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EU-Kommission genehmigt 1,3‑Mrd.-Euro‑Förderung für Moor-Wiedervernässung

Damit startet eines der größten Programme zur Wiedervernässung von Mooren – ein wichtiger Schritt für Klima, Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung.

Das Bild zeigt ein Moor im Wald.
Quelle: Pixxio.

Die EU-Kommission hat die deutsche „Palu“-Förderrichtlinie freigegeben. Mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro unterstützt der Bund Eigentümer und Bewirtschafter entwässerter Moorflächen, die ihre Flächen wiedervernässen und künftig nass bewirtschaften.

Moorböden sind wichtige CO₂‑Speicher. Entwässerte Moore verursachen in Deutschland rund sieben Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen. Ziel der Förderung ist es, die Zersetzung des Torfs zu stoppen und Moorflächen als natürliche Klimaschützer wiederherzustellen.

Gefördert werden unter anderem:

  • Wiedervernässungsmaßnahmen
  • Beratung und Planung
  • Investitionen in neue Bewirtschaftungsformen (Paludikulturen)
  • Ausgleichszahlungen für wirtschaftliche Einbußen

Die Zuschüsse können bis zu 100 Prozent der Kosten abdecken. Wer sich innerhalb eines Jahres entscheidet, erhält zusätzlich 20 Prozent Bonus. Förderfähig sind unter anderem Landbesitzende, Bewirtschafter und Betreibende von Entwässerungsanlagen. Die Richtlinie läuft bis Ende 2029.

Die EU-Kommission bestätigt: Die Regelung ist notwendig, wirksam und wettbewerbsverträglich – und ein wichtiger Schritt für Klimaschutz und nachhaltige Landnutzung.

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