Im Workshop “Essen oder vergessen? Vielfalt heimischer Sorten und Nutztierrassen” diskutierten junge Menschen über die Potentiale dieser Vielfalt im Hinblick auf regionale Wertschöpfung, nachhaltigen Tourismus, bewussten Konsum oder auch innovative Vermarktung. Es wurden gemeinsam Ideen entwickelt, wie genetische Vielfalt mehr Aufmerksamkeit, Wertschätzung und wirtschaftliche Perspektiven erhalten kann.
Denn ob auf dem Acker, im Stall oder im Wald – genetische Vielfalt ist unsere Versicherung für die Zukunft. Sie sorgt dafür, dass Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei widerstandsfähig bleiben, auf Klimawandel und Krisen reagieren können und auch morgen noch vielfältige Lebensmittel und Rohstoffe liefern. Gleichzeitig sind alte Sorten und heimische Nutztierrassen Teil unseres kulturellen Erbes und prägen regionale Identität, Landschaften und Genuss.
Bereichert wurde der Workshop sowohl von drei externen Gästen, Alexandra Becker vom VERN e. V., Janka Alwon, Foodbloggerin und Matthias Maiwald vom Projekt PROWERTA, als auch von einem kleinen Buffet mit Produkten aus seltenen heimischen Sorten und Nutztierrassen, die die Vielfalt für alle Teilnehmenden direkt erlebbar gemacht haben.
Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden letztlich drei Kernbotschaften an die Politik. Diese Ergebnisse und weitere spannende Informationen rund um das Thema Vielfalt heimischer genetischer Ressourcen finden sich auf unserer landing page.
Hintergrund
Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) setzt sich seit mehr als 30 Jahren für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und Ernährung ein, insbesondere der genetischen Ressourcen.