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Schwarz-Pappel

Schwarz-Pappel (Populus nigra L.)

Die EuropĂ€ische Schwarz-Pappel gilt in ihrem Bestand bundesweit als gefĂ€hrdet. Diese EinschĂ€tzung beruht vorrangig auf der Kenntnis des großflĂ€chigen Habitatverlustes von Weichholzauen und der Hybridisierungsgefahr mit fremdlĂ€ndischen Pappelarten sowie der Beobachtung von Absterbeerscheinungen an einzelnen gut untersuchten Vorkommen.

Es wurden 283 Vorkommen der Schwarz-Pappel nachgewiesen, die aus ca. 44.463 Individuen bestehen. ErwartungsgemĂ€ĂŸ bildeten die Auengebiete grĂ¶ĂŸerer FlusslĂ€ufe den Verbreitungsschwerpunkt. So befinden sich die stammzahlreichsten Vorkommen entlang der unteren Oder, der mittleren Elbe und des oberen Rheins in den BundeslĂ€ndern Baden-WĂŒrttemberg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg.

FĂŒr Deutschland wurden fĂŒnf Verbreitungsschwerpunkte identifiziert, die auch kĂŒnftig den Genpool der Schwarz-Pappel beherbergen werden.