr auf der interaktiven „Grünen Landkarte“ auf der Homepage gezeigt.
Das Projekt "Tausende Gärten - Tausende Arten" wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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