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Neues EU-Forschungsprojekt Breeding value gestartet

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Hauptziel ist es, das Wissen und die Instrumente zur Nutzung von genetischen Ressourcen von Erdbeere, Himbeere und Heidelbeere sowie Pre-Breeding Material zur Schaffung von neuen Züchtungswegen bereitzustellen. Die Arbeiten sind auf die Schaffung von Europäischen Sorten mit Widerstandsfähigkeit gegenüber unterschiedlichen und sich verändernden klimatischen Bedingungen sowie die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Kultursysteme ausgerichtet.

Schwarze Brombeeren am Strauch. Mausklick führt zur vergrößerten Ansicht.
Beschreibung des Bildelements: Brombeersorte „Black Satin“ (Quelle: Deutsche Genbank Obst)

Hauptziel ist es, das Wissen und die Instrumente zur Nutzung von genetischen Ressourcen von Erdbeere, Himbeere und Heidelbeere sowie Pre-Breeding Material zur Schaffung von neuen Züchtungswegen bereitzustellen. Die Arbeiten sind auf die Schaffung von Europäischen Sorten mit Widerstandsfähigkeit gegenüber unterschiedlichen und sich verändernden klimatischen Bedingungen sowie die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Kultursysteme ausgerichtet. Ebenso wichtig sind Lösungswege, die darauf abzielen, verbraucherfreundliche Sorten für den Frischverzehr von Beeren mit hohem Nährwertqualität zu züchten. Mit diesen Zielen sollen die interessantesten genetischen Ressourcen in den verschiedenen öffentlichen und privaten Genbank-Sammlungen sowie in Zuchtprogrammen der EU identifiziert werden und für das Projekt genutzt werden. Die Breeding value-Plattform wird aufgebaut und validiert für Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, die Beerenobstarten, die in Europa den Anbau und die Verwertung für Beerenobst bestimmen und das größte wirtschaftliche Potenzial besitzen.

Das Projekt hat ein Gesamtbudget von 6,98 Mio € und wird von dem Koordinator Prof. Bruno Mezzetti, Università Politecnica Delle Marche, Italien geleitet. Insgesamt sind 20 Partner aus acht europäischen Ländern beteiligt. Aus Deutschland nehmen neben dem JKI, Institut für Züchtungsforschung an Obst Dresden-Pillnitz, Eurice, die Europäische Forschungs- und Projektbüro GmbH, die Forschungszentrum Jülich GmbH sowie die Hansabred GmbH & Co.KG teil. Das Projekt hat seine Aktivitäten offiziell mit einem ersten virtuellen Treffen vom 20. bis 21. Januar 2021 gestartet. Weitere Informationen finde Sie hier.