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In dieser Interviewreihe kommen Menschen zu Wort, die sich mit Leidenschaft und Engagement für die Erhaltung der Vielfalt von Nutztierrassen, Pflanzensorten und weiteren forst- und landwirtschaftlich relevanten Arten einsetzen. Beruflich oder mit privatem Engagement, in Wort und Tat, oft hinter den Kulissen. Anlässlich des Internationalen Jahrs der Frauen in der Landwirtschaft der Vereinten Nationen möchten wir insbesondere Frauen als “Vielfaltsheldinnen” ein Gesicht geben.
Prof. Dr. Katrin Heer ist Professorin für Forstgenetik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Evolutionsökologie von Baumarten. Seit 2021 leitet die Biologin die Emmy-Noether-Forschungsgruppe mit Schwerpunkt auf der (molekularen) Phänologie tropischer Baumarten.
Im Interview erzählt sie uns über genetische Vielfalt, den Wald der Zukunft und die Frage, wie wir unsere Wälder resilienter machen können. Außerdem zeigt sie auf, warum sie Wälder vor allem als komplexe Ökosysteme betrachtet – und weshalb genetische Vielfalt für sie eine entscheidende, aber oft unterschätzte Perspektive in der Forschung ist.
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Antje Feldmann ist Agrarwissenschaftlerin, Schafzüchterin und Geschäftsführerin der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH).
Im Interview erzählt sie uns warum alte Nutztierrassen unverzichtbar sind – und was wir alle zu ihrem Erhalt beitragen können. Die Erhaltung einheimischer Nutztierrassen spielt eine große Rolle als Vielfaltsreserve für die Tierzucht und bietet ein lebendiges Kulturgut für unterschiedliche Regionen.
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Dr. Monika Höfer ist Wissenschaftlerin am Institut für Züchtungsforschung an Obst am JKI und Koordinatorin der Deutschen Genbank Obst und etabliert neue obstartenspezifische Netzwerke. Zudem ist sie Vorsitzende der Arbeitsgruppe Beerenobst des Europäischen Kooperationsprogramms für Pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR) und Mitglied in zahlreichen weiteren Kooperationsprogrammen und Fachbeiräten.
Im Interview zeigt sie eindrucksvoll, wie fachliche Leidenschaft, persönliche Resilienz und ein tiefes Verständnis für biologische Vielfalt zusammenwirken, um die Obstkultur von gestern für die Herausforderungen von morgen zu bewahren. Hier geht es zum Linkedin Beitrag.
Monique Müller ist Revierförsterin der Stiftung August Bier, der Forstgesellschaft Sauener Wald GbR und betreut dort 2000 Hektar Wald. Sie ist Sachverständige für Bestandes- und Bodenbewertung und Betriebsleiterin der Sauener Forst und Gewerbe GmbH mit 6000 Hektar Betriebsfläche. Aktuell Vizepräsidentin des Bundes-verbandes freie Förster BvFF.
Im Interview zeigt sie, wie wichtig ihr Beitrag für die Zukunft unserer Wälder ist. Denn die genetische Vielfalt von Baum- und Straucharten ist ein zentraler Schlüssel für stabile und anpassungsfähige Wälder. Sie spielt eine entscheidende Rolle beim Waldumbau im Zuge des Klimawandels und bei der Vorsorge gegenüber Schadereignissen. Hier geht es zum Linkedin Beitrag.
Armin Six ist ausgewiesener Experte für Hühnerrassen, leidenschaftlicher Geflügelzüchter, Biologe und Buchautor. Als engagierter Geflügelzüchter setzt er sich seit vielen Jahren für die Erhaltung seltener Rassen ein. Sein umfangreiches Wissen ist auch in die aktuelle Ausgabe der Broschüre "Einheimische Nutztierrassen in Deutschland und Rote Liste einheimischer Nutztierrassen 2025" eingeflossen.
Im Interview erzählt er darüber, wie seine Begeisterung für Rassehühner entstanden ist und warum deren Erhalt weit über die Landwirtschaft hinaus von Bedeutung ist. Denn: Die genetische Vielfalt von Nutzpflanzen und Nutztieren ist eine zentrale Grundlage für unsere Ernährungssicherung. Sie stärkt die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel, fördert regionale Identität und trägt zur nachhaltigen Wertschöpfung bei. Hier geht es zum Linkedin Beitrag.