BMEL-Leitbildkommission zur Zukunft der Ostseefischerei nimmt seine Arbeit auf

Die deutsche Ostseefischerei befindet sich in einer schwierigen Lage: Der ökologische Zustand der Ostsee gibt Anlass zur Sorge und die anhaltend kritische Bestandssituation der "Brotfische" Hering und Dorsch wirkt sich auf die ökonomische Existenz der Ostseefischerinnen und -fischer aus.

Usedomcards.de / Adobe Stock

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat daher die Leitbildkommission "Zukunft der deutschen Ostseefischerei" ins Leben gerufen. Die Kommission hat den Auftrag, ein nachhaltiges und zukunftsfestes Leitbild für die deutsche Ostseefischerei zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zur politischen Umsetzung vorzuschlagen.

Am 08.11.2022 tagte die Leitbildkommission erstmals unter dem Vorsitz von Marie-Catherine Riekhof, Professorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Direktorin des Centers for Ocean and Society von Kiel Marine Science (KMS). Nachdem die Beschluss- und Arbeitsfähigkeit der Kommission hergestellt wurde, gab es einen ersten inhaltlichen Austausch darüber, wie eine nachhaltige Ostseefischerei in Deutschland in Zukunft aussehen kann. Die Kommission wird ihre Arbeit in den kommenden Monaten intensivieren mit dem Ziel, in der zweiten Jahreshälfte 2023 Ergebnisse vorzulegen.

Mehr zum Thema

Quelle: BMEL Pressemitteilung vom 09.11.2022