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Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft

Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft

Die Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft (Genbank WEL) wurde 2014 als bundesweites Netzwerk gegründet. An dem Netzwerk sind die Botanischen Gärten Berlin, Karlsruhe, Osnabrück und Regensburg, die Pädagogische Hochschule Karlsruhe sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beteiligt. Die Zusammenarbeit wird durch den Botanischen Garten Osnabrück koordiniert.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist als Partner der Genbank WEL für die Einbindung in die nationale und internationale Zusammenarbeit zuständig.

Das Arteninventar der Genbank WEL umfasste bei seiner Gründung über 4200 gesammelte Saatgutakzessionen von 263 beprobten WEL-Arten, die sich auf das gesamte Bundesgebiet und 293 unterschiedliche Naturräume verteilen. Es erfasst so die zwischenartliche und insbesondere innerartliche Variabilität und stellt genetisch diverse pflanzliche Ressourcen in Form von Saatgut sicher. Seitdem wird der Genbankbestand vorwiegend durch Sammlungen der Partner und Sammelaktivitäten in Projekten erweitert.

Daten über die WEL Akzessionen stehen im Nationalen Inventar pflanzengenetischer Ressourcen in Deutschland (PGRDEU) zur Verfügung.

Die Abgabe von Saatgut erfolgt für die Zwecke der Züchtung, Forschung und Ausbildung über die standardisierte Materialübertragungsvereinbarung (SMTA) des Internationalen Vertrages über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft.