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Fachportale

Worum es geht

Agrobiodiversität - Worum es geht

Die biologische Vielfalt f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft umfasst alle Lebewesen, die in der Land-, Forst oder Fischereiwirtschaft nutzbar sind oder in den Nutzungsfl√§chen begleitend vorkommen. Sie wird auch als "Agrobiodiversit√§t" bezeichnet und umfasst die innerartliche Vielfalt genauso wie die Artenvielfalt und die Vielfalt der Agrar√∂kosysteme.

Unter den Fachportalen finden Sie Informationen zu den einzelnen Sektoren der Kultur- und Wildpflanzen, den Bäumen und Sträuchern, den Nutztieren, den Fischen und den Mikroorganismen und Invertebraten.

Im Fachportal "Agrobiodiversit√§t" finden Sie Informationen √ľber die in Deutschland rahmengebende Strategie des Bundesministeriums f√ľr Landwirtschaft und Ern√§hrung (BMEL) und den wisssenschaftlichen Beirat f√ľr Biodiversit√§t und genetische Ressourcen beim BMEL. Ebenfalls zu finden sind die allgemeinen Indikatoren, die bei der Bewertung des Zustands der Agrobiodiversit√§t in Deutschland eine Rolle spielen.

Themen, die mehr als einen Sektor betreffen, finden Sie unter dem Bereich Weitere Themen. Dazu z√§hlt beispielsweise das Thema Gr√ľnland, da es einerseits die Vielfalt an heimischen Bl√ľhplfanzen betrifft, andererseits aber auch als Erhaltungsma√ünahme von Nutztieren angesehen werden kann, die dort als Landschaftspfleger bei der Beweidung Einsatz finden.

Themen, die die Vielfalt der Lebensr√§ume betreffen und unmittelbar mit der Agrobiodiversit√§t verkn√ľpft sind, haben √úberschneidungen zu anderen Bereichen wie Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz.

Agrobiodiversit√§t als Grundlage zuk√ľnftiger Herausforderungen

Land-, Forst-, Fischerei- und Ern√§hrungswirtschaft stehen vor gro√üen Herausforderungen wie Klimawandel und der wachsenden Weltbev√∂lkerung. Als Grundlage der Lebensmittelerzeugung ist die Erhaltung, nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung dieser Vielfalt essenziell f√ľr die Zukunftsf√§higkeit der menschlichen Versorgung.

In Deutschland werden 51,6 % der Fl√§che landwirtschaftlich genutzt, Wald bedeckt 30,6% der Fl√§che (DESTATIS 2016). Damit ist klar, dass die Land- und Forstwirtschaft eine besondere Verantwortung f√ľr die Erhaltung der biologischen Vielfalt in unseren Kulturlandschaften hat. Neben der Rolle der genetischen Ressourcen als unmittelbare Produktionsgrundlage, bilden die ‚Äě√∂kologischen Leistungen‚Äú wie Best√§ubung und Bodenfruchtbarkeit eine essentielle Voraussetzung f√ľr Produktionssysteme. Weiterhin sind Agrar-, Gr√ľnland und Wald√∂kosysteme wichtiger Lebensraum f√ľr Flora und Fauna in Deutschland. Die aktive Unterst√ľtzung der Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ern√§hrung ist daher eine wichtige, aber komplexe Aufgabe.